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Erlösung ward der Welt zuteil

Säkularisierung und die Oper des 19. Jahrhunderts

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  • 148 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Nach dem Erdbeben von Lissabon 1755 gerät der christliche Glaube in eine schwere Krise. Die durch das Beben angeheizte Diskussion um die Theodizee spaltet die intellektuelle Welt Europas und mündet in der Säkularisierung der Gesellschaft. Doch die Religion verschwindet nicht völlig: Mit der Entzauberung der Welt transzendieren die religiösen Inhalte in die säkulare Kultur, tauchen verwandelt wieder auf. So beispielsweise in der Ästhetik, die nun dem Menschen als Ventil zur Erlösung von dem Leid der Welterfahrung dient. Peter Steinacker zeigt anhand einiger der wichtigsten Opern des 19. Jahrhunderts, wie den Künstlern bewusst wurde, dass der Mensch nicht ohne die göttliche Transzendenz existieren kann, und wie diese Erkenntnis ihr Schaffen beeinflusste. Von Beethovens ›Fidelio‹ über die Werke Wagners zu Strauß' ›Salome‹ wird aber auch klar, dass die Religion der Moderne eine neue, zeitgemäße Form finden muss, um die Weltlichkeit und das metaphysische Bedürfnis der Menschen zu vereinen.

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Erlösung ward der Welt zuteil, Peter Steinacker

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
Einband
(Hardcover),
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Beschädigt
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Titel
Erlösung ward der Welt zuteil
Untertitel
Säkularisierung und die Oper des 19. Jahrhunderts
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Peter Steinacker
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Hardcover
Seitenzahl
148
ISBN10
3534254325
ISBN13
9783534254323
Reihe
Beschreibung
Nach dem Erdbeben von Lissabon 1755 gerät der christliche Glaube in eine schwere Krise. Die durch das Beben angeheizte Diskussion um die Theodizee spaltet die intellektuelle Welt Europas und mündet in der Säkularisierung der Gesellschaft. Doch die Religion verschwindet nicht völlig: Mit der Entzauberung der Welt transzendieren die religiösen Inhalte in die säkulare Kultur, tauchen verwandelt wieder auf. So beispielsweise in der Ästhetik, die nun dem Menschen als Ventil zur Erlösung von dem Leid der Welterfahrung dient. Peter Steinacker zeigt anhand einiger der wichtigsten Opern des 19. Jahrhunderts, wie den Künstlern bewusst wurde, dass der Mensch nicht ohne die göttliche Transzendenz existieren kann, und wie diese Erkenntnis ihr Schaffen beeinflusste. Von Beethovens ›Fidelio‹ über die Werke Wagners zu Strauß' ›Salome‹ wird aber auch klar, dass die Religion der Moderne eine neue, zeitgemäße Form finden muss, um die Weltlichkeit und das metaphysische Bedürfnis der Menschen zu vereinen.