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- 304 Seiten
- 11 Lesestunden
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Back cover: Im Mittelpunkt der Wittenberger Reformation 1517, deren 500. Geburtstag 2017 gefeiert wird, steht die Entdeckung der bedingungslosen Rechtfertigung des Sünders durch Gottes Gnadenhandeln, die den Grund legt für die Freiheit des Menschen zur Liebe. Damals zweifellos zwar eine geistliche Innovation ersten Ranges – jedoch mit unmittelbaren kulturellen, politischen und ökonomischen Folgen, die bis heute Wirkungen zeitigen. Also: Rechtfertigung – ganz und gar nicht folgenlos? Blickt man allerdings näher auf das, worum es mit der Vorstellung der Rechtfertigung geht, stellt sich auch beträchtlicher Diskussionsbedarf ein, denn es ist ganz und gar nicht klar, womit man es denn genau zu tun bekommt. Entsprechend fragt dieser Band danach, was das denn sei: Rechtfertigung – und problematisiert ihre Verklärungen. Er eruiert ihre Folgen für die Diskussion der Menschenrechte, modernisiert die Zwei-Reiche-Lehre, untersucht ihre Zusammenhänge mit dem Kapitalismus, einem verantwortlichen ökonomischen Handeln und der Kultur des Alltags – fragt nach der Verbindung mit der Diskussion um Nachhaltigkeit ebenso wie nach den Folgen für den homo patiens im Sozialraum.
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Rechtfertigung - folgenlos?, Traugott Jähnichen
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2017
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- (Paperback)
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- Titel
- Rechtfertigung - folgenlos?
- Untertitel
- Band 10 (2017)
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Traugott Jähnichen
- Erscheinungsdatum
- 2017
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 304
- ISBN10
- 3374050883
- ISBN13
- 9783374050888
- Reihe
- Schlagwörter
- Sozialwissenschaften, Lehrbücher, Religiöse Themen, Sonstige Lehrbücher, Deutschland, Soziologie, Theologie, Soziale Gerechtigkeit, Geschichte der Religion, Religionswissenschaft, Protestantismus, Religion und Gesellschaft
- Beschreibung
- Back cover: Im Mittelpunkt der Wittenberger Reformation 1517, deren 500. Geburtstag 2017 gefeiert wird, steht die Entdeckung der bedingungslosen Rechtfertigung des Sünders durch Gottes Gnadenhandeln, die den Grund legt für die Freiheit des Menschen zur Liebe. Damals zweifellos zwar eine geistliche Innovation ersten Ranges – jedoch mit unmittelbaren kulturellen, politischen und ökonomischen Folgen, die bis heute Wirkungen zeitigen. Also: Rechtfertigung – ganz und gar nicht folgenlos? Blickt man allerdings näher auf das, worum es mit der Vorstellung der Rechtfertigung geht, stellt sich auch beträchtlicher Diskussionsbedarf ein, denn es ist ganz und gar nicht klar, womit man es denn genau zu tun bekommt. Entsprechend fragt dieser Band danach, was das denn sei: Rechtfertigung – und problematisiert ihre Verklärungen. Er eruiert ihre Folgen für die Diskussion der Menschenrechte, modernisiert die Zwei-Reiche-Lehre, untersucht ihre Zusammenhänge mit dem Kapitalismus, einem verantwortlichen ökonomischen Handeln und der Kultur des Alltags – fragt nach der Verbindung mit der Diskussion um Nachhaltigkeit ebenso wie nach den Folgen für den homo patiens im Sozialraum.