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Ahrenshoop

'Balancieren auf der Meerschaumlinie'

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  • 143 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Ahrenshoop, am mecklenburgischen Ende der Welt, blieb lange unberührt, während der Fremdenverkehr an der Ostseeküste boomte. Dies änderte sich mit der Entdeckung von „Sandhoop“ als inspirierender Idylle und der Gründung einer Künstlerkolonie im Jahr 1892 durch Paul Müller Kaempff. Sein Atelierhaus St. Lukas und die Pension sind heute international renommierte Künstlerhäuser. Bis zum Ersten Weltkrieg strömten Maler, Poeten und Bohemiens in die Region. George Grosz und Wieland Herzfelde sorgten in den 1920er Jahren für Aufsehen, während Gerhart Hauptmann 1929 verärgert abreiste. Viele genossen die Ruhe der Natur und besangen die Schönheit der Umgebung, wie Marie Luise Kaschnitz. In der Zeit des Nationalsozialismus suchten Wissenschaftler und Künstler, darunter der Bildhauer Gerhard Marcks, in Ahrenshoop Zuflucht. Nach der Teilung Deutschlands wurde der Ort zum „Bad der Kulturschaffenden“ und zog Persönlichkeiten wie Johannes R. Becher, Bert Brecht und Anna Seghers an. Später besuchten Uwe Johnson, Franz Fühmann und Christa Wolf Ahrenshoop. 2000 hinterließ Jürgen Becker mit einem öffentlich produzierten Hörspiel einen bleibenden Eindruck in der Ahrenshooper Literaturgeschichte.

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Ahrenshoop, Kristine von Soden

Sprache
Erscheinungsdatum
2015
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(Hardcover)
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Titel
Ahrenshoop
Untertitel
'Balancieren auf der Meerschaumlinie'
Sprache
Deutsch
Verlag
Transit
Erscheinungsdatum
2015
Einband
Hardcover
Seitenzahl
143
ISBN10
3887473175
ISBN13
9783887473174
Reihe
Beschreibung
Ahrenshoop, am mecklenburgischen Ende der Welt, blieb lange unberührt, während der Fremdenverkehr an der Ostseeküste boomte. Dies änderte sich mit der Entdeckung von „Sandhoop“ als inspirierender Idylle und der Gründung einer Künstlerkolonie im Jahr 1892 durch Paul Müller Kaempff. Sein Atelierhaus St. Lukas und die Pension sind heute international renommierte Künstlerhäuser. Bis zum Ersten Weltkrieg strömten Maler, Poeten und Bohemiens in die Region. George Grosz und Wieland Herzfelde sorgten in den 1920er Jahren für Aufsehen, während Gerhart Hauptmann 1929 verärgert abreiste. Viele genossen die Ruhe der Natur und besangen die Schönheit der Umgebung, wie Marie Luise Kaschnitz. In der Zeit des Nationalsozialismus suchten Wissenschaftler und Künstler, darunter der Bildhauer Gerhard Marcks, in Ahrenshoop Zuflucht. Nach der Teilung Deutschlands wurde der Ort zum „Bad der Kulturschaffenden“ und zog Persönlichkeiten wie Johannes R. Becher, Bert Brecht und Anna Seghers an. Später besuchten Uwe Johnson, Franz Fühmann und Christa Wolf Ahrenshoop. 2000 hinterließ Jürgen Becker mit einem öffentlich produzierten Hörspiel einen bleibenden Eindruck in der Ahrenshooper Literaturgeschichte.