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Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen

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Deutschland wird oft als reich dargestellt, doch die gängigen Erklärungen sind irreführend. Ludwig Erhard gilt als "Vater" des Wirtschaftswunders, war jedoch ein unfähiger Ökonom und ein Profiteur des Dritten Reiches. Die Bundesbank, als angebliche "Hüterin der D-Mark", hat Millionen in die Arbeitslosigkeit geschickt und die deutsche Einheit gefährdet. Der Begriff "soziale Marktwirtschaft" suggeriert sozialen Ausgleich, begünstigt jedoch die Reichen. Die konstanten Exportüberschüsse haben Deutschland nicht vorangebracht, sondern geschadet. Zudem wird die Wiedervereinigung als extrem kostspielig dargestellt, obwohl sie tatsächlich keinen Cent gekostet hat. Es ist an der Zeit, sich von diesen Legenden zu verabschieden, um die Zukunft nicht zu verpassen. Viele der vorgebrachten Kritikpunkte sind bekannt, doch die Autorin spitzt sie radikal zu. Befürworter der sozialen Marktwirtschaft könnten einwenden, dass die Verdienste der deutschen Politik zu gering eingeschätzt werden. Herrmann erkennt an, dass Konrad Adenauer oft weitsichtigere Entscheidungen traf als Erhard, und ihre alternativen wirtschaftlichen Vorschläge bleiben skizzenhaft. Diese Details mindern jedoch nicht den Wert des Buches, da es den Mythos untergräbt, dass Deutschland ein soziales Musterexemplar sei und auch ohne Europa bestehen könne.

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Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen, Ulrike Herrmann

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2020,
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