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Der Fürst dieser Welt

Eine Genealogie des Teufels

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Die anhaltendste Herausforderung für den traditionellen Monotheismus ist das Problem des Bösen, das versucht, drei unvereinbare Thesen zu versöhnen: Gott ist allgütig, Gott ist allmächtig, und das Böse geschieht. Der Fürst dieser Welt verfolgt die Geschichte eines der einflussreichsten Versuche, diesen Widerspruch aufzulösen: die Abwälzung der Verantwortung für das Böse auf eines von Gottes rebellischen Geschöpfen. In dieser eindringlichen Neubewertung ist die Geschichte des Teufels bitter ironisch, voller tragischer Umkehrungen. Er tritt als theologisches Symbol auf, das unterdrückten Gemeinschaften hilft, mit dem Trauma ungerechter Verfolgung, Folter und Tod durch politische Autoritäten umzugehen, und wird schließlich zu einem Vehikel, um die Unterdrückung durch christliche Herrscher zu rechtfertigen. Und er entwickelt sich parallel zu dem biblischen Gott, der sich zunächst als Befreier der Unterdrückten präsentiert, aber schließlich zu einem grausamen Herrscher wird, der Freude daran hat, seinen Freunden und Feinden gleichermaßen Leid zuzufügen. Mit anderen Worten, dies ist die Geschichte, wie Gott zum Teufel wird – ein Teufel, der in unserem scheinbar säkularen Zeitalter bei uns bleibt.

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Der Fürst dieser Welt, Adam Kotsko, Florian Klug

Sprache
Erscheinungsdatum
2019
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(Paperback)
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Titel
Der Fürst dieser Welt
Untertitel
Eine Genealogie des Teufels
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2019
Einband
Paperback
Seitenzahl
272
ISBN10
385132952X
ISBN13
9783851329520
Reihe
Beschreibung
Die anhaltendste Herausforderung für den traditionellen Monotheismus ist das Problem des Bösen, das versucht, drei unvereinbare Thesen zu versöhnen: Gott ist allgütig, Gott ist allmächtig, und das Böse geschieht. Der Fürst dieser Welt verfolgt die Geschichte eines der einflussreichsten Versuche, diesen Widerspruch aufzulösen: die Abwälzung der Verantwortung für das Böse auf eines von Gottes rebellischen Geschöpfen. In dieser eindringlichen Neubewertung ist die Geschichte des Teufels bitter ironisch, voller tragischer Umkehrungen. Er tritt als theologisches Symbol auf, das unterdrückten Gemeinschaften hilft, mit dem Trauma ungerechter Verfolgung, Folter und Tod durch politische Autoritäten umzugehen, und wird schließlich zu einem Vehikel, um die Unterdrückung durch christliche Herrscher zu rechtfertigen. Und er entwickelt sich parallel zu dem biblischen Gott, der sich zunächst als Befreier der Unterdrückten präsentiert, aber schließlich zu einem grausamen Herrscher wird, der Freude daran hat, seinen Freunden und Feinden gleichermaßen Leid zuzufügen. Mit anderen Worten, dies ist die Geschichte, wie Gott zum Teufel wird – ein Teufel, der in unserem scheinbar säkularen Zeitalter bei uns bleibt.