Friedrich Nietzsche wurde am 15. Oktober 1844 in Röcken geboren und studierte in Bonn und Leipzig, wobei er seinen Abschluss in klassischer Philologie machte. 1868 traf er Richard Wagner, dessen Einfluss auf sein Denken maßgeblich war, bis die Freundschaft aufgrund von Nietzsches Kritik an den Bayreuther Festspielen endete. 1869 erhielt er eine Professur für Altphilologie in Basel, die er aus gesundheitlichen Gründen zehn Jahre später aufgab. Er lebte von seiner Pension und reiste viel, was zur Entstehung seiner wichtigsten philosophischen Werke führte. Nietzsche sagte den Tod Gottes voraus, beschrieb den Übermenschen und forderte die Umwertung aller Werte, was den Nihilismus prägte. Zu seinen bekanntesten Werken zählen "Also sprach Zarathustra" und "Ecce Homo". In den 1880er Jahren verschlechterte sich sein Gesundheitszustand, was 1889 zu einem Zusammenbruch führte. Bis zu seinem Tod am 25. August 1900 wurde er von seiner Familie gepflegt. Peter Sloterdijk, geboren am 26. Juni 1947, studierte von 1968 bis 1974 Philosophie und Germanistik. Er promovierte 1976 und arbeitete zwischen 1978 und 1980 im Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh. Seit den 1980er Jahren ist er als freier Schriftsteller tätig, und sein Buch "Kritik der zynischen Vernunft" gehört zu den meistverkauften philosophischen Werken des 20. Jahrhunderts. Sloterdijk ist emeritierter Professor für Philosophie und Ästhetik in Karlsruhe.
Alexander Nehamas Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Alexander Nehamas ist ein Philosoph, dessen Werk tief in die Ästhetik eindringt und die tiefen Verbindungen zwischen Literatur, Philosophie und der Natur der Existenz erforscht. Er stellte die bekannte These auf, dass das Leben selbst nach dem Modell eines literarischen Textes verstanden werden kann, und schlug vor, dass die Tugenden eines gut gelebten Lebens denen exzellenten Schreibens ähneln – Stil, Kohärenz und Anmut. Nehamas vertritt die Idee, dass die Philosophie eine greifbare 'Lebensform' anbieten sollte, und er findet auch künstlerischen Wert in zeitgenössischen Medien wie dem Fernsehen. Seine Schriften laden die Leser ein, das Zusammenspiel von Kunst, Leben und intellektueller Untersuchung neu zu betrachten.



Über Freundschaft
- 288 Seiten
- 11 Lesestunden
»Alle Güter dieser Erde wiegen einen Freund nicht auf.« Voltaire Was ist Freundschaft eigentlich und was bedeutet sie für uns? Eine Frage, die im Zeitalter von Facebook und Co., wo zufällige virtuelle Bekannte schon »Freunde« genannt werden, besonders wichtig erscheint. Alexander Nehamas erläutert die Ideen klassischer und zeitgenössischer Philosophen, beleuchtet Beispiele aus Literatur, Theater, Kunst und Film und lässt immer wieder persönliche Erlebnisse und Erfahrungen aus seinen Freundschaften einfließen. Er zeigt, wie sich das Verständnis von Freundschaft im Laufe der Jahrhunderte gewandelt hat, privater und auch komplexer wurde. Doch eines ist gleich geblieben: Freundschaften sind ein wichtiger Bestandteil des Lebens und so individuell wie die daran Beteiligten.