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- 351 Seiten
- 13 Lesestunden
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Žižek argumentiert, dass wir auf eine neue Lebenserfahrung zusteuern, die unser Verständnis von linearer Erzählform aufbricht und das Leben als mehrsträngigen Fluss präsentiert. Drei Filme von Kieślowski – "Die Blindheit des Schicksals", "Die doppelte Lebensführung der Veronika" und "Rot" – rekonstruieren diese Erfahrung und thematisieren die moralische Wahl zwischen "idealem Leben" und "Berufung". Eine zentrale Frage bleibt: Ist das Bewusstsein für diese multiplen Leben wirklich befreiend? Das Bild dieses Lebens könnte anders sein als es derzeit ist, und alternative Möglichkeiten könnten auf unterschiedliche Weise verwirklicht werden. Man stelle sich eine Welt vor, in der es keine Wahlfreiheit gibt, was ein erschreckendes Bewusstsein erzeugt, wie im verzweifelten Schrei zu Beginn von "Die Blindheit des Schicksals". Das Buch "Die Furcht vor echten Tränen", übersetzt von Fattah Mohammadi, basiert auf Žižeks Vorlesungen und behandelt Posttheorie und Erkenntnistheorie durch die Analyse von Kieślowskis Filmen im Kontext von Klassenkampf und Klassenbewusstsein. Im ersten Abschnitt, "Amerika: Wieder einmal zusammengenäht", wird gezeigt, wie Kieślowskis Werke den Klassenkampf in der Kunst reflektieren. Žižeks Ziel ist es, sich mit den Themen Arbeit und Theorie durch die Linse von Kieślowskis Filmen auseinanderzusetzen.
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Die Furcht vor echten Tränen, Slavoj Žižek
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2001
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- (Hardcover)
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- Titel
- Die Furcht vor echten Tränen
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Slavoj Žižek
- Verlag
- Volk und Welt
- Erscheinungsdatum
- 2001
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 351
- ISBN10
- 3353011943
- ISBN13
- 9783353011947
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Sozialwissenschaften, Kunst & Kultur, Philosophisches Thema, Philosophie, Filmthema, Film
- Bewertung
- 5 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Žižek argumentiert, dass wir auf eine neue Lebenserfahrung zusteuern, die unser Verständnis von linearer Erzählform aufbricht und das Leben als mehrsträngigen Fluss präsentiert. Drei Filme von Kieślowski – "Die Blindheit des Schicksals", "Die doppelte Lebensführung der Veronika" und "Rot" – rekonstruieren diese Erfahrung und thematisieren die moralische Wahl zwischen "idealem Leben" und "Berufung". Eine zentrale Frage bleibt: Ist das Bewusstsein für diese multiplen Leben wirklich befreiend? Das Bild dieses Lebens könnte anders sein als es derzeit ist, und alternative Möglichkeiten könnten auf unterschiedliche Weise verwirklicht werden. Man stelle sich eine Welt vor, in der es keine Wahlfreiheit gibt, was ein erschreckendes Bewusstsein erzeugt, wie im verzweifelten Schrei zu Beginn von "Die Blindheit des Schicksals". Das Buch "Die Furcht vor echten Tränen", übersetzt von Fattah Mohammadi, basiert auf Žižeks Vorlesungen und behandelt Posttheorie und Erkenntnistheorie durch die Analyse von Kieślowskis Filmen im Kontext von Klassenkampf und Klassenbewusstsein. Im ersten Abschnitt, "Amerika: Wieder einmal zusammengenäht", wird gezeigt, wie Kieślowskis Werke den Klassenkampf in der Kunst reflektieren. Žižeks Ziel ist es, sich mit den Themen Arbeit und Theorie durch die Linse von Kieślowskis Filmen auseinanderzusetzen.
