Friedrich Hölderlin war ein Heimatloser, ein Revolutionär, der an der Enge des Alltags seiner Zeit erstickte und mit seinen kühnen Zukunftsträumen von Freiheit und Gleichheit als wahnsinnig abgestempelt wurde. Schließlich verbrachte er die zweite Hälfte seines Lebens abgeschieden in einem Tübinger Turm. – Über 100 Jahre mussten vergehen, bis man die ganze Kühnheit seines Werkes erkannte und in seinen Gedichten eine einzigartige Schönheit entdeckte, die Romantik und Klassik unmittelbar mit uns verbindet: »Weh mir, wo nehm ich, wenn / Es Winter ist, die Blumen, und wo / Den Sonnenschein / Und Schatten der Erde? / Die Mauern stehn / Sprachlos und kalt, im Winde / Klirren die Fahnen.« Mit einem Nachwort des Herausgebers. Mit den Beiträgen zu den wichtigsten Werken aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk.
Friedrich Hölderlin Bücher
Johann Christian Friedrich Hölderlin war ein bedeutender deutscher Lyriker, der häufig mit der Kunstbewegung der Romantik in Verbindung gebracht wird. Darüber hinaus war Hölderlin ein wichtiger Denker in der Entwicklung des deutschen Idealismus. Seine frühen Verbindungen und sein philosophischer Einfluss erstreckten sich auf seine schwäbischen Zeitgenossen Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Friedrich Wilhelm Joseph Schelling.







Hölderlin Gedichte
- 475 Seiten
- 17 Lesestunden
Friedrich Hölderlin - die Genialität des Dichters wurde lange nach seinem Tod voll erkannt. Die große Sammlung umfasst Gedichte aus allen Schaffensperioden, darunter u. a. die Oden, Elegien, Hymnen und Nachtgesänge.
Einhundert Gedichte
- 186 Seiten
- 7 Lesestunden
This selection is catigorized by the date of creation of the poems, by Hoelderin's biography and though by the stations of his life. In this way you can comprehend the evolution of his unprecedented artistic career and recognize the discrepance between Hoelderlin's life and his poetry as well, as Sattler comments the works with his sensitive notes. Geordnet ist diese Auswahl nach den Entstehungsdaten der Gedichte, nach Hölderlins Biographie, den Stationen seines Lebens also. Der Bogen einer beispiellosen künstlerischen Entwicklung läßt sich auf diese Weise nachvollziehen, aber auch, und darauf geht Sattler in seinen vorsichtigen, die Lektüre erleichternden Kommentaren ein, die Spannung zwischen Hölderlins Leben und seiner Dichtung.
Gedichte
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
InhaltsverzeichnisInterpretierte Werke: Die Teck - Hymne an die Freiheit - An unsre großen Dichter - Der Tod fürs Vaterland - Emilie vor ihrem Brauttag - Der Wanderer - Natur und Kunst oder Saturn und Jupiter - Stutgard - Lebensalter - Das Nächste Beste - Der Ister - Der Frühling / Der Herbst
Hermann Hesse, geboren am 2.7.1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen, starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano. Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin. Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.
Die schönsten Gedichte
- 113 Seiten
- 4 Lesestunden
Die Intensität eines von allem Dekorativen befreiten Sagens, die Kühnheit der Metaphorik, die Sprengung konventioneller Normen - in alldem gilt Hölderlin seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts als Vorbote und zugleich schon früher Vollender moderner Ausdruckskunst.
Sämtliche Gedichte
- 1148 Seiten
- 41 Lesestunden
Reprint of Friedrich Hölderlin, Sämtliche Werke und Briefe in drei Bänden, Bd. 1, edited by Jochen Schmidt, Frankfurt am Main, 1992
Hölderlins zwischen 1797 und 1800 entstandenes Dramen-Fragment (im Band alle drei Fassungen) behandelt die letzten Tage des griechischen Philosophen Empedokles (um 495 bis um 435 v. Chr.). Über dessen Tod ist nichts bekannt, doch meinten seine Anhänger, er sei entrückt worden, was seine Gegner als Betrugsversuch werteten: Er habe sich in den Vulkan Ätna gestürzt, um seine Spuren zu verwischen. Hölderlin nimmt die Legende für wahr, schreibt also kein Geschichts-Drama, sondern feiert den Philosophen als großen, verkannten Weisen, den Verkünder einer neuen Welt.
Hyperion. Empedokles. Aufsätze, Übersetzungen
- 1514 Seiten
- 53 Lesestunden
Neben seiner Lyrik sind der Roman Hyperion und das Drama Der Tod des Empedokles die bekanntesten Werke Hölderlins. Beide Texte werden daher in allen Fassungen wiedergegeben und grundlegend neu aus den Handschriften ediert. Erstmals legt der Band neben den Überblickskommentaren umfassende Einzelkommentare vor, in denen Hölderlins Dichtung erklärt und die Verbindungen zur zeitgenössischen Literatur und Philosophie hergestellt werden. Hyperion, Empedokles – sämtliche Aufsätze und Übertragungen in neuer textkritischer Gestalt, einzeln kommentiertDie Ausgabe erschließt erstmals eine ganze Reihe bislang als hermetisch geltender Text.
»Ich verspräche gerne diesem Buche die Liebe der Deutschen. Aber ich fürchte, die einen werden es lesen, wie ein Kompendium, und um das ›fabula docet‹ sich zu sehr bekümmern, indes die andern gar zu leicht es nehmen, und beede Teile verstehen es nicht. Wer bloß an meiner Pflanze riecht, der kennt sie nicht, und wer sie pflückt, bloß, um daran zu lernen, kennt sie auch nicht.« – Hölderlin
Sämtliche Gedichte und Hyperion
- 665 Seiten
- 24 Lesestunden
Johann Christian Friedrich Hölderlin wurde am 20. März 1770 in Lauffen am Neckar geboren. Nach dem frühen Tod des Vaters und des Stiefvaters besuchte er in seiner Jugend eine Klosterschule, ab 1778 begann er am Tübinger Stift ein Theologiestudium. Dort lernte er Hegel, Schelling und Isaac von Sinclair kennen, mit denen ihn bald schon eine enge Freundschaft verband. Einige Jahre später traf er auch auf Goethe und Schiller, wobei er besonders in Schiller einen Gönner und Berater für seine dichterische Tätigkeit fand. Ab 1791 veröffentlichte er erste Gedichte und arbeitete als Hofmeister in Walterhausen, Frankfurt und Hauptwil. Von dort mußte er allerdings nach der Entdeckung seiner Liebesaffäre mit der Hausherrin Susette Gotard nach Bordeaux reisen. Er kehrte aber bald schon wegen einer Nervenerkrankung ins Haus seiner Mutter nach Nürtingen, später zu Isaac von Sinclair zurück. Nach der Nachricht vom Tod seiner Geliebten Susette verschlimmerte sich sein Leiden, so daß Hölderlin in eine Klinik eingewiesen wurde. Nach seiner Entlassung galt er als unheilbar wahnsinnig und wurde für den Rest seines Lebens in die Obhut der Tischlerfamilie Zimmer in Tübingen gegeben, die ihm eine zur Pflege hergerichtete Turmstube bereitstellte. Er starb dort am 7. Juni 1843.
Alle Poesie begleiten Dokumente über die lange Pazzia des Dichters, darunter die außergewöhnlichen Briefe des Tischlers Zimmer. Hölderlin, der gefeiertste Dichter nach Goethe, verbrachte die letzten 36 Jahre seines Lebens in einem Zustand der Pazzia in Tübingen, als Gast im Turm des Tischlers Zimmer. Hier entstanden diese Gedichte, die in der westlichen Literatur einzigartig sind und vielleicht an bestimmte japanische Gedichtformen wie das Haiku erinnern, die ebenfalls den Zyklus der saisonalen Bilder feiern. Es sind Gedichte, die Philosophen wie Heidegger, Linguisten wie Roman Jakobson und Dichter wie Paul Celan begeistert haben und die (wie Giorgio Agamben feststellte) die Prosa eines Erzählers wie Robert Walser anzukündigen scheinen.
Antigone
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Die Textausgabe Im Mittelpunkt der Reihe steht der Originaltext, ergänzt um knappe, für die Schüler/-innen verständliche Worterklärungen direkt am Originaltext, eine kurze Biografie der Autorinnen und Autoren sowie Sachinformationen, Zusatzmaterialien zu Entstehung und Rezeption.
Hölderlins Dichtung
eine Auswahl
Sämtliche Werke
Kritische Textausgabe. Band 12
Sämtliche Werke
Kritische Textausgabe. Band 14. Entwürfe zur Poetik
Sämtliche Werke
Empedoklés. Übersetzungen. Zur Philosophie und Ästhetik. Stammbuchblätter und Widmungen
Sämtliche Werke. Zweiter Band
1794-1798
Meisterwerke deutscher Klassik 1
Band 11. XII
Werke in zwei Bänden. Band 1
- 1186 Seiten
- 42 Lesestunden
Werke und Briefe
in einem Band
Augenblicke der Liebe
- 60 Seiten
- 3 Lesestunden
Augenblicke der Liebe - Eines zu sein mit allem was lebt - bk1542; Edition "Eine neue Erde" Peter Hammer Verlag; Hrg. Elke & Frieder Hammer - Gedichte von Hölderlin, Kleist und Jean Paul; Paperback; 1987
Theoretische Schriften
- 203 Seiten
- 8 Lesestunden
Hölderlin gilt als einer der bedeutendsten Wegbereiter des deutschen Idealismus, doch seine poetischen und theoretischen Arbeiten überschreiten die Grenzen des idealistischen Denkens. In seinen frühen Schriften, darunter Aufsätze, Texte zur Tragödietheorie und Pindar-Fragmente, versucht er, den Anspruch der poetischen Sprache durch begriffliche Reflexion zu erfassen. Die Texte basieren größtenteils auf der Frankfurter Ausgabe. Die Zusammenstellung seiner theoretischen Schriften in einem Band soll Hölderlin nicht als Philosophen im traditionellen Sinne darstellen, da seine Reflexionen fragmentarisch sind und stets im Kontext seiner dichterischen Arbeit stehen. Er nutzt theoretische Begriffe, um den Anspruch der poetischen Sprache zu begründen und zu erläutern, dass das, was sich der begrifflichen Bestimmbarkeit entzieht, in der Dichtung Ausdruck findet. Diese theoretischen Schriften haben eine singuläre philosophische Bedeutung und beeinflussten G.W.F. Hegel, der sie philosophisch transformierte. Ab 1799/1800 überschreiten Hölderlins poetische und theoretische Überlegungen die idealistischen Systeme und formulieren eine Dichtungstheorie, die die Notwendigkeit einer „freien Kunstnachahmung“ begründet. Die zentralen Fragmente „Das untergehende Vaterland ...“ und „Wenn der Dichter einmal des Geistes mächtig ist ...“ werden von poetologischen Aufzeichnungen umrahmt, die sich mit dem von Hölderlin genannten 'Wechsel der Töne' befass
Hyperions Jugend
- 50 Seiten
- 2 Lesestunden
Der Protagonist reflektiert über seine Entwicklung in der Übergangszeit zur Mündigkeit, in der er von instinktiven Glücksgefühlen losgelöst ist und die Herrschaft des Geistes anstrebt. Trotz seines Strebens nach Freiheit und Überlegenheit kämpft er gegen die Natur und ihre Gesetze, was zu einem inneren Konflikt führt. Sein Unglaube und die Ablehnung der natürlichen Unterstützung führen dazu, dass er keine Liebe empfinden kann und stattdessen mit Härte und Argwohn auf sich und andere reagiert. Die Suche nach einer harmonischen Einheit zwischen Geist und Sinnlichkeit bleibt unerfüllt.
Lebenswege
- 117 Seiten
- 5 Lesestunden
Friedrich Hölderlin Werke. Band 3
Hyperion oder Der Eremit in Griechenland
Eine Sammlung von Gedichten, die sich mit dem Thema des Todes des Empedokles auseinandersetzt, sowie weiteren Dichtungen, die nach 1806 entstanden sind.









































































