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Henning Marmulla

    Enzensbergers Kursbuch
    • Enzensbergers Kursbuch

      Eine Zeitschrift um 68

      • 383 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Viele Gemeinplätze sind im Laufe der Jahre über das Kursbuch geschrieben So habe Enzensberger 1968 den Tod der Literatur verkündet, und damit sei die Trennung der Zeitschrift vom Suhrkamp Verlag zu erklären. Henning Marmulla zeichnet nun anhand zahlreicher unveröffentlichter Quellen den Weg zur Gründung der Zeitschrift im Jahre 1965 nach, analysiert ihre Bedeutung für die internationalen 68er-Bewegungen und erklärt auch, warum es wirklich zur Trennung von Enzensbergers Zeitschrift und Siegfried Unselds Suhrkamp Verlag im Jahre 1970 kam und erzählt von der Politisierung der Literatur.Enzensbergers Kursbuch unterzieht die Gemeinplätze über diese turbulente Zeit einer Prüfung und erzählt die spannende Geschichte einer Zeitschrift, die ihren Beginn in einer Zeit nahm, als man Geschichte noch für machbar hielt – und die maßgeblich dazu beitrug, dass Menschen für ihre Geschichte kämpften.Pressestimmen»Vor allem gelingt es Marmulla, [die] allgemeinen Eckpunkte mit vielen aufschlussreichen Details zu unterfüttern. Besonders nützlich ist die erstmalige Auswertung des Redaktionsarchivs und weiterer (erst teilweise publizierter) Briefwechsel und anderer Archivalien.«Matthias Uecker, Zeitschrift für Germanistik, 2/2012»Die hervorragende Studie Marmullas bildet nicht nur einen Fixpunkt für die künftige Enzensberger-Forschung. Sie stellt darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Erforschung jener schon längst vergangenen Zeit dar, in der die Intellektuellen noch an das gesellschaftliche Veränderungspotenzial ihres Werks glaubten.«Paola Quadrelli, literaturkritik.de, 14. Februar 2012»Zweifelsohne gelingt es Marmulla mit dieser detaillierten, gut dokumentierten Studie, einen weit gefächerten Blick auf die interne Geschichte des ›Kursbuches‹ zu werfen.«Jörg Auberg, literaturkritik.de, 9. Februar 2012»Henning Marmulla gelingt es ... nicht bloß die historischen Zusammenhänge der Kursbuchwerdung aus dem Scheitern einer ursprünglich international gedachten Bewegung plausibel zu machen, sondern auch, warum das von 1965 fünf Jahre im bürgerlichen Suhrkamp Verlag publizierte ›Kursbuch‹ dort von Anfang an so etwas wie ein Kuckucksei war.«Ingo Langner, Die Tagespost, 31. Dezember 2011»Auf breiter Quellenkenntnis beruhend, kommt diese interne Geschichte der Zeitschrift zu einem günstigen Zeitpunkt.«Karl Heinz Bohrer, F.A.Z., 26. November 2011

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