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Heilung aus der Ganzheit

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  • 258 Seiten
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Die Übersetzung des Sanskrit-Begriffs „Ayurveda“ bedeutet „Wissen vom Leben“ und deutet darauf hin, dass Ayurveda mehr ist als nur eine kurative Medizin. Die Blütezeit des Ayurveda fiel in die ersten Jahrhunderte nach Christus, als bedeutende Werke wie die Sammlungen des Caraka und des Sushruta entstanden, die als Grundlage des Ayurveda gelten, auch wenn sie heute nur eingeschränkt genutzt werden. Wolz-Gottwald bezieht sich in seiner Untersuchung auf diese Schriften und erkennt die Tiefe ihres umfassenden Ansatzes. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern über Ayurveda bietet seine Arbeit eine tiefgehende und umfassende Perspektive auf die ayurvedisch-therapeutischen Bemühungen. Er geht nicht von einer dogmatischen Einheitssicht aus, sondern versucht, die ganzheitliche Grundkonzeption von Therapie und Psychotherapie aus verschiedenen Schulen herauszuarbeiten. Dabei zeigt sich, dass manche abweichenden Lehrmeinungen Vereinfachungen des ursprünglichen Denkens im klassischen Ayurveda sind. Zudem leistet die Untersuchung einen wesentlichen Beitrag zur Philosophie, die im Westen oft als rein theoretisch missverstanden wird. Die indischen Lehrbücher zeigen, dass Philosophie auch in der Praxis relevant ist. Wolz-Gottwald untersucht diesen praktischen Ansatz und verbindet Therapie und Psychotherapie mit Yoga und spiritueller Praxis, um die Grenzen menschlicher Existenz zu erkunden.

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Heilung aus der Ganzheit, Eckard Wolz-Gottwald

Sprache
Erscheinungsdatum
1991
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(Paperback),
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Gebraucht - Gut
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Titel
Heilung aus der Ganzheit
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1991
Einband
Paperback
Seitenzahl
258
ISBN10
387348143X
ISBN13
9783873481435
Reihe
Beschreibung
Die Übersetzung des Sanskrit-Begriffs „Ayurveda“ bedeutet „Wissen vom Leben“ und deutet darauf hin, dass Ayurveda mehr ist als nur eine kurative Medizin. Die Blütezeit des Ayurveda fiel in die ersten Jahrhunderte nach Christus, als bedeutende Werke wie die Sammlungen des Caraka und des Sushruta entstanden, die als Grundlage des Ayurveda gelten, auch wenn sie heute nur eingeschränkt genutzt werden. Wolz-Gottwald bezieht sich in seiner Untersuchung auf diese Schriften und erkennt die Tiefe ihres umfassenden Ansatzes. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern über Ayurveda bietet seine Arbeit eine tiefgehende und umfassende Perspektive auf die ayurvedisch-therapeutischen Bemühungen. Er geht nicht von einer dogmatischen Einheitssicht aus, sondern versucht, die ganzheitliche Grundkonzeption von Therapie und Psychotherapie aus verschiedenen Schulen herauszuarbeiten. Dabei zeigt sich, dass manche abweichenden Lehrmeinungen Vereinfachungen des ursprünglichen Denkens im klassischen Ayurveda sind. Zudem leistet die Untersuchung einen wesentlichen Beitrag zur Philosophie, die im Westen oft als rein theoretisch missverstanden wird. Die indischen Lehrbücher zeigen, dass Philosophie auch in der Praxis relevant ist. Wolz-Gottwald untersucht diesen praktischen Ansatz und verbindet Therapie und Psychotherapie mit Yoga und spiritueller Praxis, um die Grenzen menschlicher Existenz zu erkunden.