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Kein Licht am Ende des Tunnels

Berlin 1962 - Die tragische Flucht einer Familie

Autor*innen

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Sie wollten eine Familie sein, wie viele andere, doch die Berliner Mauer stand zwischen Wunsch und Realität. Rudolf Müller gab nicht auf und grub von West-Berlin aus einen Tunnel unter der Mauer, um seine Familie zu retten. Als sie den Tunnel erreichten, begegnete ihnen unerwartet ein Grenzsoldat, der die Waffe erhob. In einer verzweifelten Reaktion schoss Müller, was den Tod des jungen Grenzers Reinhold Huhn zur Folge hatte. Unveröffentlichte Dokumente zeigen, wie bei den Ermittlungen geschlampt und Wahrheiten verdreht wurden. Nach seinem Tod wurde Huhn in der DDR zum Helden stilisiert, während Müller und seine Familie lebenslang von den Ereignissen im Juni 1962 geprägt blieben. Nach dem Mauerfall holte die Vergangenheit Müller ein: 1999 wurde er wegen Totschlags zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt, doch der Bundesgerichtshof korrigierte das Urteil auf Mord, ließ aber die Strafhöhe unverändert. Dies stellt einen einmaligen Fall in der deutschen Rechtsprechung dar, der viele Fragen aufwirft.

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Kein Licht am Ende des Tunnels, Dietmar Arnold

Sprache
Erscheinungsdatum
2018
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(Paperback)
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Titel
Kein Licht am Ende des Tunnels
Untertitel
Berlin 1962 - Die tragische Flucht einer Familie
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Dietmar Arnold
Erscheinungsdatum
2018
Einband
Paperback
Seitenzahl
320
ISBN10
3962890203
ISBN13
9783962890209
Reihe
Beschreibung
Sie wollten eine Familie sein, wie viele andere, doch die Berliner Mauer stand zwischen Wunsch und Realität. Rudolf Müller gab nicht auf und grub von West-Berlin aus einen Tunnel unter der Mauer, um seine Familie zu retten. Als sie den Tunnel erreichten, begegnete ihnen unerwartet ein Grenzsoldat, der die Waffe erhob. In einer verzweifelten Reaktion schoss Müller, was den Tod des jungen Grenzers Reinhold Huhn zur Folge hatte. Unveröffentlichte Dokumente zeigen, wie bei den Ermittlungen geschlampt und Wahrheiten verdreht wurden. Nach seinem Tod wurde Huhn in der DDR zum Helden stilisiert, während Müller und seine Familie lebenslang von den Ereignissen im Juni 1962 geprägt blieben. Nach dem Mauerfall holte die Vergangenheit Müller ein: 1999 wurde er wegen Totschlags zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt, doch der Bundesgerichtshof korrigierte das Urteil auf Mord, ließ aber die Strafhöhe unverändert. Dies stellt einen einmaligen Fall in der deutschen Rechtsprechung dar, der viele Fragen aufwirft.