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Karl-May-Studien - 5: Karl Mays Satan und Ischariot

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  • 280 Seiten
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Während Karl Mays dreibändiger Roman Satan und Ischariot bei den Lesern ähnlich beliebt ist wie seine Trilogien Winnetou und Old Surehand, gilt er in der Forschung als sehr umstritten und wurde bisher nur selten gerecht gewürdigt. Auch die vorliegende Aufsatzsammlung spiegelt ein uneinheitliches Meinungsbild, vor allem aber zeigt sie, daß Satan und Ischariot bei allen formalen Schwächen doch auch zugleich die vielleicht interessanteste der Abenteuererzählungen Mays ist. Kaum irgendwo sonst treffen die Extreme seines Erzählens, von der wildbewegten Kolportage bis zum religiösen Erlösungsmythos, so heftig aufeinander wie eben hier, und nirgendwo anders hat May seine Identifikation mit dem Ich-Helden und das von ihm erfundene Genre der Reiseerzählung so weit ins Absurde getrieben wie in diesem Roman, in dem der Autor nicht nur unbekümmert die Schauplätze und Masken zwischen Amerika, sächsischer Heimat und Orient wechselt, sondern sogar den edlen Häuptling der Apatschen nach Dresden und in die nordafrikanische Wüste schickt. Mit Band 5 wird die erfolgreiche Reiche der Karl-May-Studien im Igel Verlag fortgesetzt. Der Band umfaßt neben einer Einführung der Herausgeber 9 Ausätze namhafter Karl-May-Forscher sowie eine themenbezogene Bibliographie.

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Karl-May-Studien - 5: Karl Mays Satan und Ischariot, Dieter Sudhoff, Hartmut Vollmer, Karl Mays

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Erscheinungsdatum
1999
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(Paperback),
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Titel
Karl-May-Studien - 5: Karl Mays Satan und Ischariot
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1999
Einband
Paperback
Seitenzahl
280
ISBN10
3896210998
ISBN13
9783896210999
Reihe
Beschreibung
Während Karl Mays dreibändiger Roman Satan und Ischariot bei den Lesern ähnlich beliebt ist wie seine Trilogien Winnetou und Old Surehand, gilt er in der Forschung als sehr umstritten und wurde bisher nur selten gerecht gewürdigt. Auch die vorliegende Aufsatzsammlung spiegelt ein uneinheitliches Meinungsbild, vor allem aber zeigt sie, daß Satan und Ischariot bei allen formalen Schwächen doch auch zugleich die vielleicht interessanteste der Abenteuererzählungen Mays ist. Kaum irgendwo sonst treffen die Extreme seines Erzählens, von der wildbewegten Kolportage bis zum religiösen Erlösungsmythos, so heftig aufeinander wie eben hier, und nirgendwo anders hat May seine Identifikation mit dem Ich-Helden und das von ihm erfundene Genre der Reiseerzählung so weit ins Absurde getrieben wie in diesem Roman, in dem der Autor nicht nur unbekümmert die Schauplätze und Masken zwischen Amerika, sächsischer Heimat und Orient wechselt, sondern sogar den edlen Häuptling der Apatschen nach Dresden und in die nordafrikanische Wüste schickt. Mit Band 5 wird die erfolgreiche Reiche der Karl-May-Studien im Igel Verlag fortgesetzt. Der Band umfaßt neben einer Einführung der Herausgeber 9 Ausätze namhafter Karl-May-Forscher sowie eine themenbezogene Bibliographie.