Die Begegnung von Philosophie und Psychoanalyse verläuft in der Regel nicht gerade glücklich. Philosophen kaprizieren sich meist darauf, unreflektierte Voraussetzungen psychoanalytischer Begriffsbildung zu monieren. Psychoanalytiker hingegen widerstehen häufig nicht der Versuchung, die Philosophie zu psychoanalysieren. Für Slavoj Zizek sind beide Vereinnahmungen nur sichere Wege, eine aufschlußreiche Gegenlektüre gerade zu verhindern. Seine Interpretationen Kants, Fichtes, Schellings und Hegels gehen im Gegenteil darauf hinaus, innerhalb des philosophischen Diskurses ein „Unbewußtes“ auszumachen: Ein „Unbewußtes“, das in den philosophischen Begründungsfiguren idealistischer Theorien des Selbstbewußtseins mit Nachdruck herausgearbeitet wird. Es ist ein mit Lacan gelesener Freud, der die Aufmerksamkeit dafür schärft. Doch ebenso gilt umgekehrt: Es sind die philosophischen Texte, die zentrale Züge von Lacans Theorie erhellen. Eine Begegnung, die durch pointiert interpretierte Beispiele aus der Populärkultur noch an Reiz gewinnt.
Slavoj Žižek Bücher
Slavoj Žižek ist ein slowenischer Philosoph und Kulturkritiker, bekannt für seine innovative Anwendung von Jacques Lacans Werk auf die Populärkultur. Seine umfangreiche Arbeit befasst sich mit einer breiten Palette von Themen, von Politik und Ideologie bis hin zu Subjektivität und Psychoanalyse. Žižeks Essays und Bücher verbinden oft theoretische Konzepte mit der Analyse gegenwärtiger gesellschaftlicher Phänomene und Medien. Sein einzigartiger Stil und provokativer Ansatz machen ihn zu einem der bedeutendsten Denker der Gegenwart.







Das erhabene Objekt der Ideologie
- 336 Seiten
- 12 Lesestunden
Die Analyse von Zizek beleuchtet die Paradoxien des modernen Lebens, das von einem ständigen Streben nach mehr geprägt ist. Er verbindet Lacans Theorie des Überschusses mit Marx' Konzept des Mehrwerts und Freuds Lustgewinn, um die Herausforderungen der heutigen politischen Situation zu verstehen. Anhand von Beispielen aus Hollywood-Filmen wie "Joker", der Corona-Pandemie und der Cancel Culture zeigt Zizek auf, dass das Streben nach mehr Lust oft leer bleibt und dass ein Umdenken nötig ist, um einen Ausweg aus der gegenwärtigen Krise zu finden.
Seit zwei Jahrhunderten operiert die westliche Philosophie im Schatten von Hegel. Es ist ein sehr langer Schatten, und jede neue Philosophengeneration ersinnt seither neue Wege, um aus ihm herauszutreten. Während die einen dies mittels neuer theoretischer Konzepte versuchen, überziehen die anderen sein Denken schlicht mit Hohn und Spott. »Absurd« nennt nicht nur Bertrand Russell Hegels absoluten Idealismus und sein »System«. Slavoj Žižek unternimmt in seinem monumentalen, vor Ideen nur so sprühenden Buch erst gar nicht den Versuch, aus diesem Schatten herauszutreten, macht es sich aber auch keineswegs darin bequem. Seine Devise lautet nicht: Zurück zu Hegel! Sondern: Wir müssen hegelianischer sein als der Meister selbst, um wie er, allerdings unter völlig veränderten historischen Bedingungen, die Brüche und Verwerfungen in der Realität verstehen und kritisieren zu können. In dieser hyperhegelianischen Manier und mit gewohnt pointierten Abschweifungen in (fast) alle Bereiche von Philosophie, Kunst und Leben liest er nicht nur Hegel selbst, sondern auch dessen Vorgänger (Platon, Christentum, Fichte), Nachfolger (Marx, Badiou, Quantenphysik) und natürlich dessen großen Wiedergänger Jacques Lacan. Das Ziel ist es, Hegels radikal emanzipatorisches Projekt für unsere Zeit zu retten. Denn eines steht für Žižek fest: Die Moderne begann mit Hegel. Und sie wird mit Hegel enden.
Die Furcht vor echten Tränen
- 351 Seiten
- 13 Lesestunden
Dünndruck-Ausgabe der beiden grundlegenden Bände Slavoj Žižeks zum deutschen Idealismus. Die ersten deutschen Bücher des slowenischen Autors Slavoj Žižek erschienen Anfang der 1990er Jahre bei Turia + Kant. Mit den beiden Bänden »Der erhabenste aller Hysteriker« und »Verweilen beim Negativen« machte er sich über seine damals schon zum Teil bekannte Essayistik hinaus einen Namen und wurde als ausgezeichneter Kenner der klassischen Philosphie wahrgenommen. Die beiden Bände sind hier in einem Band vereint. Durch Žižeks Einbeziehung psychoanalytischer Modelle ergibt sich ein überraschendes Bild v. a. Hegels, das eine Neubewertung des deutschen Idealismus fordert. Umgekehrt wirft die Auseinandersetzung mit der klassischen Philosophie ein neues Licht auf die Methoden und Denkräume der Psychoanalyse. Ein Vorwort Zizeks leitet die Neuauflage des »deutschen Idealismus« von 2008 ein, die nun als Paperback angeboten wird.
Wie kaum ein anderes Werk seiner Zeit veranschaulichen die wohl berühmtesten Filme David Lynchs, Lost Highway (1997) und Mulholland Drive (2001), wie die Geist-Welt Beziehung durch einen sexuellen Exzess immer wieder in Unordnung gebracht wird. Dieser markiert die unsterbliche Dimension einer teils biologischen, teils symbolischen Kraft, die auch in Žižeks Werk thematisiert und dort philosophisch ergründet wird. Der vorliegende Band präsentiert in diesem Zusammenhang erstmals Žižeks viel zitierten Essay über den Kultregisseur sowie zwei Artikel von Dominik Finkelde. In ihnen werden die inhärenten Bezüge zwischen den Subjekttheorien von Lynch und Žižek näher analysiert.
Können die heutigen Katastrophen ein Katalysator für Fortschritt sein? Slavoj Žižek sucht universelle Wahrheiten auf lokalen Schauplätzen in den USA, Chile, Frankreich, Afghanistan und beleuchtet Texte von Orwell und Rammstein, Lenin und der Bibel. Er blickt auf die Zersplitterung der Linken, die leeren Versprechen der liberalen Demokratie und den Krieg in der Ukraine.
In seinem neuen Buch führt Slavoj Žižek das Projekt fort, eine Ideologiekritik der Gegenwart aus kommunistischer Perspektive zu betreiben. Ausgangspunkt ist die Diagnose, dass unsere liberale Kultur nicht einmal mehr an ihre eigenen Überzeugungen glaubt. Unter dem Motto des Apostels Paulus, dass es 'gegen die bösen Geister des himmlischen Bereichs' zu kämpfen gelte, analysiert Žižek mit Parteilichkeit, Leidenschaft und Witz das Versagen der Linken im 20. Jahrhundert. Was kann man daraus lernen, um das linke Projekt für das 21. Jahrhundert zu wappnen? Anstatt der weichen Politik der Vermeidung des Schlimmsten zu folgen, geht es darum, den utopischen Kern einer besseren Gesellschaft zu stärken und dem globalen Kapitalismus eine Alternative entgegenzustellen.
Slavoj Žižek, einer der weltweit bedeutendsten Philosophen, wirft in seiner Streitschrift so wichtige wie gewagte Fragen auf, die sich nach dem Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ mehr denn je stellen. Er skizziert den Konflikt zwischen tolerantem Liberalismus und religiösem Fundamentalismus, der auch ein Konflikt ist zwischen westlichem Wohlstand und dem Bedürfnis nach religiöser Transzendenz. Der Fundamentalist bekämpft zudem mit dem Liberalismus auch das hedonistische Begehren, dessen Erfüllung er sich nicht zugesteht. Doch wie entsteht Islamismus eigentlich? Füllt er nicht ein revolutionäres Vakuum, das die soziale Ungleichheit in vielen Ländern (wie Pakistan) erzeugt hat? Dies würde bedeuten, dass nicht der tolerante, aber kraftlose Liberalismus, sondern die zielgerichtete Linke die einzige Kraft ist, die dieses Vakuum füllen kann und die wir dem islamischen Fundamentalismus entgegensetzen können.
Totalitarismus
- 221 Seiten
- 8 Lesestunden
Totalitarismus ist ein ideologischer Begriff, der immer eine präzise strategische Funktion hat: die liberaldemokratische Hegemonie zu garantieren. Die linke Kritik an der liberalen Demokratie wird politisch umgedreht und zum Zwilling der rechtesten faschistischen Diktaturen gemacht. Jeder Versuch der Transformation der bürgerlichen Gesellschaft wird damit im Vorgriff denunziert. Žižek definiert den Totalitarismus nach Wittgenstein als einen Begriff, der sich selbst begründet und damit sinnlos ist. Žižek ruft dazu auf, sich nicht auf den Raum der Liberaldemokratie festnageln zu lassen und ohne Furcht, totalitär oder antidemokratisch genannt zu werden, linke Kritik an der liberaldemokratischen Ideologie auszuführen. Hier stellt sich Žižek insbesondere in Kritik gegenüber des rein positivistischen Bezugs auf Hannah Arendt. „Dieser Aufstieg von Hannah Arendt ist vielleicht das deutlichste Zeichen der theoretischen Niederlage der Linken – davon wie die Linke die Basiskoordinaten der liberalen Demokratie akzeptiert hat (Demokratie versus Totalitarismus, etc.) und nun versucht, ihre Position zu redifinieren innerhalb dieses Raumes.“
Das Reale des Christentums
- 61 Seiten
- 3 Lesestunden
Zehn schmale Bücher zu zehn großen Fragen, Beiträge zu zentralen Themen der Gegenwart. Von Adorno bis Žižek reicht das Spektrum der Autoren, das der Themen von der Lust und der Erziehung, dem Bewußtsein und dem Großstadtleben bis hin zu Tod und Religion – Essenzen . Zehn Bände in besonders schöner Ausstattung, mit einem Umfang von nicht mehr als 80 Seiten, gebunden, mattlackiert und mit Vorsatzpapier.
Der zweite Tod der Oper
- 190 Seiten
- 7 Lesestunden
Žižeks brillant und leidenschaftlich geschriebenes Buch stellt einen mitreißenden Durchgang durch die europäische Operngeschichte dar, deren Dreh- und Angelpunkt das Wagnersche Schaffen bildet. Durch ein hohes Maß an Assoziationen entführt Žižek den Leser in immer neue und unerwartete Gefilde: Er streift »Matrix« und die Marx Brothers, und ganz nebenbei gelingt es ihm noch höchst überzeugend, die Parallelen zwischen Wagners Musik und Hitchcocks Filmen aufzuzeigen. In erster Linie ist das Buch aber eine furiose Liebeserklärung an die Oper, in der Žižeks Leidenschaft für sein Lieblingsthema in jeder Zeile mitklingt.
Zu Beginn des dritten Jahrtausends ist die Situation der Demokratie paradox: Einerseits sind mehr Staaten denn jemals zuvor demokratisch verfaßt, andererseits nehmen die Krisensymptome in den Staaten, die einstmals so etwas wie eine demokratische Avantgarde bildeten, zu: Die Wahlbeteiligung sinkt, schillernde Persönlichkeiten wie Silvio Berlusconi oder Nicolas Sarkozy gewinnen an Bedeutung, Wahlkämpfe geraten zu schalen Marketingkampagnen. Colin Crouch hat all diese Trends in dem Band „Postdemokratie“ präzise auf den Punkt gebracht. In diesem Band setzen sich nun acht herausragende politische Denkerinnen und Denker mit dem Zustand und den Perspektiven der am wenigsten schlechten aller Regierungsformen (Winston Churchill) auseinander, die tageszeitung sprach von einem »Who's who der internationalen linken Theorie«. Der Diskussionsband enthält Beiträge von Giorgio Agamben, Alain Badiou, Daniel Bensaïd, Wendy Brown, Jean-Luc Nancy, Jacques Rancière, Kristin Ross und Slavoj Žižek.
Slavoj Žižek untersucht den ontologischen Rahmen seines Werks und sucht Antworten auf zentrale Fragen wie Realität und Freiheit. Sein Versuch, den Teufelskreis des Transzendenten zu durchbrechen, endet in einem leeren Raum zwischen transzendentalem und realem Raum.
Die Tücke des Subjekts
- 552 Seiten
- 20 Lesestunden
Slavoj Žižek wurde am 21. März 1949 in Ljubljana, Slowenien geboren und wuchs auch dort auf. Er studierte Philosophie und Soziologie an der Universität in Ljubljana und Psychoanalyse an der Universität Paris VIII. Seit den achtziger Jahren hat Žižek zahlreiche Gastprofessuren im Ausland inne, unter anderem an der Tulane University, New Orleans (1993), der Cardozo Law School, New York (1994), der Columbia University, New York (1995), in Princeton (1996) und an der New School for Social Research, New York (1997). Von 2000 bis 2002 leitete er eine Forschungsgruppe am kulturwissenschaftlichen Institut in Essen. Er war jahrelanger Herausgeber der Zeitschrift der slowenischen Lacan-Schule Wo Es war und setzte sich unter anderem mit der Philosophie des Deutschen Idealismus, mit Hegel und mit Karl Marx auseinander, sowie mit zeitgenössischen Denkansätzen aus dem Bereich des Poststrukturalismus, der Medientheorie, des Feminismus und der Cultural Studies. Seine erste englischsprachige Buchveröffentlichung The Sublime Object of Ideology erschien 1989. Seitdem veröffentlichte Žižek über 20 Monographien, in denen er sich zunächst um eine lacanianische Lesart der Philosophie, der Populärkultur und in den letzten Jahren zunehmend der Politischen Theorie bemühte.
Mehr-Geniessen
- 105 Seiten
- 4 Lesestunden
Der göttliche Todestrieb
- 111 Seiten
- 4 Lesestunden
In seiner Sigmund Freud Vorlesung am Wiener Burgtheater interpretiert Slavoj Žižek den Zusammenhang von Religion und Todestrieb nicht so, als wäre die Religion ein Ausdruck des Todestriebes und damit ein Werkzeug dunkler Mächte. Im Gegenteil, Žižek verknüpft Religion und Psychoanalyse in ihren emanzipatorischen Aspekten. Ihnen gemeinsam ist die Kraft der Negation. Die Psychoanalyse findet im Todestrieb einen letzten Abgrund, der keine Akkommodation mit dem Status quo zulässt, und die Religion ist nicht absolute Gewissheit, sondern absoluter Zweifel. Die Erfahrung des Göttlichen ist die Erfahrung, dass unser Leben aus den Fugen ist.
Was Sie immer schon über Lacan wissen wollten und Hitchcock nie zu fragen wagten
- 258 Seiten
- 10 Lesestunden
»Lacan mit Hitchcock. Und nicht umgekehrt, denn es handelt sich hier keineswegs um eine psychoanalytische Interpretation Hitchcocks. Viel eher um das Vorhaben, in bestimmte Lacansche Konzepte etwas Licht hineinzubringen, und das mit Hilfe einiger Filmbeispiele zur Illustration. Das Buch ist deshalb in erster Linie didaktisch. Es ist eine Art Lehrbuch (zusammengestellt von der Schule Sigmund Freuds, der Gesellschaft für theoretische Psychoanalyse Jugoslawiens).« Slavoj Žižek einleitende Worte kündigen nicht nur ein höchst originelles didaktisches Projekt an, sondern haben vielmehr einen programmatischen Charakter für das philosophische Projekt Žižeks insgesamt: die Verbindung und wechselseitige Verflechtung von Philosophie, Psychoanalyse und moderner Populärkultur in der Perspektive einer kritischen Gesellschaftstheorie.
Parallaxe bezeichnet die scheinbare Änderung der Position eines Objekts, wenn der Beobachter seine Position verändert. Doch was, wenn diese Veränderung nicht nur subjektiv ist, sondern vom Objekt selbst und seinen inneren Antagonismen ausgeht? In Žižeks Analyse wird die Parallaxe als Denk- und Erklärungsfigur in verschiedenen theoretischen Ansätzen betrachtet. Sie findet sich im Wellen-Teilchen-Dualismus der Quantenphysik, in der Psychoanalyse, der Philosophie und der Politischen Theorie. Žižek identifiziert vier zentrale Erscheinungsformen der Parallaxe: die ontologische Differenz, die unseren Bezug zur Wirklichkeit prägt; die wissenschaftliche Parallaxe, die in der Hirnforschung einen tiefen Graben zwischen phänomenaler Erfahrung und wissenschaftlicher Erklärung aufzeigt; den inneren Bruch jedes Kunstwerks; und die politische Parallaxe, die als gesellschaftlicher Antagonismus einen gemeinsamen Grund verwehrt. Dieses Werk bietet eine kritische Analyse der Gegenwart und ist zugleich ein fundamentales philosophisches Werk, das theoretische Überlegungen in programmatische Form bringt. Es vereint philosophische und theologische Analysen, brillante Interpretationen von literarischen Texten, Filmen und Kompositionen sowie erhellende Anekdoten.
Hegel im verdrahteten Gehirn
- 288 Seiten
- 11 Lesestunden
Hegel ist veraltet. Aber gerade deshalb – so die Pointe von Meisterdenker Slavoj Žižek – können wir durch seine Linse die Gegenwart besser verstehen. Anstatt also zu ermitteln, was an Hegels Denken heute noch aktuell ist, dreht Žižek die Frage um: Wie sieht unsere Gegenwart aus, wenn wir sie mit Hegel betrachten? Und es stellt sich heraus: Wir verstehen sie viel besser, gerade weil Hegel sie sich in keiner Weise vorstellen konnte. Žižeks Gegenstand ist das »verdrahtete Gehirn«: Was wird geschehen, wenn der menschliche Geist sich tatsächlich mit einer Maschine verdrahten kann? Welche Auswirkungen wird das auf unsere Subjektivität haben? Werden wir noch vom Unbewussten sprechen können? Wie lassen sich Geist und Materie dann denken? Und was wird aus der Freiheit? Unter Rückgriff auf Denker wie u.a. Johann Gottlieb Fichte, Jacques Lacan, Ray Kurzweil oder Yuval Noah Harari, und unter Zuhilfenahme zahlreicher Hollywood-Filme als Beispiel, diskutiert Žižek die Implikationen einer technischen Vision. Ein Thema, das für Hegel undenkbar war – und damit bestens geeignet, seine Aktualität zu erweisen. Folglich durchdenkt es Žižek in Hegelscher Manier und beweist damit: »Philosophie ist ihre Zeit in Gedanken erfasst«.
Liebe Dein Symptom wie Dich selbst!
Jacques Lacans Psychoanalyse und die Medien
„‚Die Wahrheit entspringt dem Verkennen’. Die psychoanalytisch motivierte Arbeit Zizeks läßt die Filme Hitchcocks, ebenso wie beispielsweise Scotts ‚Alien’ oder Antonionis ‚Blow Up’, Comics, Science Fiction Stories und B-Movies auf Lacansche Ideen treffen und zwar gewinnbringend für beide Seiten.“ (Heaven Sent)
Auf verlorenem Posten
- 319 Seiten
- 12 Lesestunden
Der Kapitalismus, so Slavoj Žižek, gleiche einer Comicfigur, die stolz über den Dachfirst hinaus ins Leere läuft – um dann jäh abzustürzen. In seinem neuen, kämpferischen Buch setzt sich Žižek mit den Perspektiven der Linken auseinander: Er entlarvt die Widersprüche des Neoliberalismus, diskutiert die Positionen von Alain Badiou und Antonio Negri und erklärt, warum wir angesichts von Wirtschaftskrise, Biotechnologie und Umweltkollaps der Diktatur des Proletariats eine neue Chance geben sollten. Dabei erweist er sich wieder einmal als das externe Hirn seiner Leser: Er sieht die Filme, registriert die Nachrichten und macht sich darüber die Gedanken, für die wir keine Zeit haben.
Die Pest der Phantasmen
- 212 Seiten
- 8 Lesestunden
Moderne audiovisuelle Medien haben eine „Plage der Phantasmen“ hervorgebracht, elektronisch inspirierte Phantasien, die die Fähigkeit zur Vernunft trüben und ein wahres Verständnis einer zunehmend von Abstraktionen dominierten Welt verhindern – sei es durch digitale Technologie oder den spekulativen Markt. In dieses Terrain tritt Žižek ein: Ausgestattet mit scharfem Witz und den Fähigkeiten eines prodigiosen Gelehrten bewegt er sich sicher durch ein schillerndes Spektrum kultureller Referenzen – er erklärt Robert Schumann ebenso geschickt wie John Carpenter –, um zu zeigen, wie der moderne Zustand uns blind für die ideologischen Grundlagen unseres Lebens macht.
Passagen Forum: Willkommen in der Wüste des Realen
- 227 Seiten
- 8 Lesestunden
Nach den Ereignissen des 11. September rief man allerorten das "Ende des Zeitalters der Ironie" aus: die Zeit spielerischer Unverbindlichkeit sei vorbei, im "Kampf gegen den Terrorismus" stehe man entweder auf Seiten der Freiheit oder auf Seiten der Despotie. Wirklich? fragt Žižek und zeigt in seiner hellsichtigen Analyse der geistigen Situation unserer Zeit, dass ideologisch motivierte Gegenüberstellungen dieser Art nicht nur als der eigentliche Motor des Konflikts betrachtet werden müssen, sondern auch jede mögliche Alternative dazu verdecken; globaler Kapitalismus und islamischer Fundamentalismus sind die zwei Seiten ein und derselben Münze. Dabei nimmt Žižeks Ideologiekritik filmisches Material ebenso in den Blick wie Afghanistan, die jugoslawischen Kriege, den israelisch-palästinensische Konflikt und schließlich den Irakkrieg.
Ein Linker wagt sich aus der Deckung
Für einen neuen Kommunismus | Eine Streitschrift des populärsten Philosophen der Gegenwart
- 352 Seiten
- 13 Lesestunden
Mit unbändigem Humor zerschneidet Slavoj Žižek unser aktuelles politisches und soziales Klima und diskutiert alles von Jordan Peterson und sexuellen "Einhörnern" bis hin zu Greta Thunberg und Vorsitzendem Mao. Dies ist Žižeks Versuch, die wichtigsten politischen Fragen der Gegenwart aus einer wahrhaft radikal linken Perspektive zu erhellen.
Der Mut der Hoffnungslosigkeit
- 448 Seiten
- 16 Lesestunden
Ein rastloser, wortgewandter Autor und ein origineller Denker Die Weltlage ist zum Verzweifeln. Alles wird immer nur schlechter. Doch das hat auch sein Gutes. Der bekannte Philosoph und Kulturkritiker Slavoj Žižek analysiert das aktuelle Elend auf zwei Ebenen: Im ersten Teil geht es um den ökonomisch-politischen Schlamassel, in dem wir stecken, von der vergeblichen Mühe der Syriza-Partei, aus den Zwängen des Kapitalismus auszusteigen, über TTIP, das Internet der Dinge, die weltweite Migration bis zur Rückkehr der Religion als politischer Faktor. Im zweiten Teil, auf der Ebene der Ideologie, analysiert Žižek u. a. die »terroristische Bedrohung«, die politische Korrektheit sowie den neuen Populismus. Angesichts der Lage zieht es der Philosoph vor, verzweifelt zu sein. Denn erst wenn es keine Hoffnung mehr gibt, wird der wahre Mut freigesetzt, kann fundamentaler Wandel auf den Weg gebracht werden.
Der neue Klassenkampf
Die wahren Gründe für Flucht und Terror
Europa steht am Scheideweg. Der Flüchtlingsstrom und der islamistische Terrorismus stürzen den Kontinent in die wohl größte Krise der Nachkriegszeit. Mit Nächstenliebe und Toleranz werden wir diese nicht überwinden. Denn beide Phänomene sind vor allem ein Symptom des globalen Kapitalismus und des daraus resultierenden neuen Klassenkampfs. Wer ganze Weltregionen und Bevölkerungsgruppen von Wohlstand und sozialer Teilhabe ausschließt, braucht sich nicht wundern, wenn dadurch Gesellschaften auseinanderbrechen und Menschen zu religiös-ideologischen Extremisten werden oder in unser Land streben. Die eigentliche Bedrohung unserer westlichen Gesellschaftsform besteht daher in der Dynamik des globalen Kapitalismus. Das bedeutet: Wir müssen unsere westlichen Werte unbedingt verteidigen und uns zu diesem Zweck von realitätsfremdem Empathiedenken befreien und fremden Kulturen reell gegenübertreten, um mit ihnen koexistieren zu können. Vor allem aber müssen wir die ökonomischen Gründe der Flüchtlingsströme und des Terrors ausmerzen – und sei es mit Hilfe einer neuen kommunistischen Utopie. Wir haben ein Recht, für unseren westlichen Lebensstil und unsere europäischen Werte zu kämpfen; aber wir haben kein Recht, die Welt in Teilhaber und Ausgeschlossene aufzuteilen.
Philosophie und Aktualität
- 98 Seiten
- 4 Lesestunden
Zwei kontroverse Denker zur ebenso zeitlosen wie drängenden Frage: Soll sich der Philosoph ins aktuelle Geschehen einmischen? Nichts weniger als die Philosophie selbst steht hier auf dem Spiel, denn: Philosophie gibt es überhaupt nur, so Badiou, als Einmischung, als Engagement, will sie nicht in akademischer Disziplin erstarren. Sie ist fremdartig und neu, und dennoch spricht sie im Namen aller – wie Badiou mit einer Theorie der Universalität zeigt, die er als Resümee seiner Philosophie verstanden wissen will.Ähnlich Žižek: Der Philosoph muss eingreifen, anders aber als erwartet. In den Streitfragen der Zeit kann er keine Orientierung bieten – aber zeigen, dass die Fragen selbst schon falsch gestellt sind: die Begriffe der Debatten gilt es zu verändern!, meint Žižek und landet bei einer Philosophie als Abnormalität und Exzess.
Die Medien bombardieren uns mit der Idee, dass die größte Gefahr heutzutage der intolerante (ethnische, religiöse, sexistische.) Fundamentalismus sei, der sich nur durch eine konsequente Haltung bekämpfen lasse. Aber: Ist diese Idee so selbstverständlich?Ist die vorherrschende Form der multikulturellen Toleranz nicht viel weniger unschuldig, als sie zu sein scheint? Immerhin lässt sie die Entpolitisierung der Ökonomie zu. Diesem Multikulturalismus liegt die Überzeugung zugrunde, dass wir in einer post-ideologischen Welt leben, dass die Gegensätze zwischen Links und Rechts überwunden und die wichtigsten Auseinandersetzungen jene um die Anerkennung der verschiedenen Lebenskonzepte sind. Aber könnte man in dieser Idee nicht die Ideologie des aktuellen globalen Kapitalismus erblicken? Vielleicht ist es nötig, die multikulturelle Haltung von Links zu kritisieren und für eine neue Politisierung des Ökonomischen zu plädieren. Žižek zeigt: Was wir heute brauchen, ist eine starke Dosis Intoleranz – und zwar gerade im Hinblick auf die eigentlich politische Landschaft der Opposition.
Verursachen das Aufkommen des Kapitalismus und die Zivilisation mehr Gewalt, als sie verhüten? Ist Gewalt bereits in der Idee des Fremden enthalten, und wo könnte eine angemessene Form von Gegengewalt liegen? In einem leidenschaftlichen Plädoyer für eine bewusste Wahrnehmung des gesellschaftlichen Lebens wirft Zizek einen kompromisslosen Blick auf die kapitalistischen Demokratien und fordert dazu auf, dem Drang zu sofortigem Handeln zu widerstehen. Er plädiert für eine Reflexion, die Zeit für eine kritische Analyse benötigt. Nach Zizek muss man dem Druck zum Handeln widerstehen, wenn dies aus den Verhältnissen und nicht aus einem Verständnis der Situation und ihrer Lösungen resultiert. Nur so kann der Mensch zu echtem, systemveränderndem Widerstand fähig werden. Zizek verweist auf die Wut in den Banlieus als Produkt der zerstörerischen Politik des Herrschaftssystems. Der berühmte Philosoph kombiniert hohe und einfache Kultur, Kant, Lacan, Witze und zeitgenössisches Kino, um die inhärente Gewalt der Globalisierung des Kapitalismus, des Fundamentalismus und der Sprache zu diskutieren. Dieses Werk bestätigt seinen Rang als einen der bedeutendsten und aufrührerischen modernen Denker und eröffnet eine neue Agenda in Bezug auf unser Denken über Gewalt.
Disparitäten
- 504 Seiten
- 18 Lesestunden
In vielerlei Zusammenhängen sprechen die Philosophen von Disparität, Ungleichheit, Verschiedenheit. Zu nennen sind so wichtige Referenztexte wie Hegels Vorwort zur »Phänomenologie des Geistes«, in dem der Philosoph an einer Schlüsselstelle mit dem Begriff der Ungleichheit operiert. Slavoj Žižek stellt den Begriff der Disparität nun ins Rampenlicht der philosophischen Reflexion. Er entwickelt ihn zu einem philosophischen Leitbegriff weiter und macht ihn zum Mittelpunkt eines neuen philosophischen Entwurfs, der insgesamt die Inkongruenz der Wirklichkeit thematisiert. In je eigenen Diskursen beschäftigt Žižek sich mit dem Disparaten in den klassischen Dimensionen der Ontologie, der Ästhetik, der Theologie und der Politik. Geschrieben ist das Buch im charakteristischen Žižek-Stil, der detaillierte, minutiöse philosophische Analysen und originelle Durchblicke mit Anekdoten und kraftvolle Kritik mit brillanten Aperçus zu verbinden weiß.
Lacan
Eine Einführung
Der Psychoanalytiker Jacques Lacan gilt als ein so einflußreicher wie schwieriger Denker. Der bekannte Kulturkritiker Slavoj Žižek hat sich daher die Aufgabe gestellt, Lacan einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dies gelingt ihm, indem er die zentralen Begriffe anschaulich und amüsant mit Hilfe von bekannten Hollywood-Filmen erklärt. Eine Zeittafel sowie eine kommentierte Bibliographie zur weiterführenden Lektüre runden den Band ab.
Ärger im Paradies – Vom Ende der Geschichte zum Ende des Kapitalismus
- 368 Seiten
- 13 Lesestunden
Der Kommunismus ist tot, es lebe der Kommunismus! Der Kommunismus ist tot. Der Kapitalismus ist das neue Paradies. Doch warum gibt es dann so viel Ärger dort? In seinem Buch ›Ärger im Paradies. Vom Ende der Geschichte zum Ende des Kapitalismus‹ analysiert Slavoj Žižek – der »gefährlichste Philosoph des Westens« (New Republic) – den Zustand der Welt nach dem angeblichen Ende der Geschichte und zeigt, dass das wahre Abenteuer immer noch der Kampf um Emanzipation ist – aus kommunistischer Perspektive, natürlich. Mit Batman, Marx und Lacan, mit Gangnam Style, Lubitsch und Prokofjew zeigt Žižek, dass unsere Helden Julian Assange, Chelsea Manning und Edward Snowden sein sollten – und dass die Idee des Kommunismus noch lange nicht ausgedient hat. »›Ärger im Paradies‹ ist mit seinem untrüglichen Ohr für politische Heuchelei ein Buch, von dessen Lektüre jeder – und nicht zuletzt die Herren der Welt – profitieren wird.« Terry Eagleton, The Guardian »Žižek […] ist ein Meister der kontraintuitiven Beobachtung.« The New Yorker
Das Jahr der gefährlichen Träume
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
Über den Arabischen Frühling, Occupy Wall Street – und den Massenmord von Breivik 2011 – das Jahr des Arabischen Frühlings, der Occupy Wall Street-Bewegung, der Revolte in den Vorstädten Londons. 2011 – das Jahr von Breiviks ideologischer Wahnsinnstat, des aufkommenden Antisemitismus in Ungarn, des zunehmenden Rassismus. Gefährliche Träume in zweierlei Richtung stehen dahinter: emanzipatorische und destruktive. Was bedeuten diese Ereignisse im Kontext des globalen Kapitalismus? Mit Dialektik, analytischer Schärfe und gewohnt pointensicher legt Slavoj Žižek die Widersprüche der gegenwärtigen politischen Lage frei und fragt, wie wir das System bekämpfen können, ohne zu seinem Funktionieren beizutragen. »Theorie muss auch immer sexy sein, sie muss unterhalten, provozieren, bruchstückhaft und leicht zitierbar sein, physisch spürbar wie Rockmusik. All das liefert Žižek.« Der Spiegel
WAS PASSIERT WIRKLICH, WENN ETWAS GESCHIEHT? Was ist ein Ereignis? In seinem neuen Buch erkundet der international gefeierte Philosoph und Kulturkritiker Slavoj Žižek diese alte Frage, indem er Unterscheidungen trifft: Zunächst betrachtet er das Ereignis als Rahmung, als Sündenfall und als Aufklärung. Dann unterscheidet Žižek drei Ereignisse in der Philosophie: die Wahrheit, das Selbst, das Universale. Und schließlich spricht er über drei Ereignisse in der Psychoanalyse: das Reale, das Symbolische, das Imaginäre. Von Platon über den Buddhismus bis Shakespeare, Wagner, Chesterton, Hegel und natürlich Lacan legt Žižek das Wesen des Ereignisses frei, um schließlich die zentralen Umrisse einer Antwort auf die alles entscheidende Frage zu skizzieren: Was ist ein politisches Ereignis? Ein provokanter und unterhaltsamer Trip in die Philosophie, ein echter Žižek.
Die gnadenlose Liebe
- 187 Seiten
- 7 Lesestunden
In unserer vermeintlich säkularen Kultur ist die untergründige Struktur des Glaubens nach wie vor wirksam - wir glauben insgeheim alle. Jacques Lacan hatte recht mit der Behauptung, »Gott ist unbewußt« sei die einzig angemessene Formel des Atheismus. Die gnadenlose Liebe zeichnet die Konturen dieser unbewußten Glaubensvorstellungen nach, die unsere tägliche Erfahrung strukturieren: vom Gnostizismus, der der Cyberspace-Ideologie zugrunde liegt, über die verschiedenen Versionen asiatischer Spiritualität, die die perfekte ideologische Ergänzung zum globalen Kapitalismus darstellen, bis zur negativen Theologie des Judentums, die unter den kritischen Intellektuellen unserer Tage von der Frankfurter Schule bis zu den Dekonstruktivisten vorherrscht. All diesen vielfältigen religiösen Weltverständnissen versucht Die gnadenlose Liebe den »rationalen Kern« des Christentums entgegenzuhalten.
Donald Trump regiert unbehelligt, die Tech-Industrie aus dem Silicon Valley ebenfalls, und die Welt scheint sich nach dem Marx'schen Diktum zu verhalten, dass alles Ständische und Stehende verdampft: Arbeit wird automatisiert, Geld virtualisiert, die Klassengesellschaft zerstreut sich, die alte Weltordnung löst sich auf. Zerfällt damit auch der Kapitalismus selbst? In seinem neuen Buch analysiert der renommierte Kulturkritiker Slavoj Žižek den Zustand der Welt und fragt, was als Nächstes kommen könnte. Doch weil wir so tief in unserer kapitalistisch-neoliberalen Ideologie stecken, können wir dieses Nächste nicht sehen: Es kommt daher wie ein Dieb bei Tageslicht. Žižek öffnet uns mit seinem Buch die Augen und zeigt: Es ist an der Zeit aufzuwachen.
Das fragile Absolute oder warum es sich lohnt das christliche Erbe zu verteidigen
- 221 Seiten
- 8 Lesestunden
Politik ohne ethisches Fundament. Slavoj Zizek leitet seine Zeitkritik aus den täglichen Ereignissen um uns herum ab. Ob er aktuelle Kinoerfolge, das Millenniumsproblem der Computerwelt oder Coca Cola als Symbol des Kapitalismus analysiert, stets steht die Frage im Raum, wie der Handlungsspielraum von Individuen und Gesellschaft im Kontext von Geld und Macht erweitert werden kann. Mit dem globalen Sieg des Kapitalismus ist der Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit wieder aktuell. Multikulturelle Phänomene wie die Befreiung nationaler Minderheiten oder die rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen verdecken diesen Konflikt und erlauben der Politik, sich auf Nebenschauplätze zurückzuziehen. Stattdessen ist eine weltweit notwendige Politik gefordert, die eine ethische Grundlage benötigt. Zizek bietet hierzu verschiedene Vorschläge. Er vergleicht die leidenden Körper christlicher Märtyrer mit dem idealisierten Körper der Partei im Stalinismus, entlarvt Wagners Parsifal als Beispiel eines fundamentalistischen Christentums und kommentiert eine „politisch korrekte“ Bibel-Konkordanz. Dabei kämpft er gegen antiaufklärerische und entpolitisierten Spiritualismus und sucht nach Prinzipien für eine ethisch fundierte Politik. Zizek, 1949 in Ljubljana geboren, ist Psychoanalytiker und Professor für Philosophie und hat eine Gruppe von Theoretikern ins Leben gerufen, die sich an Jacques Lacan orientiert. Seine zahlreichen Publikationen
Ein Text, der die Welt veränderte Dass ein Aufsatz die geistige und politische Welt grundlegend verändern kann, wird bei keinem Text so augenscheinlich wie bei diesem. Er ist Grundlage und Ausgangspunkt ökonomischer Systeme, politischer Konflikte und nicht zuletzt einer Vielzahl von Missverständnissen, die bis heute das politische Bewusstsein prägen. Mit einem Vorwort von Iring Fetscher
Die Puppe und der Zwerg
Das Christentum zwischen Perversion und Subversion
Heute, in einer Zeit, in der die Analysen des Historischen Materialismus meist »undercover« und fast nie unter ihrem richtigen Namen betrieben werden und in der die theologische Dimension in Gestalt des postsäkularen Denkens eine neue Wendung genommen hat, ist es an der Zeit, die erste von Benjamins Thesen über den Begriff der Geschichte umzukehren: »Gewinnen soll immer die Puppe, die man ›Theologie‹ nennt. Sie kann es ohne weiteres mit jedem aufnehmen, wenn sie den Historischen Materialismus in ihren Dienst nimmt, der bekanntlich heute klein und häßlich ist und sich ohnehin nicht darf blicken lassen.« Die Puppe und der Zwerg erkundet die konkreten Formen dieser merkwürdigen Koexistenz. Zu Beginn steht eine Analyse des fundamentalen Bruchs zwischen dem abendländischen kosmisch-holistischen Weltbild und dem jüdisch-christlichen. Weiter geht das Buch der Spannung zwischen dem perversen Funktionieren des »realexistierenden Christentums« und dem subversiven Kern der christlichen Erfahrung nach. Schließlich versucht es, diesen subversiven Kern in der gegenwärtigen Ideologie der Hegemonie zu verorten, deren Koordinaten durch die nietzscheanische Unterscheidung zwischen aktivem und passivem Nihilismus vorgegeben sind.
Zizek's Jokes
- 158 Seiten
- 6 Lesestunden
Žižek ist Kult. Das Enfant terrible unter den linken Theoretikern ist für steile Thesen und gewagten Humor bekannt. Nun liegt ein Band mit seinen besten Witzen vor. Mal zotig, mal provokant, mal kalauerhaft und wie immer beim 'Superstar der Kapitalismuskritik' ('Die Zeit') gerne die Grenze des guten Geschmacks überschreitend, vermitteln die Pointen in aphoristischer Form seine Kerngedanken zu Dialektik, Ideologie und Psychoanalyse. Ob Hegel, Marx oder der Heilige Vater: Vor dem scharfen Verstand des umtriebigen Philosophen ist niemand gefeit. Wer auch nur ein bisschen Interesse an zeitgenössischer Theorie hat, wird dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können – feinste Kost für alle Fans des skurrilen Humors!
Die Entwürfe zu einer philosophischen Ethik kranken oft daran, daß ihre Umsetzung in die Anforderungen der Realpolitik zu einem Dilemma führt: Entweder wird das Ethische zum Verschwinden gebracht, oder das Politische gerät unethisch. Es scheint, als ob sich beide Bestrebungen nicht vereinbaren lassen. In seinem neuen Buch unterzieht der bekannte und streitbare Philosoph Slavoj Žižek eine Reihe der in den letzten Jahren prominent gewordenen Ethiken einer fundamentalen Kritik: Er setzt sich mit den Entwürfen u. a. von Judith Butler, Frederic Jameson, Emmanuel Levinas, Ernesto Laclau, Chantal Mouffe, Michael Hardt/Antonio Negri und Jacques Ranciere auseinander und zeigt, wie das Politische das Ethische zu eliminieren droht. Gleichzeitig unternimmt er eine Standortbestimmung linken Denkens, das sich weder vom Bezug zur Realpolitik noch vom ethischen Anspruch trennen lassen möchte.
Pandemie! COVID-19 erschüttert die Welt
- 112 Seiten
- 4 Lesestunden
Unser Planet wurde von einer beispiellosen globalen Pandemie erfasst. Wer könnte ihre tiefere Bedeutung besser ergründen, ihre schwindelerregenden Paradoxien besser aufzeigen und über die Folgen und deren Tragweite eindringlicher spekulieren als der einflussreiche slowenische Philosoph Slavoj Žižek – und das auf atemberaubende, schweißtreibende Art und Weise? Wir leben in einer Zeit, in der der größte Ausdruck von Liebe darin besteht, zum Objekt seiner Zuneigung Distanz zu halten; in der Regierungen, die für die rücksichtslose Kürzung öffentlicher Ausgaben bekannt sind, plötzlich wie von Zauberhand Milliarden bereitstellen können; in der Toilettenpapier zu einer Ware wird, die kostbar ist als Diamanten. Es ist eine Zeit, in der, so Žižek, eine neue Form des Kommunismus der einzige Weg sein wird, um den Abstieg in globale Barbarei abzuwenden.Mit seinem lebendigen Schreibstil und Hang zu populärkulturellen Analogien (Quentin Tarantino und H.G. Wells treffen hier auf Hegel und Marx) liefert Žižek eine ebenso scharfsinnige wie provokative Momentaufnahme dieser Krise, die sich mehr und mehr ausbreitet und uns alle erfasst.
Verrückte Welt. Befunde zu Krieg, Kino und dem Irrsinn unserer Zeit
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
Slavoj Žižek diagnostiziert eine Orientierungslosigkeit in der heutigen Welt und kritisiert das Fehlen expliziter Ideologien. In provokanten Essays behandelt er gesellschaftliche und politische Fragen, insbesondere Russlands Krieg gegen die Ukraine, sowie die USA, Israel, Indien und China. Seine Filmanalysen bieten cineastischen Lesern zusätzliches Interesse.
Ein Triumph des Blicks über das Auge. Psychoanalyse bei Alfred Hitchcock
- 265 Seiten
- 10 Lesestunden
Das Buch untersucht die Verbindung zwischen Hitchcocks Filmästhetik und Lacans Psychoanalyse. Es zeigt, wie Hitchcocks Werke als Beispiele für lacanische Theorien dienen können und bietet eine innovative Perspektive auf die Filmtheorie. Diese provokante Studie ist zu einem Standardwerk in diesem Bereich geworden.
Lacans politische Klinik des Seins
- 88 Seiten
- 4 Lesestunden
Jacques Lacans Psychoanalyse ist - wie die psychoanalytische Bewegung uberhaupt - auch ein politisches Phanomen. Man denke nur an die riesige Gemeinschaft der Analysanden und Analytiker, in der sich eine spezifische sozial-politische Dynamik entfaltet. Doch diese politische Dimension wird durch Gedanken durchkreuzt, die Lacan in Auseinandersetzung mit der Philosophie gefunden hat. zizeks Essay beschaftigt sich mit diesen sich uberlagerndern Schichten in Lacans Denken. Er zeigt, warum von diesem Denker zwischen Psychoanalyse und Philosophie auch heute noch eine grosse Faszination ausgeht.
Der Exzess der Leere
Ökonomisch-philosophische Notizen zu <br>Sexualität und Kapital
Slavoj Žižek geht von der Kritik seiner Kollegen an ihm aus. Er sei ein Hysteriker, der es nie zu einer konsistenten Philosophie bringen werde. Er sei kein »Philosoph« wie Alain Badiou, der eine gut fassliche Ontologie vorgelegt hat, sondern bestenfalls ein philosophischer Leser und stehe außerhalb des »Diskurses der Universität«. Žižeks Buch ist nicht nur die Antwort auf die darin enthaltenen Voraussetzungen, sondern auch die Ausarbeitung der Grundzüge der eigenen Ontologie, einer Ontologie der Inkonsistenz. Diese liegt jenseits von Dekonstruktionsphilosophie und – als Reaktion darauf – einem manchmal gespielt-naiven Neuen Realismus wie im Fall des Spekulativen Realismus oder der Object-Oriented Ontology. In Auseinandersetzung mit Alenka Zupančič und neuen Buch »Was ist Sex?« – ebenfalls bei Turia + Kant erschienen – vertieft er im ersten Teil die Verknüpfung von Ontologie und Sexualität. Im zweiten Teil verfolgt Žižek den Zusammenhang von Ontologie und politischer Ökonomie. Im Kreislauf seiner Selbstreproduktion zirkuliert das Kapital um seine Leere. Sowohl der technisch-wissenschaftliche Fortschrittsglaube des globalen Kapitalismus als auch viele Tendenzen zeitgenössischer Sexualkultur enthüllen die Kräfte und Faktoren derselben politischen Ökonomie.
Gestalten der Autorität
- 103 Seiten
- 4 Lesestunden
Marx lesen
- 208 Seiten
- 8 Lesestunden
Ausgehend von der Diagnose, dass Marx in den vergangenen 150 Jahren abwechselnd sakralisiert und verdammt, selten aber richtig gelesen wurde, schlagen Slavoj Žižek, Frank Ruda und Agon Hamza in Marx lesen drei experimentelle Lektüren vor, die das Marx’sche Werk für philosophisches Denken heute wieder fruchtbar machen wollen. In Auseinandersetzung mit den ältesten und jüngsten Strömungen der Philosophie wollen die drei Autoren zeigen, dass Marx alles andere als ein toter Hund ist. Durch die Linse von Platon, Hegel und Lacan bringen sie Marx so in einen Dialog mit dem, was Philosophie heute ist und morgen bedeuten kann. Dabei kommen überraschende Lektüren heraus, die neue Wege öffnen, die Krisen im gegenwärtigen Kapitalismus und die Sackgassen im heutigen Denken zu verstehen. Marx lesen gibt der Philosophie wie der Marx-Forschung neue Probleme zu denken.
Absoluter Gegenstoß
Versuch einer Neubegründung des dialektischen Materialismus
- 656 Seiten
- 23 Lesestunden
Der bekannte Philosoph und Kulturkritiker Slavoj Žižek schließt mit seinem neuen Buch ›Absoluter Gegenstoß. Versuch einer Neubegründung des dialektischen Materialismus‹ an seine umfangreiche Hegel-Neudeutung ›Weniger als Nichts‹ aus dem Jahr 2014 an. Ausgehend von Hegel unternimmt er nichts weniger als eine Neubestimmung des philosophischen Materialismus: In drei Teilen entfaltet er sein Vorhaben, Hegels Begriff des absoluten Gegenstoßes zu einem allgemeinen ontologischen Prinzip zu erheben. Ausgehend von einer kritischen Lektüre Badious und Althussers über eine Auseinandersetzung mit dem Hegel’schen Absoluten skizziert Žižek die Grundzüge einer Ontologie des »den«, des »Weniger-als-nichts«, um eine neue Grundlegung des dialektischen Materialismus zu formulieren. Ein so aufregender wie zentraler Beitrag zur zeitgenössischen Philosophie, mit Witz und Verve vorgetragen.
Abgrund der Freiheit
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Schellings Philosophie der Freiheit und der Weltalter blieben unvollendet, sind aber für ein grundsätzliches Verständnis der Freiheitslehre unverzichtbar und öffnen eine Kritik an Hegels Idealismus. Nach Slavoj Žižek sind in Schellings Analyse bereits die wichtigsten Ausrichtungen der nachhegelschen Gedanken, was Kierkegaard und Marx, Heidegger und die heutigen Dekonstruktivisten betrifft, vorgezeichnet. In Abgrund der Freiheit versucht Žižek Schellings Position weiter voranzutreiben mit einem Kommentar des zweiten Entwurfs von Schellings Werk Die Weltalter. Dieser zweite Entwurf Schellings ist für Žižek die sprachmächtigste und umfassendste Version. Die analytische Basis, von der Žižek dabei ausgeht, ist Lacans psychoanalytische Theorie.
Quer durchs Reale
- 173 Seiten
- 7 Lesestunden
In Quer durchs Reale spricht Slavoj Žižek über Psychoanalyse, Geschichte, Kontingenz, Kommunismus, Revolutionen, Christentum und Religion, Gesellschaft und Medien, Literatur und Film – kurz: über die Gegenwart, in der wir leben, und darüber, wie sie zu denken ist. Slavoj Žižeks Denken lässt sich auf keinen der Teile reduzieren, aus denen es sich zusammensetzt. Er ist ein unersättlicher Denker des Realen, der virtuos die Grenzen zwischen Konkretem und Abstraktem verschiebt und überschreitet. Die Gespräche mit Fabien Tarby eröffnen einen Zugang zu den zentralen Motiven seiner lebendigen und engagierten Theorie, die in stetem Dialog mit Lacan, Marx und Hegel steht, und beleuchten seine freundschaftlichen Meinungsverschiedenheiten mit Alain Badiou. Doch es geht auch um die Beziehungen des Balkans zur Welt, um Deleuze und Derrida, Politik, Mythen und das Kino… Quer durchs Reale präsentiert ein fesselndes Denken in Bewegung.
Schrägsicht: Lacan mit Populärkultur: Eine Einführung
- 279 Seiten
- 10 Lesestunden
Que savons-nous de Lacan ? Que savons-nous de Marx ? Que savons-nous de Kant ? Que savons-nous de la démocratie et du totalitarisme ? De la bureaucratie et de la servitude ? De la nécessité et de la contingence ? De la représentation et des images ? Du communisme et de la psychanalyse ? De la déconstruction et de la philosophie analytique ? Du Witz et du sérieux ? Que savons-nous qui n’en soit pas un cliché mille fois rebattu – ou une conviction trop confortable ? À travers une éblouissante lecture de Hegel, qui en bouleverse de part en part la compréhension, Slavoj Žižek dynamite tous les clichés et met à mal toutes les convictions pour proposer de nouvelles manières de répondre à ces questions. Nous avions fait de Hegel le penseur de l’abstraction et de la réaction, Žižek en fait celui du concret et de la révolution – la sienne, et celle à venir.
Für alle, die das Christentum noch nicht abgeschrieben haben Häufig schon hat der Philosoph Slavoj Žižek die christliche Theologie kommentiert und kritisiert, aber bislang eher verstreut über sein ganzes Werk. Jetzt legt er die erste buchfüllende Darstellung seines theologischen Projekts vor. Unter Rückgriff auf so unterschiedliche Traditionen und Themen wie buddhistisches Denken, dialektischer Materialismus, politische Subjektivität, Quantenphysik, künstliche Intelligenz artikuliert dieses Buch Žižeks Vorstellung von einem religiösen Leben. Er fragt u.a., ob Gott an sich selbst glaubt, ob man Gott täuschen kann, er versteht den Heiligen Geist als Modell einer emanzipatorischen Gemeinschaft und untersucht den Buddhismus im Unterschied zum Christentum. Doch Žižek wäre nicht Žižek, wenn er dabei nicht auf seine Lieblingsthemen zu sprechen käme: Cancel Culture, Geschlechtsidentitäten, Chatbots, Perversionen, Klassenkampf, Law and Order. Oder in seinen eigenen Worten: »Um ein wahrer dialektischer Materialist zu werden, muss man durch die christliche Erfahrung hindurchgehen.« »Ein klassischer Žižek«, wie die Zeitschrift Jacobin geschrieben hat.
Short Circuits: Incontinence of the Void
- 322 Seiten
- 12 Lesestunden
The formidably brilliant Zizek considers sexuality, ontology, subjectivity, and Marxian critiques of political economy by way of Lacanian psychoanalysis.
Reading Hegel
- 216 Seiten
- 8 Lesestunden
A spirit is haunting contemporary thought – the spirit of Hegel. All the powers of academia have entered into a holy alliance to exorcize this spirit: Vitalists and Eschatologists, Transcendental Pragmatists and Speculative Realists, Historical Materialists and even ‘liberal Hegelians’. Which of these groups has not been denounced as metaphysically Hegelian by its opponents? And which has not hurled back the branding reproach of Hegelian metaphysics in its turn? Progressives, liberals and reactionaries alike receive this condemnation. In light of this situation, it is high time that true Hegelians should openly admit their allegiance and, without obfuscation, express the importance and validity of Hegelianism to the contemporary intellectual scene. To this end, a small group of Hegelians of different nationalities have assembled to sketch the following book – a book which addresses a number of pressing issues that a contemporary reading of Hegel allows a new perspective on: our relation to the future, our relation to nature and our relation to the absolute.
Organs without Bodies
- 232 Seiten
- 9 Lesestunden
Slavoj Žižek takes the work of French philosopher Gilles Deleuze as the beginning of a dazzling enquiry into the realms of radical politics, philosophy, film and psychoanalysis.
Absolute Recoil
- 448 Seiten
- 16 Lesestunden
Zizek's philosophical masterwork, now out in paperback
Heaven in Disorder
- 240 Seiten
- 9 Lesestunden
As we emerge (though perhaps only temporarily) from the pandemic, other crises move center stage: outrageous inequality, climate disaster, desperate refugees, mounting tensions of a new cold war. The abiding motif of our time is relentless chaos. Acknowledging the possibilities for new beginnings at such moments, Mao Zedong famously proclaimed "There is great disorder under heaven; the situation is excellent." The contemporary relevance of Mao's observation depends on whether today's catastrophes can be a catalyst for progress or have passed over into something terrible and irretrievable. Perhaps the disorder is no longer under, but in heaven itself. Characteristically rich in paradoxes and reversals that entertain as well as illuminate, Slavoj Žižek's new book treats with equal analytical depth the lessons of Rammstein and Corbyn, Morales and Orwell, Lenin and Christ. It excavates universal truths from local political sites across Palestine and Chile, France and Kurdistan, and beyond. Heaven In Disorder looks with fervid dispassion at the fracturing of the Left, the empty promises of liberal democracy, and the tepid compromises offered by the powerful. From the ashes of these failures, Žižek asserts the need for international solidarity, economic transformation, and--above all--an urgent, "wartime" communism.
Totalitarianism, as an ideological notion, has always had a precise strategic function: to guarantee the liberal-democratic hegemony by dismissing the Leftist critique of liberal democracy as the obverse, the twin, of the Rightist Fascist dictatorships. Instead of providing yet another systematic exposition of the history of this notion, Žižek’s book addresses totalitarianism in a Wittgensteinian way, as a cobweb of family resemblances. He concludes that the devil lies not so much in the detail of what constitutes totalitarianism as in what enables the very designation totalitarian: the liberal-democratic consensus itself.
Virtue and terror
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Robespierre's defense of the French Revolution remains one of the most powerful and unnerving justifications for political violence ever written, and has extraordinary resonance in a world obsessed with terrorism and appalled by the language of its proponents. Yet today, the French Revolution is celebrated as the event which gave birth to a nation built on the principles of enlightenment. So how should a contemporary audience approach Robespierre's vindication of revolutionary terror? Zizek takes a helter-skelter route through these contradictions, marshaling all the breadth of analogy for which he is famous.
The Sublime Object of Ideology
- 272 Seiten
- 10 Lesestunden
Slavoj Žižek, the maverick philosopher, author of over 30 books, acclaimed as the “Elvis of cultural theory”, and today’s most controversial public intellectual. His work traverses the fields of philosophy, psychoanalysis, theology, history and political theory, taking in film, popular culture, literature and jokes—all to provide acute analyses of the complexities of contemporary ideology as well as a serious and sophisticated philosophy. His recent films The Pervert’s Guide to the Cinema and Žižek! reveal a theorist at the peak of his powers and a skilled communicator. Now Verso is making his classic titles, each of which stand as a core of his ever-expanding life’s work, available as new editions. Each is beautifully re-packaged, including new introductions from Žižek himself. Simply put, they are the essential texts for understanding Žižek’s thought and thus cornerstones of contemporary philosophy. The Sublime Object of Ideology: Slavoj Žižek’s first book is a provocative and original work looking at the question of human agency in a postmodern world. In a thrilling tour de force that made his name, he explores the ideological fantasies of wholeness and exclusion which make up human society.
Looking Awry
- 188 Seiten
- 7 Lesestunden
Slavoj eiuek provides a virtuoso reading of the psychoanalytic theory of Jacques Lacan through the works of contemporary popular culture, from horror fiction and detective thrillers to popular romances and Hitchcock films.
The Indivisible Remainder
- 248 Seiten
- 9 Lesestunden
Combines Schelling with popular film for a study of modern life.
DIVA theoretical analysis of social conflict that uses examples from Kant, Hegel, Lacan, popular culture and contemporary politics to critique nationalism./div
"We are all afraid that new dangers pose a threat to our hard-won freedoms, so what deserves attention is precisely the notion of freedom." The concept of freedom is deceptively simple - we think we understand it, but the moment we try and define it we encounter contradictions. In this new philosophical exploration, Slavoj Zizek argues that the experience of true, radical freedom is transient and fragile. Countering the idea of libertarian individualism, Zizek draws on philosophers including Kierkegaard, Heidegger, and Timothy Morton, as well as the work of Kandinsky, Agatha Christie and Alexandria Ocasio-Cortez to examine the many facets of freedom and what we can learn from each of them. Tracing its connection to a variety of issues, including environmental breakdown, capitalism, and war, he shows through this entertaining and illuminating journey how a deeper understanding of freedom can offer hope in dark times.
Comradely Greetings
- 112 Seiten
- 4 Lesestunden
”We are the rebels asking for the storm, and believing that truth is only to be found in an endless search ... Two years of prison for Pussy Riot is our tribute to a destiny that gave us sharp ears, allowing us to sound the note A when everyone else is used to hearing G flat.”In an extraordinary exchange of letters, Nadezhda Tolokonnikova, imprisoned for taking part in Pussy Riot’s anti-Putin performance, and Slovenian philosopher Slavoj Žižek discuss artistic subversion, political activism, and the future of democracy via the ideas of Hegel, Deleuze, Nietzsche, and even Laurie Anderson. Two radicals, one in a Russian forced labor camp, the other writing to her from far outside its walls, show passionately – across linguistic and generational divides – that “there is still a common cause worth fighting for.” Touching, erudite, and worldly, their correspondence unfolds with poetic urgency.In association with Philosophie Magazine .
In this first book in the new series Žižek's Essays, Slavoj Žižek asks readers to disrupt fake notions of progress in order to fight for something authentically better.
The Ticklish Subject
- 409 Seiten
- 15 Lesestunden
With his characteristic wit, Zizek addresses the burning question of how to reformulate a leftist project in an era of global capitalism and liberal-democratic multiculturalism. Copyright © Libri GmbH. All rights reserved.
Three renowned contemporary theorists discuss their different perspectives for politics and thought.
Mad World
- 200 Seiten
- 7 Lesestunden
In a characteristically explosive barrage, Ljubljana’s most famous philosopher takes a passionate stance on the war in Ukraine, surveys the latest Hollywood blockbusters, and delivers detonations into a range of contemporary issues, from sexual politics in India to the prospects for a new Cold War. Ever attentive to moments where the bizarre and the epic join forces, among the questions Žižek considers here Is the giant orgy, planned to take place in Ukraine in the event of a Russian nuclear attack, really all that morbid? And what should society do, whether on the big screen or the battlefield, in preparation for the end of the world? Agree with him or not, Žižek rarely fails to provoke in a productive fashion. By examining matters through a lens that is bold and original, and often joyfully outlandish, Žižek helps us to better grasp a world in which, increasingly, the dominant motif is one of madness.
If we want to be true atheists, do we have to begin with a religious edifice and undermine it from within? Slavoj Žižek has long been a commentator on, and critic of, Christian theology. His preoccupation with Badiou's concept of 'the event' alongside the Pauline thought of the New Testament has led to a decidedly theological turn in his thinking. Drawing on traditions and subjects as broad as Buddhist thought, dialectical materialism, political subjectivity, quantum physics, AI and chatbots, this book articulates Žižek's idea of a religious life for the first time. Christian Atheism is a unique insight into Žižek's theological project and the first book-length exploration of his religious thinking. In his own words, "to become a true dialectical materialist, one should go through the Christian experience." Crucial to his whole conception of 'experience' is not some kind of spiritual revelation but rather the logic of materialistic thought. This affirmation of Christian theology whilst simultaneously deconstructing it is a familiar Žižekian move, but one that holds deep-seated political, philosophical and, in the end, personal import for him. Here is Žižek's most extensive treatment of theology and religion to date.
Too late to awaken. What lies ahead when there is no future?
- 192 Seiten
- 7 Lesestunden
The most provocative philosopher of our times returns with a rousing and counterintuitive analysis of our global predicament We hear all the time that it's five minutes to global doomsday, so now is our last chance to avert disaster. But what if the only way to prevent a catastrophe is to assume that it has already happened - that we're already five minutes past zero hour? Why do we seem unable to avert our course to self-destruction? Too Late to Awaken sees Slavoj Žižek deliver his most forceful, hopeful account of our discontents yet. Surveying the interlocking crises we currently face - global warming, war, famine, disease - he points us towards the radical, emancipatory politics that we need in order to halt our drift towards disaster. Pithy, urgent and witty, Žižek's diagnosis reveals our current geopolitical nightmare in a startling new light, and shows why, in order to change our future, we must reimagine our past.






















































