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Poenichen-Trilogie

Diese Serie zeichnet das turbulente Leben einer Frau nach, die in eine Welt am Rande des Zusammenbruchs geboren wurde. Angesiedelt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, spiegelt sie tiefgreifende soziale und politische Umwälzungen wider. Der Leser begleitet sie von ihrer Kindheit auf einem Gut über eine arrangierte Ehe bis hin zur dramatischen Flucht vor dem Krieg mit ihren kleinen Kindern in den Westen. Es ist eine eindringliche Erzählung über Mutterschaft, Überleben und den Verlust der Heimat in unruhigen Zeiten.

Die Quints
Nirgendwo ist Poenichen
Jauche und Levkojen

Empfohlene Lesereihenfolge

  1. Das ungeschönte, lebendige Bild einer nicht wiederkehrenden Welt: die Geschichte der Maximiliane von Quindt, 1918 auf Gut Poenichen in Hinterpommern geboren. Der Vater stirbt vor ihrer Taufe, die Mutter verlässt Poenichen. Maximiliane, das Einzelkind, wird von Fräuleins und ihrem Großvater erzogen. Achtzehnjährig heiratet sie Viktor, einen Nazi, der sein Parteibuch schützend über Poenichen hält. Als Maximiliane im Februar 1945 das Gut verlassen muss, nimmt sie ihre vier Kinder mit auf die Flucht. Eine Mutter Courage der Nachkriegszeit macht sich auf den Weg in den Westen. Mehr über Christine Brückner erfahren Sie über die Stiftung Brückner-Kühner unter http://www. brueckner-kuehner. de/.

    Jauche und Levkojen1
    4,2
  2. Wer kein Zuhause mehr hat, kann überallhin', erklärt Maximiliane von Quindt aus Poeninchen in Hinterpommern und macht sich mit ihren viereinhalb Kindern auf den Weg in den Westen, eine unter Millionen Vertriebenen. Aus einer Kriegswaise des Ersten Weltkriegs ist eine Kriegerwitwe des Zweiten Weltkriegs geworden. Doch im Gegensatz zu anderen Flüchtlingen wird Maximiliane nicht wieder sesshaft. Allen Prophezeiungen zum Trotz vergeht ihr das Lachen nicht und nicht das Singen. Sie sucht und findet, vorübergehend, Wärme in Männerarmen. Als ihre Kinder erwachsen sind, sagt sie: 'Lauft!' Um sie zu besuchen, muss sie den Globus zur Orientierung nehmen. Denn die Quindts, jahrhundertelang auf jenem fernen Poeninchen zu Hause, sind nun in alle Winde verstreut. Fast sechzigjährig fährt Maximiliane ins polnische Pommern, sitzt im verwilderten Park des einstigen Herrenhauses auf einem Säulenstumpf und 'vollzieht nachträglich und ihrerseits die Unterzeichnung der Polenverträge'. Die Speisekammer Poeninchen, aus der sie sich nährte, ist leer. Wenn sie zurückkehrt, wird auch sie sesshaft werden können. Mehr über Christine Brückner erfahren Sie über die Stiftung Brückner-Kühner unter http://www.brueckner-kuehner.de/.

    Nirgendwo ist Poenichen2
    4,0
  3. Die Quints

    • 320 Seiten
    • 12 Lesestunden

    Die Lebenswege der 4 Quint-Kinder führen in den 70er und 80er Jahren in die Provence, nach Holstein, Paris, Schweden und Bonn, wo Mosche zum Politiker der Grünen wird

    Die Quints3
    3,8