Diese Serie begleitet eine erfahrene Kommissarin bei der Aufklärung düsterer und persönlicher Fälle. Sie taucht oft in Umgebungen ein, die Geheimnisse bergen, von bedrückenden Wäldern bis zu persönlichen Traumata. Jeder Fall konfrontiert sie nicht nur mit einem Mord, sondern auch mit ihrer eigenen Vergangenheit und komplizierten Beziehungen. Dies sind packende Kriminalgeschichten mit psychologischer Tiefe.
Es könnte idyllisch sein: Ein entlegenes Tal im Bergischen Land, ein einsames Forsthaus und ein Aschram, in dem sympathische Aussteiger ihr Glück suchen. Da findet die junge Försterin Diana Westermann auf einem Hochsitz eine von Krähen zerfressene Leiche. Der Fall wird der Kölner Kommissarin Judith Krieger übertragen – als letzte Möglichkeit, zu ihren einst legendären Fähigkeiten als Ermittlerin zurückzufinden…
Köln im Hochsommer. Die Hitze steht in den Straßen. Ein Junge und sein Hund verschwinden spurlos. Hauptkommissarin Judith Krieger ermittelt außerdem in einem sehr persönlichen Fall am anderen Ende der Welt: Ihre alte Schulkameradin Charlotte wird in Kanada vermisst. Hat der Mann, mit dem Judith in der kanadischen Wildnis eine leidenschaftliche Affäre beginnt, etwas damit zu tun? Als zu Hause in Köln ein weiterer Junge verschwindet, beginnt für Judith ein doppelter Wettlauf mit der Zeit. Leben und Tod, Vertrauen und Verrat: Gisa Klönne spinnt auch in ihrem zweiten Kriminalroman ein raffiniertes Netz der Widersprüche.
Es beginnt mit einem Traum. Und was folgt ist für die Kölner Kommissarin Judith Krieger ein Albtraum. Gisa Klönnes Protagonistin sieht sich in ihrem dritten Fall mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert: mit dem Studentinnenjob in einem Kölner Frauenhaus. In "Nacht ohne Schatten" geht es um Gewalt gegen Frauen und um Zwangsprostitution. Während die Sprache und die Personenzeichnung des Romans gewohnt vielschichtig und facettenreich sind, klebt Klönne diesmal dramaturgisch ein wenig zu sehr an den üblichen Krimi-Vorgaben und setzt etwa auf den fast schon zur Gewohnheit gewordenen Showdown-Effekt. Zwar wird das Thema durchaus aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, doch gleichzeitig wird auch ein wenig zu penetrant darauf hingewiesen, auf welcher Seite sowohl Autorin als auch Protagonistin stehen. Über dem Krimidurchschnitt schafft es aber auch dieser Klönne allemal.
Karnevalsende in Köln. Ein Arzt in Priesterornat wird mit einem Schwert in der Brust gefunden. Wenig später ein auf die gleiche Weise ermordeter katholischer Priester – ebenfalls auf den Stufen einer Kirche. Treibt ein irrer Serienmörder sein Unwesen? Hauptkommissarin Judith Krieger ist nach dem dramatischen Ende ihres letzten Falles vom Dienst befreit. Doch als sie sich an den Polizeiseelsorger wendet, um über ihr Trauma zu sprechen, wird sie schneller, als ihr lieb ist, in den 'Priestermordfall' verwickelt. Lange stoßen Judith und ihr Kollege Manni Korzilius auf eine Mauer des Schweigens: In der Telefonseelsorge, wo das zweite Opfer arbeitete. Bei einem Priester, dem das Beichtgeheimnis wichtiger ist als sein eigenes Leben. Im Krankenhaus, wo der ermordete Arzt arbeitete. Und bei der jungen Bat, die zum Leidwesen ihrer Mutter in die Grufti-Szene abgedriftet ist. Bat, die den Mörder ihrer besten Freundin sucht, und dabei selbst in Lebensgefahr schwebt … Schuld, Vergebung und Glauben: Die Lösung des Falles liegt hinter den Fassaden der katholischen Kirche. Als Judith das erkennt, plant der Täter bereits seinen nächsten Mord.
Ein Toter ohne Gesicht mitten in der Kölner Altstadt. Die Ermittlungen führen Hauptkommissarin Judith Krieger in die Vergangenheit. Zu einer Familientragödie. Und zu einem Kinderheim, dessen Wurzeln bis in die NS-Zeit reichen. Ist der Täter ein ehemaliges Heimkind? Ist Rache sein Motiv? Schon bald fordert er Judith Krieger zu einem perfiden Wettkampf heraus. Ein eindringlicher und rasant erzählter Kriminalroman über ein lange verschwiegenes Kapitel der deutschen Geschichte.