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Eine Chance für Fatma

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  • 117 Seiten
  • 5 Lesestunden

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Eine kleine Minderheit macht Ausländer für viele Missstände verantwortlich und hat ihren Sündenbock gefunden. Die hohe Arbeitslosenquote wird den Gastarbeitern angelastet, wobei Türken besonders unter Ablehnung leiden. Die Gastarbeiter reagieren mit Verunsicherung, Trauer und Enttäuschung und ziehen sich stärker zurück. Sie finden Trost in der finanziellen Verbesserung im Vergleich zur Heimat. Ihre Kinder, die hier geboren wurden und aufwachsen, werden sich jedoch eines Tages mit ihren deutschen Altersgenossen messen. Viele werden feststellen, dass sie von Anfang an benachteiligt waren und es zu spät ist, um das Versäumte nachzuholen. Sie werden nicht schweigen, sondern uns zur Verantwortung ziehen. Ein echtes Ausländerproblem könnte dann entstehen. Warum nutzen wir nicht die Möglichkeit der frühzeitigen Integration, besonders im Kindergartenalter? Erika Fekete erlebt immer wieder Rückschläge bei ihren Bemühungen, ausländischen Kindern Kindergartenplätze zu verschaffen. Es wird auf Kosten der sozial Schwachen gespart, und Ausländer haben keine Lobby. Fekete versucht, die missliche Lage dieser Kinder zu ändern. Durch ihre Begegnung mit Fatma, einer jungen Türkin, erfährt sie, was es bedeutet, ungeliebt in einem fremden Land zu leben. Dennoch lässt ihre Erfahrung hoffen, dass Ausländerhass und -feindlichkeit keine Chance haben und vielleicht doch eine Perspektive für Fatma besteht.

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Eine Chance für Fatma, Erika Fekete

Sprache
Erscheinungsdatum
1982
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(Paperback)
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Titel
Eine Chance für Fatma
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Erika Fekete
Verlag
Rowohlt
Erscheinungsdatum
1982
Einband
Paperback
Seitenzahl
117
ISBN10
3499150298
ISBN13
9783499150296
Reihe
Beschreibung
Eine kleine Minderheit macht Ausländer für viele Missstände verantwortlich und hat ihren Sündenbock gefunden. Die hohe Arbeitslosenquote wird den Gastarbeitern angelastet, wobei Türken besonders unter Ablehnung leiden. Die Gastarbeiter reagieren mit Verunsicherung, Trauer und Enttäuschung und ziehen sich stärker zurück. Sie finden Trost in der finanziellen Verbesserung im Vergleich zur Heimat. Ihre Kinder, die hier geboren wurden und aufwachsen, werden sich jedoch eines Tages mit ihren deutschen Altersgenossen messen. Viele werden feststellen, dass sie von Anfang an benachteiligt waren und es zu spät ist, um das Versäumte nachzuholen. Sie werden nicht schweigen, sondern uns zur Verantwortung ziehen. Ein echtes Ausländerproblem könnte dann entstehen. Warum nutzen wir nicht die Möglichkeit der frühzeitigen Integration, besonders im Kindergartenalter? Erika Fekete erlebt immer wieder Rückschläge bei ihren Bemühungen, ausländischen Kindern Kindergartenplätze zu verschaffen. Es wird auf Kosten der sozial Schwachen gespart, und Ausländer haben keine Lobby. Fekete versucht, die missliche Lage dieser Kinder zu ändern. Durch ihre Begegnung mit Fatma, einer jungen Türkin, erfährt sie, was es bedeutet, ungeliebt in einem fremden Land zu leben. Dennoch lässt ihre Erfahrung hoffen, dass Ausländerhass und -feindlichkeit keine Chance haben und vielleicht doch eine Perspektive für Fatma besteht.