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- 184 Seiten
- 7 Lesestunden
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Wer sich mit Gedichten aus der DDR oder zeitgenössischer Lyrik befasst, kommt an Peter Hacks nicht vorbei. Der Dichter war ein Meister der Formkunst und zählt zu den herausragendsten Vertretern der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. Zunächst als Dramatiker und Kinderbuchautor bekannt, bereicherte er ab den 80er Jahren die Lyrik der DDR und die Nachwende-Poesie erheblich. Hacks verfasste Balladen, Sonette und Couplets und deckte das gesamte Spektrum von Liebesgedichten bis hin zu politischer Lyrik ab. In seinen Jetztzeit-Gedichten setzte er sich scharf mit der Wende und ihren Folgen auseinander und blieb bis zu seinem Tod mit inhaltlich hochaktueller, jedoch klassischer Dichtkunst präsent. Seine legendäre Komplizenschaft mit Robert Gernhardt gegen den Formverlust der Gegenwartslyrik ist in amüsanten Briefen überliefert. Hacks beweist in seinen Gedichten absolute Gedankenschärfe, die zwischen Sinnlichkeit, Komik und Zorn, sowie zwischen Weltgewandtheit und intimem Gefühl changiert. Diese Neuausgabe des Gedichtbandes, die der Dichter selbst auswählte, stellt die Quintessenz seines lyrischen Schaffens dar. Mehr als hundert Gedichte könne man in einem Buch nicht lesen, meinte Hacks, und genau diese hundert bilden sein Œuvre. Die hochwertige Neuausgabe lädt zum Genießen und Wiederentdecken eines großen Literaten ein.
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Hundert Gedichte, Peter Hacks
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2004
- Einband
- (Hardcover)
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Hundert Gedichte
- Untertitel
- Mit einem Nachruf auf Peter Hacks von Wiglaf Droste
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Peter Hacks
- Erscheinungsdatum
- 2004
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 184
- ISBN10
- 335901491X
- ISBN13
- 9783359014911
- Reihe
- Schlagwörter
- Beschreibung
- Wer sich mit Gedichten aus der DDR oder zeitgenössischer Lyrik befasst, kommt an Peter Hacks nicht vorbei. Der Dichter war ein Meister der Formkunst und zählt zu den herausragendsten Vertretern der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. Zunächst als Dramatiker und Kinderbuchautor bekannt, bereicherte er ab den 80er Jahren die Lyrik der DDR und die Nachwende-Poesie erheblich. Hacks verfasste Balladen, Sonette und Couplets und deckte das gesamte Spektrum von Liebesgedichten bis hin zu politischer Lyrik ab. In seinen Jetztzeit-Gedichten setzte er sich scharf mit der Wende und ihren Folgen auseinander und blieb bis zu seinem Tod mit inhaltlich hochaktueller, jedoch klassischer Dichtkunst präsent. Seine legendäre Komplizenschaft mit Robert Gernhardt gegen den Formverlust der Gegenwartslyrik ist in amüsanten Briefen überliefert. Hacks beweist in seinen Gedichten absolute Gedankenschärfe, die zwischen Sinnlichkeit, Komik und Zorn, sowie zwischen Weltgewandtheit und intimem Gefühl changiert. Diese Neuausgabe des Gedichtbandes, die der Dichter selbst auswählte, stellt die Quintessenz seines lyrischen Schaffens dar. Mehr als hundert Gedichte könne man in einem Buch nicht lesen, meinte Hacks, und genau diese hundert bilden sein Œuvre. Die hochwertige Neuausgabe lädt zum Genießen und Wiederentdecken eines großen Literaten ein.