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Welche Vergangenheit soll erinnert, welche lieber vergessen werden? Ina Markova erforscht, wie die NS-Zeit in österreichischen Geschichtsschulbüchern nach 1945 thematisiert oder eben nicht thematisiert wird. Besonders die Frage nach der österreichischen Mitverantwortung an Genozid und Vernichtungskrieg wurde lange Zeit übergangen, stattdessen wurden positivere – und dadurch identitätsstiftende – Aspekte der Geschichte thematisiert. Ina Markova analysiert sorgsam Kontinuitäten und Zäsuren, Aufbrüche und „Schweigestellen“ und verfolgt eine Reihe weiterer spannender Fragen: Was sind die Schlüsselbilder des österreichischen Gedächtnisses? Wie werden sie strategisch eingesetzt? Werden mit ihnen autoritative Sichtweisen über die nationale Identität Österreichs verankert?
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Wie Vergangenheit neu erzählt wird, Ina Markova
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2013
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- (Paperback)
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- Titel
- Wie Vergangenheit neu erzählt wird
- Untertitel
- Der Umgang mit der NS-Zeit in österreichischen Schulbüchern
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Ina Markova
- Verlag
- Tectum-Verl.
- Erscheinungsdatum
- 2013
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 307
- ISBN10
- 3828831001
- ISBN13
- 9783828831001
- Reihe
- Schlagwörter
- Historisches Thema, Österreich, Holocaust, Nazismus, Das Jahr 1945, Lehrpläne
- Beschreibung
- Welche Vergangenheit soll erinnert, welche lieber vergessen werden? Ina Markova erforscht, wie die NS-Zeit in österreichischen Geschichtsschulbüchern nach 1945 thematisiert oder eben nicht thematisiert wird. Besonders die Frage nach der österreichischen Mitverantwortung an Genozid und Vernichtungskrieg wurde lange Zeit übergangen, stattdessen wurden positivere – und dadurch identitätsstiftende – Aspekte der Geschichte thematisiert. Ina Markova analysiert sorgsam Kontinuitäten und Zäsuren, Aufbrüche und „Schweigestellen“ und verfolgt eine Reihe weiterer spannender Fragen: Was sind die Schlüsselbilder des österreichischen Gedächtnisses? Wie werden sie strategisch eingesetzt? Werden mit ihnen autoritative Sichtweisen über die nationale Identität Österreichs verankert?