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Traumland und Zuflucht

Heinrich Mann und Frankreich. Buddenbrookhaus-Katalog

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  • 199 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Für Heinrich Mann (1871–1950) war Frankreich das Land seiner Träume und Visionen, für ihn verkörperte es den idealen Gegenpol zum reaktionären wilhelminischen Deutschland. Doch kannte er Frankreich vor allem aus Büchern und Zeitungen, seine erste Reise dorthin unternahm er erst spät: Er war schon 52 Jahre alt und hatte seine wichtigsten Werke bereits geschrieben. Es war zeitlebens die Vorstellung von Frankreich, die seine Ideen und seine Selbststilisierung als Mensch und Autor prägte. 1933 suchte er an der Côte d'Azur Zuflucht, doch auch von dort wurde er vertrieben und musste 1940 unter dramatischen Umständen in die USA fliehen. An der Verklärung Frankreichs und der Rolle der Literaten dort hat er dennoch bis zuletzt festgehalten. Vor allem aber hat er sich schon früh für die deutsch-französische Verständigung eingesetzt – das ist sein eigentliches Vermächtnis. Der Bedeutung des Frankreich-Bezugs in Leben und Werk Heinrich Manns geht der erfahrene Biograf Manfred Flügge in diesem reich bebilderten Band erstmals nach.

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Traumland und Zuflucht, Manfred Flügge

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Paperback),
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Titel
Traumland und Zuflucht
Untertitel
Heinrich Mann und Frankreich. Buddenbrookhaus-Katalog
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Manfred Flügge
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Paperback
Seitenzahl
199
ISBN10
3458359540
ISBN13
9783458359548
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Für Heinrich Mann (1871–1950) war Frankreich das Land seiner Träume und Visionen, für ihn verkörperte es den idealen Gegenpol zum reaktionären wilhelminischen Deutschland. Doch kannte er Frankreich vor allem aus Büchern und Zeitungen, seine erste Reise dorthin unternahm er erst spät: Er war schon 52 Jahre alt und hatte seine wichtigsten Werke bereits geschrieben. Es war zeitlebens die Vorstellung von Frankreich, die seine Ideen und seine Selbststilisierung als Mensch und Autor prägte. 1933 suchte er an der Côte d'Azur Zuflucht, doch auch von dort wurde er vertrieben und musste 1940 unter dramatischen Umständen in die USA fliehen. An der Verklärung Frankreichs und der Rolle der Literaten dort hat er dennoch bis zuletzt festgehalten. Vor allem aber hat er sich schon früh für die deutsch-französische Verständigung eingesetzt – das ist sein eigentliches Vermächtnis. Der Bedeutung des Frankreich-Bezugs in Leben und Werk Heinrich Manns geht der erfahrene Biograf Manfred Flügge in diesem reich bebilderten Band erstmals nach.