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Enzensbergers Kursbuch

Eine Zeitschrift um 68

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Viele Gemeinplätze sind über das Kursbuch geschrieben worden, insbesondere Enzensbergers Verkündung des Todes der Literatur im Jahr 1968, die zur Trennung der Zeitschrift vom Suhrkamp Verlag führte. Henning Marmulla verfolgt nun anhand unveröffentlichter Quellen den Weg zur Gründung der Zeitschrift 1965, analysiert ihre Bedeutung für die internationalen 68er-Bewegungen und erläutert die Gründe für die Trennung von Enzensbergers Zeitschrift und Suhrkamp im Jahr 1970. Dabei wird die Politisierung der Literatur thematisiert. Marmulla prüft die gängigen Annahmen über diese turbulente Zeit und erzählt die fesselnde Geschichte einer Zeitschrift, die in einer Ära entstand, in der man an die Machbarkeit von Geschichte glaubte und Menschen dazu inspirierte, für ihre Geschichte zu kämpfen. Die Studie wird in der Fachwelt hoch gelobt. Marmulla gelingt es, allgemeine Eckpunkte mit aufschlussreichen Details zu untermauern, insbesondere durch die erstmalige Auswertung des Redaktionsarchivs und weiterer Archivalien. Diese hervorragende Studie bildet einen Fixpunkt für die zukünftige Forschung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Erforschung einer Zeit, in der Intellektuelle an das Veränderungspotenzial ihres Werks glaubten. Marmullas detaillierte und gut dokumentierte Analyse bietet einen umfassenden Blick auf die interne Geschichte des Kursbuches und die historischen Zusammenhänge seiner Entstehung.

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Enzensbergers Kursbuch, Henning Marmulla

Sprache
Erscheinungsdatum
2011
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(Hardcover)
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Titel
Enzensbergers Kursbuch
Untertitel
Eine Zeitschrift um 68
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Henning Marmulla
Erscheinungsdatum
2011
Einband
Hardcover
Seitenzahl
383
ISBN10
3882216247
ISBN13
9783882216240
Reihe
Beschreibung
Viele Gemeinplätze sind über das Kursbuch geschrieben worden, insbesondere Enzensbergers Verkündung des Todes der Literatur im Jahr 1968, die zur Trennung der Zeitschrift vom Suhrkamp Verlag führte. Henning Marmulla verfolgt nun anhand unveröffentlichter Quellen den Weg zur Gründung der Zeitschrift 1965, analysiert ihre Bedeutung für die internationalen 68er-Bewegungen und erläutert die Gründe für die Trennung von Enzensbergers Zeitschrift und Suhrkamp im Jahr 1970. Dabei wird die Politisierung der Literatur thematisiert. Marmulla prüft die gängigen Annahmen über diese turbulente Zeit und erzählt die fesselnde Geschichte einer Zeitschrift, die in einer Ära entstand, in der man an die Machbarkeit von Geschichte glaubte und Menschen dazu inspirierte, für ihre Geschichte zu kämpfen. Die Studie wird in der Fachwelt hoch gelobt. Marmulla gelingt es, allgemeine Eckpunkte mit aufschlussreichen Details zu untermauern, insbesondere durch die erstmalige Auswertung des Redaktionsarchivs und weiterer Archivalien. Diese hervorragende Studie bildet einen Fixpunkt für die zukünftige Forschung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Erforschung einer Zeit, in der Intellektuelle an das Veränderungspotenzial ihres Werks glaubten. Marmullas detaillierte und gut dokumentierte Analyse bietet einen umfassenden Blick auf die interne Geschichte des Kursbuches und die historischen Zusammenhänge seiner Entstehung.