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Medienrechtliche Vorschriften einzelner Bundesländer, wonach freiwerdende UKW-Frequenzen nicht neu genutzt werden, sind mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Sie stellen insbesondere keine verfassungsmäßige Ausgestaltung der Rundfunkfreiheit dar. Zweifelhaft ist schon die grundsätzliche Eignung zur Förderung von DAB+. Ob das Fehlen einzelner UKW-Programme die Akzeptanz von DAB+ spürbar beschleunigen kann, ist zweifelhaft. Eher ist ein Zuwachs bei der Webradio-Nutzung zu erwarten, was schädlich ist für die Eigenständigkeit und die Krisenfestigkeit der Gattung Radio. Reichweitenverluste der UKW-Anbieter, die nicht durch Einsparungen kompensiert werden, sind angesichts der angespannten wirtschaftlichen Situation vieler Hörfunkanbieter ein Hindernis für die Beendigung der UKW-Verbreitung.
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Nutzungsverbote für freiwerdende UKW-Frequenzen zur Förderung von DAB+?, Christoph Wagner, Yeşim Tüzün
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2025
- Einband
- (Paperback)
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Nutzungsverbote für freiwerdende UKW-Frequenzen zur Förderung von DAB+?
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Christoph Wagner, Yeşim Tüzün
- Verlag
- dco-Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2025
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 98
- ISBN13
- 9783910513310
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Sozialwissenschaften, Handel, Wirtschaft & Management, Rechtsthematik, Recht, Narrativer Journalismus, Medien und Medienkommunikation, Radio
- Beschreibung
- Medienrechtliche Vorschriften einzelner Bundesländer, wonach freiwerdende UKW-Frequenzen nicht neu genutzt werden, sind mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Sie stellen insbesondere keine verfassungsmäßige Ausgestaltung der Rundfunkfreiheit dar. Zweifelhaft ist schon die grundsätzliche Eignung zur Förderung von DAB+. Ob das Fehlen einzelner UKW-Programme die Akzeptanz von DAB+ spürbar beschleunigen kann, ist zweifelhaft. Eher ist ein Zuwachs bei der Webradio-Nutzung zu erwarten, was schädlich ist für die Eigenständigkeit und die Krisenfestigkeit der Gattung Radio. Reichweitenverluste der UKW-Anbieter, die nicht durch Einsparungen kompensiert werden, sind angesichts der angespannten wirtschaftlichen Situation vieler Hörfunkanbieter ein Hindernis für die Beendigung der UKW-Verbreitung.