Galgenfrist. Roman
- 200 Seiten
- 7 Lesestunden
In dieser moralischen Erzählung zieht sich ein Mann vom Rand des Suizids zurück, als sein Antrag auf den Kauf einer Waffe, um sich selbst zu erschießen, durch einen unerwarteten Computerfehler verzögert wird. Gezwungen, zu warten, bis der Fehler behoben ist, beginnt er, seine Position zu überdenken, und beschließt schließlich, anstatt sein Leben gewaltsam wegzuwerfen, seine Zeit und Mühe darauf zu verwenden, all jene zu beseitigen, die seiner Meinung nach sterben sollten. Zunächst zielt er auf einen Bürokraten der Veteranenverwaltung ab und entwickelt eine geniale Methode, ihn spurlos zu ermorden. Sein Plan ist ein erschreckender und rachsüchtiger Erfolg, und der Mann beginnt mit neuer Lebensfreude eine fröhliche Mordserie, nachdem er den wahren Sinn seiner Existenz gefunden hat. Aber wessen Stimme ist die andere? Diejenige, die so weise und mitfühlend und mit so offensichtlicher Zustimmung alles kommentiert, was der Mann tut? <br /><br />„Wartezeit“ mag keine Antworten auf die Bedeutung des Lebens bieten, stellt aber sicherlich viele interessante neue Fragen.









