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Alber-Reihe Philosophie: Die Barbarei

Eine phänomenologische Kulturkritik

Autor*innen

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  • 397 Seiten
  • 14 Lesestunden

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»Eine neue Barbarei durchdringt unsere Gesellschaft, da erstmals Wissen und Kultur auseinanderfallen. Seit dem ›Galileischen Projekt‹ will die Naturwissenschaft die allein objektive Erkenntnis sein und klammert die sinnlichen Naturqualitäten wie die damit verbundene Subjektivität aus: d. h. unser Leben selbst. Weil die Kultur besonders die Lebensselbststeigerung als Kunst, Religion und Ethik ist, findet sie sich so aus der Moderne ausgeschlossen. Diese prinzipielle Lebensverneinung, die Husserls Lebensweltrehabilitierung tiefer sehen lässt, vollendet sich im Technikprozess, der dem Individuum in seinem unaufhebbaren Lebenspathos nur die ›mediale Existenz‹ des Audiovisuellen als Fluchtort für seinen Bedürfnisaustausch lässt.«

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Alber-Reihe Philosophie: Die Barbarei, Michel Henry

Sprache
Erscheinungsdatum
1994
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(Hardcover),
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Titel
Alber-Reihe Philosophie: Die Barbarei
Untertitel
Eine phänomenologische Kulturkritik
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Michel Henry
Verlag
Alber
Erscheinungsdatum
1994
Einband
Hardcover
Seitenzahl
397
ISBN10
3495477691
ISBN13
9783495477694
Reihe
Beschreibung
»Eine neue Barbarei durchdringt unsere Gesellschaft, da erstmals Wissen und Kultur auseinanderfallen. Seit dem ›Galileischen Projekt‹ will die Naturwissenschaft die allein objektive Erkenntnis sein und klammert die sinnlichen Naturqualitäten wie die damit verbundene Subjektivität aus: d. h. unser Leben selbst. Weil die Kultur besonders die Lebensselbststeigerung als Kunst, Religion und Ethik ist, findet sie sich so aus der Moderne ausgeschlossen. Diese prinzipielle Lebensverneinung, die Husserls Lebensweltrehabilitierung tiefer sehen lässt, vollendet sich im Technikprozess, der dem Individuum in seinem unaufhebbaren Lebenspathos nur die ›mediale Existenz‹ des Audiovisuellen als Fluchtort für seinen Bedürfnisaustausch lässt.«