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Konstruktivismus und Naturerkenntnis

Auf dem Weg zum Kulturalismus

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  • 306 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Die hier in sechzehn als selbstständige Texte verfaßten Thesen vorliegende Klärung des Methodischen Konstruktivismus nach innen und außen, seiner gegen den Naturalismus gerichteten Erkenntnis- und Rechtfertigungsinteressen und ihre Anwendungen in vier exemplarischen Fällen zeigen eine Entwicklungstendenz, die den Methodischen Konstruktivismus alter Erlanger (und jüngerer Konstanzer) Prägung fortführt und über sie hinausweist. Schon die Entwicklung von der »Logischen Propädeutik« von W. Kamalah und P. Lorenzen zum »Lehrbuch der konstruktiven Wissenschaftstheorie« von P. Lorenzen läßt sich so interpretieren, daß eine ursprünglich am linguistic turn orientierte, methodische Philosophie eine pragmatische Wende zu handlungstheoretischen Begründungen und Rechtfertigungen genommen hat. Aber diese Entwicklung ist auf Wissenschaftstheorie beschränkt geblieben. Janichs Texte machen eine Verschiebung der Gewichte deutlich: vom »Konstruktivismus« zum »Kulturalismus«. Das bedeutet zwar keinen Bruch mit der konstruktiven Tradition, jedoch eine notwendige und – im Blick auf naturalistische Strömungen sowohl in der gegenwärtigen Philosophie als auch in der gegenwärtigen Naturwissenschaft – auch wichtige Veränderung.

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Konstruktivismus und Naturerkenntnis, Peter Janich

Sprache
Erscheinungsdatum
1996
Einband
(Paperback),
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Titel
Konstruktivismus und Naturerkenntnis
Untertitel
Auf dem Weg zum Kulturalismus
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Peter Janich
Erscheinungsdatum
1996
Einband
Paperback
Seitenzahl
306
ISBN10
351828844X
ISBN13
9783518288443
Reihe
Beschreibung
Die hier in sechzehn als selbstständige Texte verfaßten Thesen vorliegende Klärung des Methodischen Konstruktivismus nach innen und außen, seiner gegen den Naturalismus gerichteten Erkenntnis- und Rechtfertigungsinteressen und ihre Anwendungen in vier exemplarischen Fällen zeigen eine Entwicklungstendenz, die den Methodischen Konstruktivismus alter Erlanger (und jüngerer Konstanzer) Prägung fortführt und über sie hinausweist. Schon die Entwicklung von der »Logischen Propädeutik« von W. Kamalah und P. Lorenzen zum »Lehrbuch der konstruktiven Wissenschaftstheorie« von P. Lorenzen läßt sich so interpretieren, daß eine ursprünglich am linguistic turn orientierte, methodische Philosophie eine pragmatische Wende zu handlungstheoretischen Begründungen und Rechtfertigungen genommen hat. Aber diese Entwicklung ist auf Wissenschaftstheorie beschränkt geblieben. Janichs Texte machen eine Verschiebung der Gewichte deutlich: vom »Konstruktivismus« zum »Kulturalismus«. Das bedeutet zwar keinen Bruch mit der konstruktiven Tradition, jedoch eine notwendige und – im Blick auf naturalistische Strömungen sowohl in der gegenwärtigen Philosophie als auch in der gegenwärtigen Naturwissenschaft – auch wichtige Veränderung.