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Was ist Medizin?

Westliche und östliche Wege der Heilkunst

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  • 295 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Dieses Buch schildert die faszinierende Entwicklung medizinischen Denkens in West und Ost und zeigt die enge Bindung heilkundlichen Denkens an gesellschaftliche und ökonomische Lebensbedingungen sowie an die Lebensentwürfe der Menschen. Eine weitgehende kulturübergreifende Parallelität der Traditionen überrascht. Der Autor bietet eine vergleichende Darstellung der Grundideen europäischer und chinesischer Heilkunst von der Antike bis zur Gegenwart. Er vertritt die provokante These, dass grundlegende medizinische Theorien nicht allein aus der Beobachtung des menschlichen Körpers hervorgehen konnten und fragt, welche anderen Faktoren zur Entstehung dieser Theorien beigetragen haben. Das Bild des menschlichen Körpers bedurfte stets eines Vorbilds außerhalb dieses Körpers, wobei die Anregungen zur Deutung des Organismus aus der Lebensumwelt und den Erfahrungen der Menschen stammen. Eine medizinische Theorie gilt als „wahr“, wenn sie die Lebensumwelt widerspiegelt und zugleich Kenntnisse über die realen Körperstrukturen einbezieht. Wenn die „Wahrheit“ medizinischer Theorien eng mit den Lebenswelten verknüpft ist, stellen sich Fragen zur Gesundheitspolitik und zur Bedeutung der „chinesischen Medizin“ in der westlichen Welt sowie zu den Auswirkungen der Globalisierung auf das medizinische Denken.

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Was ist Medizin?, Paul Ulrich Unschuld

Sprache
Erscheinungsdatum
2012
Einband
(Paperback)
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Titel
Was ist Medizin?
Untertitel
Westliche und östliche Wege der Heilkunst
Sprache
Deutsch
Verlag
Beck
Erscheinungsdatum
2012
Einband
Paperback
Seitenzahl
295
ISBN10
3406642683
ISBN13
9783406642685
Reihe
Beschreibung
Dieses Buch schildert die faszinierende Entwicklung medizinischen Denkens in West und Ost und zeigt die enge Bindung heilkundlichen Denkens an gesellschaftliche und ökonomische Lebensbedingungen sowie an die Lebensentwürfe der Menschen. Eine weitgehende kulturübergreifende Parallelität der Traditionen überrascht. Der Autor bietet eine vergleichende Darstellung der Grundideen europäischer und chinesischer Heilkunst von der Antike bis zur Gegenwart. Er vertritt die provokante These, dass grundlegende medizinische Theorien nicht allein aus der Beobachtung des menschlichen Körpers hervorgehen konnten und fragt, welche anderen Faktoren zur Entstehung dieser Theorien beigetragen haben. Das Bild des menschlichen Körpers bedurfte stets eines Vorbilds außerhalb dieses Körpers, wobei die Anregungen zur Deutung des Organismus aus der Lebensumwelt und den Erfahrungen der Menschen stammen. Eine medizinische Theorie gilt als „wahr“, wenn sie die Lebensumwelt widerspiegelt und zugleich Kenntnisse über die realen Körperstrukturen einbezieht. Wenn die „Wahrheit“ medizinischer Theorien eng mit den Lebenswelten verknüpft ist, stellen sich Fragen zur Gesundheitspolitik und zur Bedeutung der „chinesischen Medizin“ in der westlichen Welt sowie zu den Auswirkungen der Globalisierung auf das medizinische Denken.