Erik Michael Vogt Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Jacques Rancière und die Literatur
- 242 Seiten
- 9 Lesestunden
Ästhetisch-politische Lektüren zum "Fall Wagner"
- 254 Seiten
- 9 Lesestunden
Der »Fall Wagner« ist keineswegs abgeschlossen, sondern weiterhin Gegenstand heftiger Debatten. Sie drehen sich sowohl um das Verhältnis von Ästhetik und Politik wie auch um jenes von Musik und Philosophie. Das vorliegende Buch hält sich nahe an die untersuchten Texte und zeichnet deren zentrale Argumente nach. Es möchte sowohl eine vornehmlich an Nicht-SpezialistInnen gerichtete Einführung in bestimmte Sequenzen des philosophischen Genres »Fall Wagner« sein als auch ein Überblick über die (kritische) Rezeption von Theodor W. Adornos Versuchen zu Wagner bei Philippe Lacoue-Labarthe, Slavoj Žižek und schließlich Alain Badiou.
Slavoj Zizek gilt zu Recht als einer der aufregendsten, kontroversiellsten und zugleich wichtigsten zeitgenössischen Philosophen. Dennoch schien es bisher ein Ding der Unmöglichkeit, eine Diskussion „über Zizek“ zu organisieren. Zu heterogen und vielschichtig sind seine Werke, stets scheint deren Selbstkritik den KritikerInnen voraus. Dieser Band bietet, erstmals im deutschen Sprachraum, eine Zusammenstellung der viefältigen Beziehungen Zizeks zu konkurrierenden theoretischen Ansätzen wie Postmoderne, Dekonstruktivismus, Psychoanalyse und Feminismus. Die Beiträge internationaler AutorInnen bringen ihn dabei in Dialoge mit Heidegger, Derrida, Rorty, Foucault u. a. - umgekehrt wird Zizek am Ende des Buches auf diese Dialogisierungen eingehen und in detaillierten Antworten darauf replizieren.