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Die Nacht der Welt

Psychoanalyse und Deutscher Idealismus

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  • 224 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Die Begegnung von Philosophie und Psychoanalyse verläuft in der Regel nicht gerade glücklich. Philosophen kaprizieren sich meist darauf, unreflektierte Voraussetzungen psychoanalytischer Begriffsbildung zu monieren. Psychoanalytiker hingegen widerstehen häufig nicht der Versuchung, die Philosophie zu psychoanalysieren. Für Slavoj Zizek sind beide Vereinnahmungen nur sichere Wege, eine aufschlußreiche Gegenlektüre gerade zu verhindern. Seine Interpretationen Kants, Fichtes, Schellings und Hegels gehen im Gegenteil darauf hinaus, innerhalb des philosophischen Diskurses ein „Unbewußtes“ auszumachen: Ein „Unbewußtes“, das in den philosophischen Begründungsfiguren idealistischer Theorien des Selbstbewußtseins mit Nachdruck herausgearbeitet wird. Es ist ein mit Lacan gelesener Freud, der die Aufmerksamkeit dafür schärft. Doch ebenso gilt umgekehrt: Es sind die philosophischen Texte, die zentrale Züge von Lacans Theorie erhellen. Eine Begegnung, die durch pointiert interpretierte Beispiele aus der Populärkultur noch an Reiz gewinnt.

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Die Nacht der Welt, Slavoj Žižek

Sprache
Erscheinungsdatum
1998
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(Paperback)
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Titel
Die Nacht der Welt
Untertitel
Psychoanalyse und Deutscher Idealismus
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Slavoj Žižek
Erscheinungsdatum
1998
Einband
Paperback
Seitenzahl
224
ISBN10
3596142598
ISBN13
9783596142590
Reihe
Bewertung
4,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Die Begegnung von Philosophie und Psychoanalyse verläuft in der Regel nicht gerade glücklich. Philosophen kaprizieren sich meist darauf, unreflektierte Voraussetzungen psychoanalytischer Begriffsbildung zu monieren. Psychoanalytiker hingegen widerstehen häufig nicht der Versuchung, die Philosophie zu psychoanalysieren. Für Slavoj Zizek sind beide Vereinnahmungen nur sichere Wege, eine aufschlußreiche Gegenlektüre gerade zu verhindern. Seine Interpretationen Kants, Fichtes, Schellings und Hegels gehen im Gegenteil darauf hinaus, innerhalb des philosophischen Diskurses ein „Unbewußtes“ auszumachen: Ein „Unbewußtes“, das in den philosophischen Begründungsfiguren idealistischer Theorien des Selbstbewußtseins mit Nachdruck herausgearbeitet wird. Es ist ein mit Lacan gelesener Freud, der die Aufmerksamkeit dafür schärft. Doch ebenso gilt umgekehrt: Es sind die philosophischen Texte, die zentrale Züge von Lacans Theorie erhellen. Eine Begegnung, die durch pointiert interpretierte Beispiele aus der Populärkultur noch an Reiz gewinnt.