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Religiöse Kommunikation und Kirchenbindung

Vom Ende des liberalen Paradigmas

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Die liberale Sicht auf Religion und Kirche ist nicht mehr zutreffend, wie die Ergebnisse der 5. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung der EKD zeigen. Die Annahme, dass alle Menschen religiöse Interessen haben und der Rückgang der Kirchenbindung auf 'überholte dogmatische' Auffassungen zurückzuführen ist, gehört der Vergangenheit an. Religiöse Kommunikation ohne die Kirche, insbesondere ohne Kirchengemeinden, ist nahezu nicht vorhanden. Um eine weitere Erosion der Kirchenbindung zu verhindern, fordert Gerhard Wegner ein Umdenken. Die Kraft des Religiösen muss wieder selbstbewusster in den Mittelpunkt kirchlicher Arbeit gerückt werden. Dabei gewinnen Kirchengemeinden, neue religiöse Gemeinschaftsformen und Charismatiker als Innovatoren an Bedeutung. Wegners Überlegungen bieten wertvolle Einsichten, um diesen Wandel besser zu verstehen und aktiv zu gestalten. Die Ergebnisse der Untersuchung verdeutlichen, dass am Ende der Skala kirchlichen Bindungsverhaltens nicht neue religiöse Formen stehen, sondern eine deutliche Indifferenz. Ein Umdenken ist dringend erforderlich, um die Relevanz der Kirche in der heutigen Gesellschaft zu sichern.

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Religiöse Kommunikation und Kirchenbindung, Gerhard Wegner

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
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(Paperback)
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Titel
Religiöse Kommunikation und Kirchenbindung
Untertitel
Vom Ende des liberalen Paradigmas
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gerhard Wegner
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Paperback
Seitenzahl
169
ISBN10
337403912X
ISBN13
9783374039128
Reihe
Beschreibung
Die liberale Sicht auf Religion und Kirche ist nicht mehr zutreffend, wie die Ergebnisse der 5. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung der EKD zeigen. Die Annahme, dass alle Menschen religiöse Interessen haben und der Rückgang der Kirchenbindung auf 'überholte dogmatische' Auffassungen zurückzuführen ist, gehört der Vergangenheit an. Religiöse Kommunikation ohne die Kirche, insbesondere ohne Kirchengemeinden, ist nahezu nicht vorhanden. Um eine weitere Erosion der Kirchenbindung zu verhindern, fordert Gerhard Wegner ein Umdenken. Die Kraft des Religiösen muss wieder selbstbewusster in den Mittelpunkt kirchlicher Arbeit gerückt werden. Dabei gewinnen Kirchengemeinden, neue religiöse Gemeinschaftsformen und Charismatiker als Innovatoren an Bedeutung. Wegners Überlegungen bieten wertvolle Einsichten, um diesen Wandel besser zu verstehen und aktiv zu gestalten. Die Ergebnisse der Untersuchung verdeutlichen, dass am Ende der Skala kirchlichen Bindungsverhaltens nicht neue religiöse Formen stehen, sondern eine deutliche Indifferenz. Ein Umdenken ist dringend erforderlich, um die Relevanz der Kirche in der heutigen Gesellschaft zu sichern.