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Shinwa. Stimmen der Nebelwälder

Roman | 1. Band des historischen Japan-Epos aus dem 18. Jahrhundert

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Eine weibliche Samurai und der Kampf um ein gerechtes Japan: Auftakt des historischen Epos aus dem 18. Jahrhundert Japan, um 1780: Während der Kaiser kaum seinen Palast verlässt, regieren der Shogun und die Fürsten das Land mit harter Hand. Die junge Aoi träumt davon, eines Tages als Geschichtenerzählerin die Menschen zu inspirieren. Das Schreiben muss die Tochter eines Bauern jedoch heimlich lernen. Als der Vulkan Asama ausbricht, leidet bald auch Aois Dorf unter Missernten. Korrupte Beamte verschlimmern die einsetzende Hungersnot, bis schließlich Aois kleine Schwester am Hunger stirbt. Nur wenig später verliert sie auch ihren Bruder und die Mutter, die sich der Obrigkeit widersetzten. Erst die abtrünnige Samurai Himari bringt den Dorfbewohnern neue Hoffnung. Zwischen Himari und Aoi entsteht eine Freundschaft, die das Leben von beiden für immer verändern wird. Für Leser*innen epischer historischer Romane, Japan-Begeisterte und die Fans von Shogun. Der Autor Christian Gerhard (@author.japan) erreicht auf TikTok regelmäßig bis zu 200.000 Japan-Fans. Die Geschichte von Aoi wird im historischen Roman »Shinwa. Das Echo der Worte« fortgesetzt.

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Shinwa. Stimmen der Nebelwälder, Christian Gerhard

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2025
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Die Geschichte spielt im Japan des 18. Jahrhunderts - ein Land voller Machtspiele, Ungerechtigkeit und starrer Hierarchien. Mittendrin: Aoi, eine Bauerntochter mit dem Traum, Geschichten zu erzählen. Nur leider ist Bildung für Mädchen so gut wie verboten. Und genau da fängt das Ganze an, spannend zu werden. Gerhard erzahlt von Aufbruch, Verlust, Mut, Verrat und der Kraft von Worten. Als ein Vulkan ausbricht und Aois Dorf zerstört, wird aus dem leisen Start ein echtes Drama. Harte Schicksalsschläge, kein Schönreden, brutale Kämpfe - aber alles glaubwürdig, tief und bewegend. Und dann kommt Himari ins Spiel - eine abtrünnige Samurai mit komplizierter Vergangenheit. Zwischen ihr und Aoi entsteht eine Verbindung, die stark trägt. Die Freundschaft zwischen den beiden ist das emotionale Zentrum der Geschichte, beide tragen die Geschichte mühelos. Das alte Japan wird von Gerhard unglaublich lebendig beschrieben. Man merkt, wie viel Liebe in den Text geflossen ist. Die Kampfe sind brutal, aber gut geschrieben - keine unnötige Gewalt, sondern punktgenau dosiert. Trotz der knapp 500 Seiten gibt's keine Längen. Nach dem etwas gemächlichen Einstieg bleibt das Tempo hoch, die Handlung dicht, und die Figuren entwickeln sich glaubhaft weiter. Und genau da liegt die Starke des Buchs: Es fühlt sich echt an. Das Ende? Emotional, stimmig, stark. Ein Abschluss, der sitzt - und nachwirkt und definitiv Lust auf mehr macht.