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- 204 Seiten
- 8 Lesestunden
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Bei dem Tiefstand des Blut- und Geistesadels war es nicht zu verwundern, da� eine dritte Menschenklasse provisorisch die Macht an sich ri� die Plutokratie. Die Verfassungsform, die Feudalismus und Absolutismus abl�ste, war demokratisch; die Herrschaftsform plutokratisch. Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: weil die V�lker nackte Plutokratie nicht dulden w�rden, wird ihnen die nominelle Macht �berlassen, w�hrend die faktische Macht in den H�nden der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsm�nner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der �ffentlichen Meinung die W�hler, durch gesch�ftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister. An die Stelle der feudalen Gesellschaftsstruktur ist die plutokratische getreten: nicht mehr die Geburt ist ma�gebend f�r die soziale Stellung, sondern das Einkommen. Die Plutokratie von heute ist m�chtiger als die Aristokratie von gestern: denn niemand steht �ber ihr als der Staat, der ihr Werkzeug und Helfershelfer ist. Als es noch wahren Blutadel gab, war das System der Geburtsaristokratie gerechter als heute das der Geldaristokratie: denn damals hatte die herrschende Kaste Verantwortungsgef�hl, Kultur, Tradition w�hrend die Klasse, die heute herrscht, alles Verantwortungsgef�hles, aller Kultur und Tradition bar ist.
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Praktischer Idealismus, Richard Nikolaus von Coudenhove-Kalergi
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2018
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- (Paperback)
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Praktischer Idealismus
- Untertitel
- Der Kalergi-Plan zur Zerstörung der europäischen Völker
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Richard Nikolaus von Coudenhove-Kalergi
- Verlag
- Omnia Veritas Ltd
- Erscheinungsdatum
- 2018
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 204
- ISBN10
- 1912452901
- ISBN13
- 9781912452903
- Reihe
- Schlagwörter
- Sozialwissenschaften, Philosophisches Thema, Philosophie, Politik, Meinungsjournalismus, Soziologie, Politische Theorien, Verschwörung, Demokratie, Euro
- Beschreibung
- Bei dem Tiefstand des Blut- und Geistesadels war es nicht zu verwundern, da� eine dritte Menschenklasse provisorisch die Macht an sich ri� die Plutokratie. Die Verfassungsform, die Feudalismus und Absolutismus abl�ste, war demokratisch; die Herrschaftsform plutokratisch. Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: weil die V�lker nackte Plutokratie nicht dulden w�rden, wird ihnen die nominelle Macht �berlassen, w�hrend die faktische Macht in den H�nden der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsm�nner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der �ffentlichen Meinung die W�hler, durch gesch�ftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister. An die Stelle der feudalen Gesellschaftsstruktur ist die plutokratische getreten: nicht mehr die Geburt ist ma�gebend f�r die soziale Stellung, sondern das Einkommen. Die Plutokratie von heute ist m�chtiger als die Aristokratie von gestern: denn niemand steht �ber ihr als der Staat, der ihr Werkzeug und Helfershelfer ist. Als es noch wahren Blutadel gab, war das System der Geburtsaristokratie gerechter als heute das der Geldaristokratie: denn damals hatte die herrschende Kaste Verantwortungsgef�hl, Kultur, Tradition w�hrend die Klasse, die heute herrscht, alles Verantwortungsgef�hles, aller Kultur und Tradition bar ist.