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Mit Eichmann an der Börse

In jüdischen und anderen Angelegenheiten

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  • 170 Seiten
  • 6 Lesestunden

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„Mit Eichmann an der Börse“ versammelt Geschichten, die präzise der Frage nachspüren, was es bedeutet, als nachgeborene Jüdin in Deutschland zu leben. In der Titelgeschichte wird von einem Kind erzählt, dessen Mutter und Schwester den Holocaust überlebt haben. Wäre alles anders gewesen, hätte sie sich im Kleiderschrank versteckt? In „Ein Tag. Und ein Tag“ sind Lachen und Verzweiflung eng beieinander, während eine Beerdigungsfeier beinahe heiter wirkt, trotz der Probleme, die zwischen Stasi und Nazi unter den Kaffeegästen auftauchen. Esther Dischereit verknüpft mühelos Themen wie Hackepeter, Eisbein und jüdische Identität. Über „Aimée & Jaguar“, das Kultpaar einer deutsch-jüdischen Frauenliebe aus der Nazizeit, wird eine andere Wahrheit beleuchtet. An anderer Stelle wird eine Golem-Figur thematisiert, vor der ein Bediensteter des Wachpersonals flieht. Die Geschichten bieten einen tiefen Einblick in die komplexe Identität und das Erbe, das mit der jüdischen Geschichte in Deutschland verbunden ist, und reflektieren dabei auf eindringliche und oft ironische Weise die Herausforderungen und Absurditäten des Lebens.

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Mit Eichmann an der Börse, Esther Dischereit

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Erscheinungsdatum
2001
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(Hardcover),
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Titel
Mit Eichmann an der Börse
Untertitel
In jüdischen und anderen Angelegenheiten
Verlag
Ullstein
Erscheinungsdatum
2001
Einband
Hardcover
Seitenzahl
170
ISBN10
3898340317
ISBN13
9783898340311
Reihe
Beschreibung
„Mit Eichmann an der Börse“ versammelt Geschichten, die präzise der Frage nachspüren, was es bedeutet, als nachgeborene Jüdin in Deutschland zu leben. In der Titelgeschichte wird von einem Kind erzählt, dessen Mutter und Schwester den Holocaust überlebt haben. Wäre alles anders gewesen, hätte sie sich im Kleiderschrank versteckt? In „Ein Tag. Und ein Tag“ sind Lachen und Verzweiflung eng beieinander, während eine Beerdigungsfeier beinahe heiter wirkt, trotz der Probleme, die zwischen Stasi und Nazi unter den Kaffeegästen auftauchen. Esther Dischereit verknüpft mühelos Themen wie Hackepeter, Eisbein und jüdische Identität. Über „Aimée & Jaguar“, das Kultpaar einer deutsch-jüdischen Frauenliebe aus der Nazizeit, wird eine andere Wahrheit beleuchtet. An anderer Stelle wird eine Golem-Figur thematisiert, vor der ein Bediensteter des Wachpersonals flieht. Die Geschichten bieten einen tiefen Einblick in die komplexe Identität und das Erbe, das mit der jüdischen Geschichte in Deutschland verbunden ist, und reflektieren dabei auf eindringliche und oft ironische Weise die Herausforderungen und Absurditäten des Lebens.