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Manfred Pretis

    Frühförderung mit Kindern psychisch kranker Eltern
    Frühförderung planen, durchführen, evaluieren
    ICF-basiertes Arbeiten in der Frühförderung
    Teilhabeziele planen, formulieren und überprüfen
    ICF-basierte Gutachten erstellen
    Frühförderung und Frühe Hilfen
    • Frühförderung und Frühe Hilfen

      Einführung in Theorie und Praxis

      • 253 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Fachkräfte in Frühförderung und Frühen Hilfen unterstützen Klein- und Vorschulkinder mit Entwicklungsschwierigkeiten sowie deren Eltern bzw. Familiensysteme. Dabei kommt es besonders darauf an, selbstorganisatorische Entwicklungs- und Reifungsprozesse anzuerkennen sowie die besondere Beeinflussbarkeit in den ersten Lebensjahren zu nutzen.Der Autor bündelt überblicksartig die wichtigsten Informationen zu Konzepten, Arbeitsprinzipien, methodischem Vorgehen und deren Effizienz. Er zeigt, wie die ICF als "gemeinsame Sprache" von Frühförderung und frühen Hilfen dienen kann. Eigene Kapitel behandeln die Themen Teilhabe sowie Kinder psychisch kranker Eltern. Ein Grundlagenwerk für Fachkräfte, das auch als Einführung für Studierende dienen kann!

      Frühförderung und Frühe Hilfen
    • In der Frühförderung stehen Fachkräfte ständig zwischen den Erwartungen und Bedürfnissen von Kindern, Eltern und anderen Bezugspersonen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, sind professionelle Kommunikationsstrategien unerlässlich. Diese Strategien fördern die Transparenz des Vorgehens und ermöglichen eine kritische Reflexion der eigenen Arbeit im Team. Der Autor untersucht den zeitlichen Ablauf des Frühförderprozesses und identifiziert potenzielle Schwierigkeiten. Er bietet einen Handlungsleitfaden vom Erstkontakt bis zum Abschlussgespräch, ergänzt durch zahlreiche Praxisbeispiele. Selbstevaluationsfragen unterstützen die Fachkräfte dabei, den Erfolg ihrer Arbeit in jedem Stadium zu bewerten. Themen wie die Qualitätsdiskussion in der Frühförderung, das Verständnis von Frühförderung als pädagogisches Tun, das eigene Menschenbild und die Ethik in diesem Bereich werden behandelt. Der Prozess der Frühförderung wird als partnerschaftlicher Handlungsauftrag beschrieben, wobei Kommunikation und Unterstützung als hierarchisches Strukturmodell dargestellt werden. Zudem werden die Eingangsphase, die Förderdiagnostik und die Reflexion sowie der Abschluss der Frühförderung thematisiert, einschließlich des Umgangs mit schwierigen Situationen wie einem Abbruch oder dem Tod eines Kindes.

      Frühförderung planen, durchführen, evaluieren
    • Etwa 600.000 Kinder im deutschen Sprachraum haben mindestens einen Elternteil, der psychisch krank ist. Die Erkrankung der Eltern kann schlimme Folgen für die Kinder haben: Individueller Rückzug, schwierige soziale Verhältnisse, lange Krankenhausaufenthalte können eine sichere Bindung an die Eltern und eine gesunde Entwicklung der Kinder erschweren. Viele dieser Kinder leiden stumm und von Einrichtungen der psychosozialen Unterstützung unbemerkt. „Lieber früh fördern statt später behandeln“, sagen die Autoren und zeigen, was man in der Frühförderung für Kinder psychisch kranker Eltern tun kann. Sie informieren über typische Störungsbilder der Eltern und erklären, wie das Kind die Erkrankung wahrnimmt. Daraus leiten sie praxisnahe Fördervorschläge und Spiele ab, die betroffene Kinder stärken.

      Frühförderung mit Kindern psychisch kranker Eltern
    • Neben Fachwissen und Intuition sind in der Frühförderung professionelle Kommunikationsstrategien unverzichtbar. Sie machen das Vorgehen transparent und erlauben, die Effizienz und Qualität der eigenen Arbeit im Team zu reflektieren und kritisch zu überprüfen. Der Autor analysiert systematisch den zeitlichen Ablauf des Frühförderprozesses und zeigt, wo es zu schwierigen Situationen kommen kann. Er vermittelt einen Handlungsleitfaden vom Erstkontakt bis zum Abschlussgespräch und illustriert ihn mit zahlreichen Praxisbeispielen. Fragen zur Selbstevaluation laden dazu ein, den Erfolg der eigenen Arbeit in jedem Stadium zu bewerten.

      Frühförderung planen, durchführen, evaluieren - 2. Auflage