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Gibt es ein Leben nach dem Tod?: Gehirne, Computer und das wahre Selbst

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Niemand, der danach fragt, wer er wirklich sei, ist bloß sein Gehirn. Und kein Computer versteht, was es heißt, sich nach sich selbst auf die Suche zu machen, auf die Suche nach dem eigenen wahren Selbst. Die ewige Frage, ob es ein Leben nach dem Tode gibt, hat weniger mit dem Tod als mit dem Leben zu tun, worin Freiheit und Notwendigkeit zwanglos vereint wären. Wann immer die Frage ernstgenommen wird, hat sie die Idee des wahren Selbst zum Gegenstand. Das wahre Selbst ist im Leben nicht zu verwirklichen und bleibt doch der Grenzwert jedes authentischen Akts der Selbstsuche: 'Werde, der du bist.' Die Meisterdenker der Gehirnwissenschaften und der künstlichen Intelligenz postulieren nun aber, dass alle Tatsachen des Lebens als Tatsachen des Lebens hier und jetzt, als 'Fakten', rekonstruierbar seien. Dabei verfehlen sie den Zusammenhang zwischen dem wahren Selbst und der Transzendenz des Ich. Sie sind unempfänglich für den Horizont des Selbstseinswollens, dem die innerste Sehnsucht des Einzelnen seit jeher gilt: die Erlösung zum eigenen Sein.

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Gibt es ein Leben nach dem Tod?: Gehirne, Computer und das wahre Selbst, Peter Strasser

Sprache
Erscheinungsdatum
2004
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(Paperback),
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Titel
Gibt es ein Leben nach dem Tod?: Gehirne, Computer und das wahre Selbst
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Peter Strasser
Verlag
Fink
Erscheinungsdatum
2004
Einband
Paperback
Seitenzahl
177
ISBN10
3770540549
ISBN13
9783770540549
Reihe
Beschreibung
Niemand, der danach fragt, wer er wirklich sei, ist bloß sein Gehirn. Und kein Computer versteht, was es heißt, sich nach sich selbst auf die Suche zu machen, auf die Suche nach dem eigenen wahren Selbst. Die ewige Frage, ob es ein Leben nach dem Tode gibt, hat weniger mit dem Tod als mit dem Leben zu tun, worin Freiheit und Notwendigkeit zwanglos vereint wären. Wann immer die Frage ernstgenommen wird, hat sie die Idee des wahren Selbst zum Gegenstand. Das wahre Selbst ist im Leben nicht zu verwirklichen und bleibt doch der Grenzwert jedes authentischen Akts der Selbstsuche: 'Werde, der du bist.' Die Meisterdenker der Gehirnwissenschaften und der künstlichen Intelligenz postulieren nun aber, dass alle Tatsachen des Lebens als Tatsachen des Lebens hier und jetzt, als 'Fakten', rekonstruierbar seien. Dabei verfehlen sie den Zusammenhang zwischen dem wahren Selbst und der Transzendenz des Ich. Sie sind unempfänglich für den Horizont des Selbstseinswollens, dem die innerste Sehnsucht des Einzelnen seit jeher gilt: die Erlösung zum eigenen Sein.