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1928 wird Hermann Ringeling in Cuxhaven geboren, in die letzten Jahre der Weimarer Republik und die autoritäre Moral einer Männergesellschaft, die sich bald dem Nationalsozialismus öffnen wird. Mit diesem Jahr beginnt seine 'sittengeschichtliche Zeitreise', die die gewaltigen Umwälzungen in Mentalität und Moral verdeutlicht. Vor fünfzig Jahren war es undenkbar, dass Männer mit Schirm aus dem Haus gingen, während Frauen Haushaltsgeld zugeteilt bekamen. Vor 1968 dozierte man an Universitäten von Podien herab, während heute eine grundsätzliche Gleichstellung aller die Sitten bestimmt. Als Ethiker und liberaler Theologe hat Ringeling viele dieser Veränderungen kritisch begleitet. Sein Engagement gilt schwierigen Themen wie Sterbehilfe, Schwangerschaftsabbruch, Drogenumgang sowie der Gleichberechtigung von Mann und Frau, Sexualität und den Rechten des Kindes. Sein 'Umbruch der Sitten' ist nicht nur ein Panorama des 20. Jahrhunderts, sondern auch ein wacher Kommentar zu Theologie, Politik und Kultur sowie eine intellektuelle Biografie eines Schweizer Ethikers. Ringeling zeigt, wie Ethik ohne Ressentiment und Rancune gegenüber der gelebten Moral möglich ist.
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Umbruch der Sitten - miterlebt und mitbetrieben, Hermann Ringeling
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2007
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- Titel
- Umbruch der Sitten - miterlebt und mitbetrieben
- Untertitel
- Ein Ethiker Blickt Zuruck
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Hermann Ringeling
- Verlag
- TVZ, Theol. Verl.
- Erscheinungsdatum
- 2007
- Seitenzahl
- 280
- ISBN10
- 3290174174
- ISBN13
- 9783290174170
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Biografien, Religiöse Themen, Christliche Themen, Theologie, Schweiz, Philosophie und Religion, Religionswissenschaft
- Beschreibung
- 1928 wird Hermann Ringeling in Cuxhaven geboren, in die letzten Jahre der Weimarer Republik und die autoritäre Moral einer Männergesellschaft, die sich bald dem Nationalsozialismus öffnen wird. Mit diesem Jahr beginnt seine 'sittengeschichtliche Zeitreise', die die gewaltigen Umwälzungen in Mentalität und Moral verdeutlicht. Vor fünfzig Jahren war es undenkbar, dass Männer mit Schirm aus dem Haus gingen, während Frauen Haushaltsgeld zugeteilt bekamen. Vor 1968 dozierte man an Universitäten von Podien herab, während heute eine grundsätzliche Gleichstellung aller die Sitten bestimmt. Als Ethiker und liberaler Theologe hat Ringeling viele dieser Veränderungen kritisch begleitet. Sein Engagement gilt schwierigen Themen wie Sterbehilfe, Schwangerschaftsabbruch, Drogenumgang sowie der Gleichberechtigung von Mann und Frau, Sexualität und den Rechten des Kindes. Sein 'Umbruch der Sitten' ist nicht nur ein Panorama des 20. Jahrhunderts, sondern auch ein wacher Kommentar zu Theologie, Politik und Kultur sowie eine intellektuelle Biografie eines Schweizer Ethikers. Ringeling zeigt, wie Ethik ohne Ressentiment und Rancune gegenüber der gelebten Moral möglich ist.