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Bookbot

John Griesemer

    5. Dezember 1947
    Niemand denkt an Grönland
    Roy auf dem Dach
    Rausch
    • Rausch

      • 685 Seiten
      • 24 Lesestunden

      Im Jahr 1857 wird das erste Transatlantikkabel verlegt, doch es reißt immer wieder. Chester Ludlow, ein amerikanischer Ingenieur, ist besessen von der Idee, dieses Kabel zu installieren. Er ist unglücklich mit seiner Frau Franny verheiratet, die um ihre verstorbene Tochter Betty trauert. Um Geld für das Projekt zu sammeln, reist Ludlow mit einer Theatertruppe, die ein Stück über die Kabelverlegung aufführt. Die Truppe wird von dem Deutschen Joachim Lindt und seiner schönen Frau Katerina geleitet, in die Ludlow sich verliebt. Währenddessen versucht Franny in Maine zusammen mit Ludlows Bruder Otis, den Geist von Betty zu beschwören. Am Ende besucht Ludlow mit seinen Söhnen die Docks in Liverpool, wo das einstige größte Schiff, die Great Eastern, liegt – ein Symbol für den Wandel, den es bewirken sollte. John Griesemer, dessen Werk mit Autoren wie Doctorow und DeLillo verglichen wird, hat einen epischen Roman geschaffen, der sich thematisch mit Jonathan Franzens und Jeffrey Eugenides’ Werken messen lässt. Griesemer nutzt seine Erzählkunst, um den historischen Moment zu beleuchten, in dem die Verbindungen zwischen der Alten und Neuen Welt geknüpft werden, die bis heute das Verhältnis zwischen den Kontinenten prägen.

      Rausch
      3,9
    • Roy sitzt auf dem Dach. Sein letztes Ding ist schief gegangen: Ausgerechnet das Auto der Mutter des Sheriffs musste er knacken. Jetzt hat er sich auf dem Haus seiner Freundin verschanzt. Unten sitzt der Sheriff ratlos in seinem Streifenwagen, von oben bis unten mit weißer Tünche beschmiert. Seinen ersten Versuch, Roy vom Dach zu holen, hat dieser mit einem vollen Farbeimer beantwortet. Immer mehr Schaulustige versammeln sich auf der Straße. Aber Roy denkt nicht daran, aufzugeben: Er lässt Dachschindeln fliegen, während der Sheriff den Pfarrer zu Hilfe ruft. So nimmt ein absurdes Duell seinen Lauf, das die Natur schließlich auf ihre Weise beenden wird: in Form eines sintflutartigen Regengewitters und – vielleicht – einer Reise ans Meer. Nach seinen gefeierten Bestsellern Rausch und Niemand denkt an Grönland erzählt John Griesemer in Roy auf dem Dach von der schon von Goethe benannten, allzu oft tragikomischen Vergeblichkeit menschlichen Strebens nach Geld, nach Liebe, nach Glück. Die in diesem Band versammelten Storys vom 'Autor brillanter Romane' (stern) sind leuchtende Momentaufnahmen amerikanischen Alltags, unter dessen fragiler Oberfläche eine reißende Strömung von Träumen und Albträumen lauert.

      Roy auf dem Dach
      2,4
    • 1959, der Korea-Krieg liegt schon sechs Jahre zurück, als der junge Rudy Spruance auf eine Militärbasis nach Grönland versetzt wird. In der arktischen Einöde dienen Eisbärenjagd, Flirts mit dem weiblichen Personal, Saufgelage und Horrorfilme den Soldaten als Zeitvertreib. Doch auf dem Stützpunkt unterhält die Army ein geheimes Lazarett. Als Rudy sich Zugang verschafft, macht er eine schreckliche Entdeckung und kommt einem lange vertuschten Geheimnis auf die Spur."Vordergründig handelt es sich um eine irrwitzig komische Militärsatire wie Catch 22, bei Griesemers arktischer Version allerdings friert das Lachen schnell wieder ein.

      Niemand denkt an Grönland
      3,5