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Hubert Selby Jr.

    23. Juli 1928 – 26. April 2004

    Hubert Selby Jr. war ein Schriftsteller, der unerschrocken die dunkelsten Winkel der menschlichen Psyche und Gesellschaft erforschte. Seine Werke, oft roh und kompromisslos, konzentrieren sich auf Themen wie Sucht, Verzweiflung und den Überlebenskampf in rauen Umgebungen. Selbys Stil zeichnet sich durch seine Direktheit und Authentizität aus, die die Leser in das Innenleben seiner Charaktere und ihre Kämpfe hineinzieht. Sein Schreiben ist ein kraftvolles Zeugnis menschlicher Widerstandsfähigkeit und des Verlangens nach Erlösung.

    Hubert Selby Jr.
    Mauern. Roman
    Willow tree
    Letzte Ausfahrt Brooklyn
    Der Dämon
    Requiem für einen Traum
    Galgenfrist. Roman
    • Requiem für einen Traum

      • 315 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Die Geschichte zweier junger Drogenabhängiger aus dem New Yorker Bronx und ihrer Freundin aus höheren gesellschaftlichen Schichten. Das Buch thematisiert, was es bedeutet, in einer Gesellschaft schwach zu sein, in der nur die Starken überleben. Harry Goldfarb, seine Freundin Marion und ihr schwarzer Freund Tyrone C. Love, die ohne ihre tägliche Dosis Drogen nicht leben können, träumen unaufhörlich von einer besseren Zukunft. Durch Nachtarbeit gelingt es ihnen, eine größere Geldsumme zu verdienen, mit der sie hochwertigen Heroin kaufen und in den Vertrieb einsteigen. Von dem Geld wollen sie eine Wohnung kaufen, reisen und ein Kunstcafé eröffnen. Parallel dazu entfaltet sich die Geschichte von Harrys Mutter Sara, einer einsam lebenden Witwe, die ihren Kummer und die Leere durch das permanente Anschauen von Fernsehserien, Filmen und Wettbewerben überwindet. Sie träumt von der glücklichen Ehe ihres Sohnes und von Enkeln, hofft aber vor allem, im Fernsehen eingeladen zu werden und Star einer Show zu werden. Eine strenge Reduktionsdiät sowie Medikamente zur Gewichtsreduktion und Beruhigung führen sie jedoch in eine psychiatrische Klinik. Der Autor zeichnet ein unverblümtes Bild der trostlosen Existenz von Opfern der Sucht, die versuchen, sich aus der grauen und erdrückenden Alltagsroutine zu befreien, sowie ihrer enttäuschten Hoffnungen.

      Requiem für einen Traum
      4,1
    • Letzte Ausfahrt Brooklyn

      • 244 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Hubert Selbys Zyklus von sechs Prosastücken ist eine Beschreibung menschlicher Höllen und ein Plädoyer zugleich. Mit reporterhafter Genauigkeit fixiert Selby Sprache - seine Gestalten sind Negativhelden einer kranken Gesellschaft. Gewalt, Schmutz und verbrechen, Räusche statt Träume, Gift statt Hoffnung, roher Sex statt Liebe regieren diese steingraue Welt. Das Buch - oberflächlich betrachtet ein Katarakt des Unrats, ein Wort-Stalaktit aus Brutalität, Mord und Perversion - ist ein moderner Klagegesang vom Menschenmüll, aufgefressen und ausgespien von dem Riesenkraken New York.

      Letzte Ausfahrt Brooklyn
      4,0
    • Willow tree

      • 394 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Im Bronx angesiedelt, erzählt dieser Roman die Geschichte von Bobby, einem jungen schwarzen Mann, und seiner hispanischen Freundin Maria. Ihr gemeinsames Leben wird unwiderruflich erschüttert, als ein brutaler Überfall einer hispanischen Straßenbande Bobby schwer verletzt und Maria mit einem stark verbrannten Gesicht im Krankenhaus zurücklässt.

      Willow tree
      3,9
    • „Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, ganz allein in einem Raum eingesperrt zu sein“, sagt der anonyme Erzähler von Hubert Selby Jr.s zweitem Roman. Es folgt eine erschreckende Reihe von Erinnerungen und Fantasien, die die Funktionsweise des unruhigen Geistes eines Gefangenen beleuchten. Er sehnt sich nach seiner gewalttätigen Kindheit, tobt gegen unklare Autoritäten und stellt sich vor, schreckliche Rache an denen zu üben, die ihn eingesperrt haben. Die Untersuchungshaftzelle des Gefangenen wird zur Bühne einer surrealen mentalen Folter. Desorientierend, albtraumhaft und strukturell einfallsreich ist „Der Raum“ eine schockierende Untersuchung des Leidens, das Menschen einander zufügen können.

      Mauern. Roman
      3,5
    • Song of the Silent Snow

      • 206 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Fat Phil can't lose at dice, even when his friends turn nasty and he's trying his hardest; a salesman finds success comes from fortune cookie mottoes, but panics when these mottoes turn against him; and, a commuter finds himself obsessed with a plain young woman on his train, at the expense of his marriage.

      Song of the Silent Snow
      3,7
    • Paradoxia

      A Predator's Diary

      • 158 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Paradoxia contains frank and often shocking confessions. Lydia Lunch relays in graphic detail a predator's diary, revealing the true psychic repercussions of sexual misadventure. From New York to London to New Orleans, Paradoxia is an uncensored, novelised account of one woman's assault on the male of the species.

      Paradoxia
      3,7
    • Waiting Period

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Driven to desperation by the hand the world has dealt him, a man attempts to buy a gun to end his life. But a computer malfunction causes a delay with the gun license: a life-saving event that sees the man questioning why he should die when there are so many others he believes should go before him.

      Waiting Period
      3,2