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Glenroy

Diese Serie entführt Sie in die lebhaften 1950er Jahre im Vorort von Melbourne, Australien. Verfolgen Sie das Leben gewöhnlicher Menschen, ihre Träume, Romanzen und alltäglichen Kämpfe. Von Lokführern bis zu Nachbarschaftsfeiern verweben die Geschichten persönliche Dramen mit unerwarteten Wendungen des Schicksals. Tauchen Sie ein in eine Welt, in der scheinbar ruhige Leben sich in einem einzigen Abend für immer verändern können.

Die Zeit, die wir uns nahmen
Die Gabe der Geschwindigkeit
Die Kunst des Lokomotivführens

Empfohlene Lesereihenfolge

  1. 1

    Anfang der fünfziger Jahre in einem Vorort von Melbourne: An einem warmen Sommerabend gehen Vic, Rita und ihr Sohn Michael die Straße hinunter zum Haus von George Bedser, der die ganze Nachbarschaft zur Verlobungsfeier seiner Tochter eingeladen hat. Vic ist Lokomotivführer und träumt vom 'Big Wheel', davon, die großen Personenzüge zu führen, genau wie sein Lehrmeister Paddy Ryan, der in diesem Moment auf der Strecke nach Sydney ein Haltesignal überfährt und seine Passagiere in Lebensgefahr bringt. Es wird langsam dunkel, und am Ende der Straße, unweit vom Haus der Bedsers, taucht ein schwarzer Wagen auf. Patsy Bedsers heimlicher Geliebter Jimmy ist gekommen, um den Verlobten zu gratulieren und Patsy ein letztes Mal zu sehen, bevor er das Land verläßt. Als er endlich den Mut findet, das Haus zu betreten, haben sich Vic, Rita und Michael schon längst unter die Partygäste gemischt, und Paddy Ryan hat sein zweites Haltesignal überfahren. Keiner der Anwesenden ahnt, daß die heutige Nacht sein Leben für immer verändern wird.

    Die Kunst des Lokomotivführens
  2. 2

    Im Sommer 1960 lebt der sechzehnjährige Michael nur für einen einzigen Traum. Er möchte ein großer Kricketspieler werden, der beste und schnellste Werfer, den Australien je gesehen hat. Alles, was er braucht, um dem tristen Ort seiner Kindheit zu entfliehen, ist die Gabe der Geschwindigkeit, der eine perfekte Wurf, der ihn berühmt machen wird. So verbissen verfolgt er sein Ziel, dass er kaum mitbekommt, wie die Welt um ihn herum aus den Fugen gerät. Sein Vater plant insgeheim, die Familie zu verlassen, und seine Großmutter enthüllt ein Geheimnis, das sie ihr Leben lang bewahrt hat. Doch dann begegnet Michael Kathleen Marsden, die in einem Heim für elternlose Kinder lebt, und plötzlich erkennt er, dass es noch anderes gibt, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Mit seiner ganz eigenen Erzählweise, die so poetisch und dicht ist wie ein Tagtraum, kreist Steven Carroll immer enger um die Geheimnisse einer Familie und den magischen Augenblick, in dem man seine Kindheit für immer hinter sich lässt.

    Die Gabe der Geschwindigkeit
  3. 3

    Australien, im Sommer 1970. Michael geht aufs College und macht erste bittere Erfahrungen mit der Liebe. Die Ehe seiner Eltern ist längst gescheitert. Vic, der die Familie schon vor Jahren verlassen hat, nimmt aber immer noch einen festen Platz im Leben von Rita ein, die nun allein in dem Vorort von Melbourne wohnt, aus dem Michael immer ausbrechen wollte. Dieser Vorort feiert sein hundertjähriges Bestehen, und Michaels Freund Mulligan wird beauftragt, dessen Geschichte in einem riesigen Wandgemälde darzustellen. Während die Arbeit an dem Werk fortschreitet und die Bewohner gespannt darauf warten, wie ihr bisheriges Leben aussehen wird, freundet sich Rita mit Mrs. Webster an, deren Mann bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben kam. Gemeinsam erkunden die beiden die Hintergründe von Websters Tod, und Rita erfährt dabei von der Gabe der Geschwindigkeit, jenem Moment, in dem Vergangenheit und Gegenwart eins werden. In poetischen, eindringlichen Bildern beschreibt Steven Carroll Momente einer losgelösten, über allem schwebenden Zeit, die Träume verklingen lässt und die Hoffnung zum Stillstand bringt. Und dann wieder drängt sie zu einer unwiderruflichen Entscheidung, die das Leben einer Familie für immer verändert.

    Die Zeit, die wir uns nahmen