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- 624 Seiten
- 22 Lesestunden
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Der bekannte Menschenrechtsanwalt und Bestseller-Autor Philippe Sands erzählt die atemberaubende Geschichte des SS-Offiziers Walter Rauff, der 1949 nach Chile flüchtete und ab 1973 für die Militärdiktatur unter Augusto Pinochet tätig war. In einem geheimen Verhörzentrum war er an brutalen Verhören und Morden beteiligt. Als SS-Sturmbannführer war Rauff ab 1941 für die Entwicklung mobiler Gaswagen verantwortlich, die in der Sowjetunion für Massenmorde an Juden sowie Sinti und Roma eingesetzt wurden. Nach seiner Flucht schien er weit entfernt von seiner dunklen Vergangenheit, doch Gerüchte über seine Verwicklung in Pinochets Geheimdienst und das Verschwinden von Menschen in Chile werfen ein neues Licht auf sein Leben. 1998 wird Pinochet in London verhaftet, und Sands beteiligt sich an der Anklage, wobei er auf Rauffs Rolle stößt. Acht Jahre lang recherchiert er über Rauffs Verbindungen zu Pinochet und die Gräueltaten, die im Londoner Verfahren thematisiert werden. Gleichzeitig untersucht er das Schicksal der Verschwundenen und sucht nach Beweisen für Pinochets Verantwortung. Im März 2000 wird der Diktator aufgrund seiner Gesundheit freigelassen und kehrt nach Chile zurück, wo er 2006 stirbt. Sands’ Mischung aus Detektivgeschichte, Gerichtsdrama und Lebensgeschichten basiert auf Interviews und umfangreichen Archivrecherchen. So gelingt ihm ein fesselndes Psychogramm zweier Männer und ein spannender Bericht über ein international
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Die Verschwundenen von Londres 38, Philippe Sands
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- 2025
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