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Schriften des Deutschen Hygiene-Museums Dresden - 2: Der imperfekte Mensch

Metamorphosen von Normalität und Abweichung

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Menschen gelten als normal, oder sie werden als abweichend oder behindert wahrgenommen. Die Bedeutung dieser Unterscheidung ist veranderlichen historischen Bedingungen unterworfen. Dass sich uberhaupt ein Leitbild vom Menschen etabliert hat, ist auf kein biologisches oder anthropologisches Faktum zuruckzufuhren. Es ist vielmehr Folge einer Kette von wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Ereignissen. Ausgehend von der Wahrnehmung behinderter Menschen zeichnet das Buch Geschichte und Gegenwart von Abweichung und Normalitat nach. Es reicht von den Freakshows des 19. Jahrhunderts, in denen dreibeinige oder Spitzkopf-Menschen ausgestellt wurden, uber die mit der Herstellung ausgefallener oder fehlender Korperfunktionen befasste Prothetik des Ersten Weltkriegs bis zu den Biowissenschaften und genetischen Experimenten des 21. Jahrhunderts, die im Vertrauen auf die Fahigkeit zur Vervollkommnung des Menschen dessen Umbau anvisieren.

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Schriften des Deutschen Hygiene-Museums Dresden - 2: Der imperfekte Mensch, Petra Lutz, Gisela Staupe, Heike Zirden, Thomas Macho

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
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(Paperback)
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Titel
Schriften des Deutschen Hygiene-Museums Dresden - 2: Der imperfekte Mensch
Untertitel
Metamorphosen von Normalität und Abweichung
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Paperback
Seitenzahl
483
ISBN10
3412084034
ISBN13
9783412084035
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Menschen gelten als normal, oder sie werden als abweichend oder behindert wahrgenommen. Die Bedeutung dieser Unterscheidung ist veranderlichen historischen Bedingungen unterworfen. Dass sich uberhaupt ein Leitbild vom Menschen etabliert hat, ist auf kein biologisches oder anthropologisches Faktum zuruckzufuhren. Es ist vielmehr Folge einer Kette von wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Ereignissen. Ausgehend von der Wahrnehmung behinderter Menschen zeichnet das Buch Geschichte und Gegenwart von Abweichung und Normalitat nach. Es reicht von den Freakshows des 19. Jahrhunderts, in denen dreibeinige oder Spitzkopf-Menschen ausgestellt wurden, uber die mit der Herstellung ausgefallener oder fehlender Korperfunktionen befasste Prothetik des Ersten Weltkriegs bis zu den Biowissenschaften und genetischen Experimenten des 21. Jahrhunderts, die im Vertrauen auf die Fahigkeit zur Vervollkommnung des Menschen dessen Umbau anvisieren.