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Zivilcourage wagen

Wie man lernt, sich einzumischen

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  • 204 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Im Gehorsam verlorene Menschlichkeit - Von Gehorsamsbereitschaft zu Bürgermut: Der Text behandelt blinden und erkennenden Gehorsam und die Notwendigkeit, Gehorsam zu verweigern. Wertblinder Gehorsam führt zu Gleichgültigkeit. Es werden Leitgedanken für den Erziehungsalltag vorgestellt, darunter die Bearbeitung von Autoritätsangst und die Überwindung der Furcht, zu widersprechen. Zu viele Verordnungen können zu Unterordnung führen, während blinde Autoritätshörigkeit vermieden werden sollte. Mut kann durch Einsicht und Übung entwickelt werden. Die Identität des Individuums steht im Spannungsfeld zur Anpassung. Bürgermut ist erlernbar; kleine Schritte sind wichtig, um sich Sachverständnis zu erarbeiten und mit eigenen Wertvorstellungen auf andere zuzugehen. Zivilcourage wird durch das zutreffende Benennen von Vorgängen gefördert. Der gewaltfreie Einspruch ist zentral, und konstruktive Wut kann Feindbild-Denken in Kontakt umwandeln. Halt-gebende Werte und motivierende Ideen sind essenziell. Der Text thematisiert auch die Bewahrung des Selbstbildes und die Entmachtung des Gewissens durch Autoritäten. Jugendliche können zu mutigen Verweigerern werden. Der Übergang von Zivilcourage zu politischer Mitverantwortung wird diskutiert, ebenso die Rolle der Schule bei der Förderung sozialen Muts und Zivilcourage.

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Zivilcourage wagen, Kurt Singer

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
Einband
(Paperback),
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Titel
Zivilcourage wagen
Untertitel
Wie man lernt, sich einzumischen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Kurt Singer
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Paperback
Seitenzahl
204
ISBN10
3497016489
ISBN13
9783497016488
Reihe
Schlagwörter
Beschreibung
Im Gehorsam verlorene Menschlichkeit - Von Gehorsamsbereitschaft zu Bürgermut: Der Text behandelt blinden und erkennenden Gehorsam und die Notwendigkeit, Gehorsam zu verweigern. Wertblinder Gehorsam führt zu Gleichgültigkeit. Es werden Leitgedanken für den Erziehungsalltag vorgestellt, darunter die Bearbeitung von Autoritätsangst und die Überwindung der Furcht, zu widersprechen. Zu viele Verordnungen können zu Unterordnung führen, während blinde Autoritätshörigkeit vermieden werden sollte. Mut kann durch Einsicht und Übung entwickelt werden. Die Identität des Individuums steht im Spannungsfeld zur Anpassung. Bürgermut ist erlernbar; kleine Schritte sind wichtig, um sich Sachverständnis zu erarbeiten und mit eigenen Wertvorstellungen auf andere zuzugehen. Zivilcourage wird durch das zutreffende Benennen von Vorgängen gefördert. Der gewaltfreie Einspruch ist zentral, und konstruktive Wut kann Feindbild-Denken in Kontakt umwandeln. Halt-gebende Werte und motivierende Ideen sind essenziell. Der Text thematisiert auch die Bewahrung des Selbstbildes und die Entmachtung des Gewissens durch Autoritäten. Jugendliche können zu mutigen Verweigerern werden. Der Übergang von Zivilcourage zu politischer Mitverantwortung wird diskutiert, ebenso die Rolle der Schule bei der Förderung sozialen Muts und Zivilcourage.