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Sie verlieh dem Augenblick Dauer

Die Fotografin Eva Kemlein | Mit einem Vorwort von Jenny Erpenbeck

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Eva Kemlein, eine der bedeutendsten Fotografinnen der Nachkriegszeit, bewegte sich selbstverständlich unter allen Größen des Berliner Kulturlebens – von Bertolt Brecht über Helene Weigel bis Frank Castorf. Die Wiederentdeckung einer starken, mutigen und inspirierenden Frau Eva Kemlein gehört zu den wenigen Jüdinnen und Juden, die in der Zeit des Nationalsozialismus im Berliner Untergrund überlebt haben. Später dokumentierte sie den politischen und kulturellen Neubeginn der Stadt wie kaum eine andere. Ihre eindrucksvollen Reportage- und Theaterfotos aus Ost- und West-Berlin sind bis heute unverzichtbare Zeugnisse deutscher Geschichte. Ihr außergewöhnliches Leben erzählt von Mut, Widerstand, Verlust und großer künstlerischer Kraft. Mit zahlreichen bisher unveröffentlichten Fotos »Ich bin immer in der Entwicklung gewesen. Ob es die Zwanzigerjahre waren oder später dann der Aufbau. Nach der Zerstörung. Und heute bin ich auch fest davon überzeugt, dass wir in einer neuen Zeit leben werden. So wie’s ist, bleibt’s nicht. Und das ist das Interessante! Mit allen Problemen, die das mit sich bringt. Das sieht man. Und das will man. Und daran hat man mitgearbeitet. Mit allen Kräften, die einem zur Verfügung standen.« Eva Kemlein

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Sie verlieh dem Augenblick Dauer, Erica Fischer, Simone Ladwig-Winters

Sprache
Erscheinungsdatum
2026
Einband
(Hardcover)
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Titel
Sie verlieh dem Augenblick Dauer
Untertitel
Die Fotografin Eva Kemlein | Mit einem Vorwort von Jenny Erpenbeck
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2026
Einband
Hardcover
Seitenzahl
224
ISBN13
9783827015020
Reihe
Beschreibung
Eva Kemlein, eine der bedeutendsten Fotografinnen der Nachkriegszeit, bewegte sich selbstverständlich unter allen Größen des Berliner Kulturlebens – von Bertolt Brecht über Helene Weigel bis Frank Castorf. Die Wiederentdeckung einer starken, mutigen und inspirierenden Frau Eva Kemlein gehört zu den wenigen Jüdinnen und Juden, die in der Zeit des Nationalsozialismus im Berliner Untergrund überlebt haben. Später dokumentierte sie den politischen und kulturellen Neubeginn der Stadt wie kaum eine andere. Ihre eindrucksvollen Reportage- und Theaterfotos aus Ost- und West-Berlin sind bis heute unverzichtbare Zeugnisse deutscher Geschichte. Ihr außergewöhnliches Leben erzählt von Mut, Widerstand, Verlust und großer künstlerischer Kraft. Mit zahlreichen bisher unveröffentlichten Fotos »Ich bin immer in der Entwicklung gewesen. Ob es die Zwanzigerjahre waren oder später dann der Aufbau. Nach der Zerstörung. Und heute bin ich auch fest davon überzeugt, dass wir in einer neuen Zeit leben werden. So wie’s ist, bleibt’s nicht. Und das ist das Interessante! Mit allen Problemen, die das mit sich bringt. Das sieht man. Und das will man. Und daran hat man mitgearbeitet. Mit allen Kräften, die einem zur Verfügung standen.« Eva Kemlein