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Gerhard Vollmers ‚Evolutionäre Erkenntnistheorie‘ mit ihrer These von den „angeborenen Erkenntnisstrukturen im Kontext von Biologie, Psychologie, Linguistik, Philosophie und Wissenschaftstheorie“ ist in der Wolle nativistisch gefärbt. Sie ist evolutionskartesianisch, indem sie die ‚ideae innatae‘ als angeborene Denkgesetze interpretiert. Sie ist evolutionsrationalistisch, indem sie an ein angeborenes, in der ‚Erfahrung der Art‘ genetisch verankertes Wissen über die Welt glaubt. Sie ist restkantianisch, indem sie vermeintliche synthetische Denkaprioris evolutionistisch rekonstruiert. Als angeboren gelten unser induktives und kausales Denken, unsere Anschauung der Zeit, unsere Umgangssprache, unsere Raumanschauung, überhaupt sämtliche ‚ratiomorphen‘ Kategorien unseres Denkens bis hin zu den diversen Formen der Anschauung, Intuition und Entscheidungspräferenzen. – Dagegen bezieht der vorliegende zehnte Band der Kritik der Evolutionären Vernunft, indem er alle nativistischen Behauptungen hinterfragt, die Aufrüstung unserer kognitiven Evolution und ihr machiavellistisches Wettrüsten direkt auf die Eskalation der Intelligenz selbst: Nicht die Hirnevolution adaptierte unser menschliches Denken an die evolutionäre Anpassungswelt der mittleren Dimensionen, sondern unser menschliches Denken wird selbst zu einer mit sich selbst positiv rückgekoppelten, autokatalytisch sich selbst verstärkenden, eigendynamischen, eigengesetzlichen und autonomen intellektuellen Anpassungswelt, wodurch wir die Welt der mittleren Dimensionen um ein Unendliches überschreiten.
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Kritik der evolutionären Vernunft 52, Günther Stark
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2007
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- Titel
- Kritik der evolutionären Vernunft 52
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Günther Stark
- Verlag
- Books on Demand GmbH
- Verlag
- 2007
- ISBN10
- 3935176724
- ISBN13
- 9783935176729
- Kategorie
- Biologie
- Beschreibung
- Gerhard Vollmers ‚Evolutionäre Erkenntnistheorie‘ mit ihrer These von den „angeborenen Erkenntnisstrukturen im Kontext von Biologie, Psychologie, Linguistik, Philosophie und Wissenschaftstheorie“ ist in der Wolle nativistisch gefärbt. Sie ist evolutionskartesianisch, indem sie die ‚ideae innatae‘ als angeborene Denkgesetze interpretiert. Sie ist evolutionsrationalistisch, indem sie an ein angeborenes, in der ‚Erfahrung der Art‘ genetisch verankertes Wissen über die Welt glaubt. Sie ist restkantianisch, indem sie vermeintliche synthetische Denkaprioris evolutionistisch rekonstruiert. Als angeboren gelten unser induktives und kausales Denken, unsere Anschauung der Zeit, unsere Umgangssprache, unsere Raumanschauung, überhaupt sämtliche ‚ratiomorphen‘ Kategorien unseres Denkens bis hin zu den diversen Formen der Anschauung, Intuition und Entscheidungspräferenzen. – Dagegen bezieht der vorliegende zehnte Band der Kritik der Evolutionären Vernunft, indem er alle nativistischen Behauptungen hinterfragt, die Aufrüstung unserer kognitiven Evolution und ihr machiavellistisches Wettrüsten direkt auf die Eskalation der Intelligenz selbst: Nicht die Hirnevolution adaptierte unser menschliches Denken an die evolutionäre Anpassungswelt der mittleren Dimensionen, sondern unser menschliches Denken wird selbst zu einer mit sich selbst positiv rückgekoppelten, autokatalytisch sich selbst verstärkenden, eigendynamischen, eigengesetzlichen und autonomen intellektuellen Anpassungswelt, wodurch wir die Welt der mittleren Dimensionen um ein Unendliches überschreiten.