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Leonardo Sciascia

    8. Jänner 1921 – 20. November 1989

    Leonardo Sciascia schilderte seine einzigartige sizilianische Erfahrung und beleuchtete die komplexen Verbindungen zwischen Familien, politischen Parteien und der verräterischen Natur von Allianzen. Seine Arbeit befasst sich mit der subtilen Kunst der Gefälligkeiten und Loyalitäten, die letztendlich den individuellen Interessen dienen und nicht dem gesellschaftlichen Nutzen. Sciascia argumentierte überzeugend, dass die allgegenwärtige Korruption innerhalb der italienischen Gesellschaft historisch und gegenwärtig nur jene stärkt, die in Geheimgesellschaften, Loyalitäten und politischen Establishments verwurzelt sind.

    Leonardo Sciascia
    Einmal in Sizilien
    Die Affaire Moro
    Mein Sizilien
    Salz, Messer und Brot
    Ein Sizilianer von festen Prinzipien
    Der Fall Majorana
    • Ein Sizilianer von festen Prinzipien

      Tod des Inquisitors u. Der Mann mit der Sturmmaske

      Leonardo Sciascia wurde 1921 in Racalmuto als Sohn eines autoritären Schwefelgrubenverwalters geboren; das Gymnasium unterforderte ihn, sowohl als Schüler als auch als Lehrer. Herauskam ein großer einer der bedeutendsten Schriftsteller, Publizisten der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, ein großer europäischer Aufklä stets Sizilien und den Mikrokosmos Racalmuto als Metapher der Welt vor Augen.

      Ein Sizilianer von festen Prinzipien
      3,5
    • Salz, Messer und Brot

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      1956 erschienen, nun erstmals auf Deutsch: eine Geschichte Siziliens, blutig, tragisch und burlesk, dargestellt von einem der größten italienischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. In „Salz, Messer und Brot“ erzählt Sciascia finstere und groteske Geschichten, die alle an einem einzigen, halb fiktiven, halb realen Ort spielen. Man begreift, warum Sciascia durch dieses erste Buch schlagartig berühmt wurde. Es enthält bereits alle Qualitäten seines späteren Werks: die genaue Beobachtung einer begrenzten Wirklichkeit, die Schaffung von Figuren anhand einiger weniger Charakteristiken, die ruhige Kühnheit im Benennen himmelschreiender sozialer Zustände, die knappe, dadurch umso effektvollere Prosa.

      Salz, Messer und Brot
      3,0
    • Mein Sizilien

      • 139 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Wie kann man Sizilianer sein? Auf die alte Frage gibt es eine alte Antwort: Nur unter Schwierigkeiten. Leonardo Sciascia, selbst Sizilianer, untersucht diese Schwierigkeiten. Ob es wahr ist, dass die Sizilianer eher gerissen denn vorsichtig und zugleich so furchtsam wie verwegen seien. Ob der sizilianische Don Giovanni überhaupt Frauen im Sinn hat. Ob die Sizilianer sich je regieren ließen, und ob man das überhaupt könne. In den hier erstmals übersetzten Miniaturen gibt Sciascia kenntnisreiche Auskünfte. Er zeigt uns die unübertroffene Schönheit »seiner« Insel: Zerklüftete Küsten, verstreute Dörfer am Ätna, das hochmütige Palermo, die Orte Tomasi di Lampedusas. Und er plaudert die kleinen Geschichten innerhalb der großen Geschichten aus – wie das Schicksal jener Stadt, die Mussolini gründete, die aber Phantom blieb.

      Mein Sizilien
      3,0
    • Die Affaire Moro

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Rom 1978. Die Entführung Aldo Moros durch die Brigate Rosse und seine Ermordung nach 55 Tagen im „Volksgefängnis“, aus dem er als Vorsitzender der Democrazia Cristiana wie als Familienvater Briefe schreibend um sein Leben kämpft, sind für Sciascia schmerzlicher Anlass, dem Palazzo, den Allermächtigsten im Staat, den Prozess zu machen, im Gedenken an den Freund Pier Paolo Pasolini. So schlussfolgert er: Zum Tod war Moro verurteilt von seinen christdemokratischen Freunden mit ihrer harten, heuchlerischen Nichtverhandlungslinie, die Medien als willige Erfüllungsgehilfen. Moros ideologisch verirrte Kerkermeister waren der ausführende Arm. Sciascia, auf Borges gestützt, erkennt: Das Buch über Moros zeitlose Tragödie der Macht war bereits geschrieben, als sich das Verbrechen ereignete. Neuübersetzung

      Die Affaire Moro
      4,2
    • Einmal in Sizilien

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Wer Sizilien kennenlernen möchte, wer seinen Zauber ebenso wie seine dunkle Vergangenheit verstehen will, muss Leonardo Sciascia lesen.Archaisch ist diese Welt, schön und doch verwirrend. Selbst das gleißende Licht des Südens vermag in die dunklen Verflechtungen kaum einzudringen.Sein Leben lang hat Leonardo Sciascia wieder und wieder über seine Geburtsinsel geschrieben: über brutale Gutsherren, ausgebeutete Arbeiter in den Schwefel- und Salzminen, über habgierigen Adel, die Armut von Kindern, die um die Schulspeisung betteln, über Honoratioren, die sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um die Bauern auszupressen, und deren einzige Hinterlassenschaft auf Erden die Mulde im Sessel des Clubs ist.Die faschistische Vergangenheit hat dieses Leben ebenso geprägt wie die Machenschaften der Mafia. Präzise und schnörkellos schreibt der Schullehrer Sciascia seine Beobachtungen auf – und malt dabei ein faszinierendes Bild, das uns in seinem Facettenreichtum diese Welt ein gutes Stück näherbringt.

      Einmal in Sizilien
      3,7
    • Candido Munafò wird in einer Höhle Siziliens in der Nacht der Landung der Amerikaner im Jahr 1943 geboren. Dieser Roman verfolgt die Ereignisse seines Lebens bis 1977 in einer Reihe von Kapiteln, die an Voltaire's "Candide" erinnern. Die Form des philosophischen Romans, die Sciascia besonders liegt, ermöglicht es ihm, die richtige Distanz zu wahren und verleiht diesem Buch einen leichten, luftigen Schritt, das vielleicht intimste und geheimnisvollste seiner Werke ist. "Die Dinge sind immer einfach", murmelt manchmal Candido. Es wird gerade sein Wunsch, die Dinge beim Namen zu nennen, sein, der ihm verschiedene Missgeschicke einbringt. Dieser sanfte, sture und nachdenkliche junge Mann erscheint schließlich in den Augen der Welt als ein kleines Monster.

      Candido oder ein Traum in Sizilien
      3,9
    • Der Zusammenhang

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      „Der Zusammenhang“, ursprünglich auf Deutsch unter dem Titel „Tote Richter reden nicht“ veröffentlicht, trägt den Untertitel „Eine Parodie“. Aber wie der Leser sofort ahnt, geht es alles andere als lustig zu. Ob Staatsanwalt Varga ermordet wurde, weil er besonders unerbittlich die öffentliche Anklage im Prozess Reis vertreten hatte? Der Polizeiminister setzt den scharfsinnigsten Ermittlungsbeamten, Inspektor Rogas, ein – um der Öffentlichkeit das Vertrauen in die Polizei wiederzugeben oder sie von der Unlösbarkeit des Falls zu überzeugen? Kaum hat Rogas seine Ermittlungen aufgenommen, als Richter Sanza – ebenfalls mit einer Kugel im Herzen – aufgefunden wird. Sollte dieser Mord vom ersten ablenken oder hatten die beiden vielleicht etwas miteinander zu tun? Während Rogas noch ermittelt, wird Richter Azar ermordet. In der Regierung ist man überzeugt, daß der Täter ein Verrückter sei. Aber Rogas findet heraus, dass Varga und Azar im Örtchen Algo jahrelang gemeinsam tätig waren. Tatsächlich wird dort wenig später Richter Rasto ermordet … Mit genauer Kenntnis beschreibt Sciascia das Netz von Intrigen, Ablenkung und Schweigen, mit dem Rogas auf Seiten der Mächtigen zu kämpfen hat.

      Der Zusammenhang
      3,9
    • Das weinfarbene Meer

      • 155 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Die besten Erzählungen des großen sizilianischen Autors. Wo könnte man Sizilien mit seinen Besonderheiten und Bewohnern besser kennenlernen als in diesen Geschichten? Sciascia erzählt von den blutigen Regeln der Scheidung auf Sizilianisch, vom männlichen Ehrenkodex in Fragen weiblicher Treue, erläutert den tieferen Sinn des Wortes 'Familienbande' anhand der Diktatur der Kinder einer vielköpfigen Familie während einer Zugfahrt.

      Das weinfarbene Meer
      3,9
    • Der brave Apotheker hat einen Drohbrief erhalten. Ein Scherz, meinen alle Honoratioren des Ortes, die im Laufe des Nachmittags in der Apotheke vorbeischauen. Zwei Tage später wird er auf der Jagd erschossen – und mit ihm erwischt es seinen Begleiter, den armen Doktor Rosello. Zwei unbescholtene Bürger, oder wollte vielleicht doch jemand ein heimliches Liebesverhältnis des Apothekers rächen? Die Carabinieri sind bald am Ende mit ihrem kümmerlichen Latein, aber den Lehrer Laurana beginnt die Sache zu interessieren: Ein zufälliger Fund weist zunächst zur Katholischen Kirche. War am Ende doch der Arzt Rosello gemeint? Hatte er etwas Gefährliches entdeckt? Leonardo Sciascia lässt Laurana allen Spuren nachgehen und bringt ihn dadurch am Ende selbst in Gefahr.

      Jedem das Seine
      3,8
    • Die wahre Geschichte einer unglaublichen Fälschung im sizilianischen Palermo des 18. Jahrhunderts wird mit lakonischem Humor und Ironie erzählt und thematisiert Macht, Betrug und Verrat. Während der Adel bei Festen die Ständegesellschaft verteidigt, träumen junge Liberale von einer Aufklärung nach französischem Vorbild. Don Giuseppe Vella, ein Maltesermönch, nutzt die Gelegenheit am Hof des Vizekönigs für einen „großen Betrug“. Obwohl er kaum Arabisch spricht, gibt er eine Biografie des Propheten als Kodex aus, der die feudalen Privilegien des sizilianischen Adels festschreibt. Für seinen Betrug wird er mit Luxus belohnt und zum Abate sowie Arabisten an der Universität ernannt. Er erfindet eine neue Sammlung, das ägyptische Konzil, und fälscht Dokumente in einem Pseudoarabisch, das das Interesse des Königs, des Klerus und des Adels weckt, da es um ihre Macht geht. Dieser kolossale Betrug bringt Abate Vella in Gefahr und stürzt Sizilien ins politisch-religiöse Chaos. Leonardo Sciascia, geboren 1921 in Sizilien, war Volksschullehrer und wurde zu einer markanten literarischen Stimme, bekannt durch Werke wie „Der Tag der Eule“ und deren Verfilmungen. Er starb 1989 in Palermo.

      Das ägyptische Konzil
      3,8
    • 1932, sechs Monate vor Heisenberg, trug der fünfundzwanzigjährige Ettore Majorana den Kollegen vom Physikalischen Institut der römischen Universität - darunter Enrico Fermi - seine Theorie vom Atomkern vor. Er weigerte sich, sie zu veröffentlichen. Die spätere Veröffentlichung Werner Heisenbergs kommentierte er mit den Worten, daß damit alles zu diesem Thema gesagt sei und 'wahrscheinlich schon zuviel'. Diesem Erschrecken, dem Schauder vor der eigenen Entdeckung, widmet Sciascia ein Buch: die Geschichte eines Genies und seines rätselhaften Verschwindens.

      Das Verschwinden des Ettore Majorana
      3,8
    • Sciascias erster und berühmtester Mafia-Roman: Kann Capitano Bellodi den Mord an einem sizilianischen Kleinunternehmer aufklären? Wer hat ihn begangen? Wer steckt dahinter? Am hellichten Tag wird auf der Piazza ein Bauunternehmer umgebracht. Gerade als er in den schon anfahrenden Bus springen will, fallen die Schüsse. Alle steigen aus, eine Menge bildet sich um den Toten. Als die Carabinieri die Schaulustigen auffordern, die Piazza zu verlassen, und die Fahrgäste, in den Bus zurückzukehren, um sie zu vernehmen, sind alle weg – und der Bus bleibt leer. Fahrer und Schaffner haben nichts gesehen und können sich nicht einmal erinnern, wer im Bus saß. Überhaupt hat niemand etwas gesehen. Capitano Bellodi, man merkt es gleich, ist ein Herr aus dem Norden, denn er ist so ungewöhnlich höflich und versteht gar nichts. Aber ärgerlicherweise lässt er nicht locker und fängt an, der Sache auf den Grund zu gehen … Zu einem Zeitpunkt, als die Öffentlichkeit die Existenz der Mafia noch leugnet, beschreibt Sciascia in diesem 1961 erschienenen Roman erstmals die Strukturen der Mafia und charakterisiert meisterlich ihre Gestalten.

      Der Tag der Eule
      3,8
    • In Palermo, gegen Ende der dreißiger Jahre, entfaltet sich ein „atroz und wahnsinnig“ Verbrechen, dessen Protagonist ebenso besiegt ist wie die Figuren von Verga und ebenso unangenehm wie die von Pirandello. Die Justizmaschine setzt sich in Bewegung – und von Anfang an schwebt der Schatten der Todesstrafe über dem Prozess. In Italien „schläft man mit offenen Türen“: dies war eines der düstersten Mottos des Regimes, das in Ermangelung von Freiheit seinen Kult der Ordnung betonte. Doch in Palermo, der „unerlösten Stadt“, erhält dieses Motto sofort andere Bedeutungen. Hier „blieben die Türen des Wahnsinns sicherlich offen“. Im Gegensatz zum Wahnsinn herrscht hier eine Klebrigkeit der Beziehungen, die jede Geste, jedes Wort beeinträchtigt. Dennoch zeichnet sich hier eine Figur ab, die das Gegenteil verkörpert: der „kleine Richter“, der sich in diesem heiklen Prozess, in dem die Behörden die Todesstrafe als Beweis ihrer moralischen Festigkeit durchsetzen wollten, hartnäckig widersetzt, nur weil er eine klare Vorstellung von der Gesetzgebung hat. In diesen Seiten, die von einem verborgenen Zorn vibrieren, lässt uns Sciascia erneut und mehr denn je das schwarze und opulente Herz Siziliens näherkommen, Schauplatz und Nährboden einer Geschichte, die „die Strafe des Lebens, das Elend und die Unwürdigkeit jener Jahre, die Negation der Gerechtigkeit“ bedeutet.

      Man schläft bei offenen Türen
      3,6
    • 1912 + 1

      Erzählung

      • 91 Seiten
      • 4 Lesestunden
      1912 + 1
    • Der Ritter und der Tod

      • 170 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Mafia, Waffen, Drogen, Staat – Ein Kriminalroman in allerbester Sciascia-Manier: hochliterarisch, hochspannend und dabei ein glänzendes Porträts der sizilianischen Gesellschaft. Leonardo Sciascia war nicht nur der Erste, der überhaupt die Mafia in seinen Romanen thematisierte. Was seine Krimis so außergewöhnlich macht, ist seine intime Kenntnis des Staats und dessen Verstrickung mit dem Verbrechen, die er als Parlamentsabgeordneter gewonnen hat. Da ruft ein Mann in der Questura an und möchte den Polizeipräsidenten sprechen, da er etwas Ungeheuerliches entdeckt habe. Aber es ist Samstagabend, das Fest des heiligen Josef steht vor der Tür, da kann die Sache schon ein wenig warten – findet der Kommissar. Aber als sein untergebener Brigadiere am nächsten Tag doch auf dem Landsitz des Anrufers vorbeischaut, sitzt dieser erschossen an seinem Schreibtisch. Offenbar hat er seinem Mörder selbst die Tür geöffnet …

      Der Ritter und der Tod
    • Das Gesetz des Schweigens

      • 431 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Die drei berühmtesten Romane (Tag der Eule, Jedem das Seine, Der Zusammenhang) des großen italienischen Autors in einem Band - beängstigend aktuell und spannend wie am ersten Tag. Die Hilflosigkeit der Gerechten und die Verstrickung auch angesehener Bürger in die Machenschaften der Mafia, ja, deren Allgegenwart im sizilianischen Leben - dies sind die Themen, die Sciascia in seinem Werk mit großer Leidenschaft verfolgt und die die thematische Klammer für diese drei Romane bilden. Europäische Tradition und aufklärerische Vernunft kennzeichnen das literarische Werk des Sizilianers Leonardo Sciascia. Frankfurter Allgemeine Zeitung

      Das Gesetz des Schweigens
    • Schwarz auf Schwarz

      • 293 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Quando il libro apparve nel 1979, suscitò ampio dibattito, soprattutto per le osservazioni di Sciascia sulla realtà pubblica italiana, descritta come un paese «senza verità», dal caso del bandito Giuliano all'affare Moro. Leggendolo oggi, emerge chiaramente un'altra dimensione: Sciascia vi ha racchiuso riflessioni fondamentali sul suo approccio alla scrittura e alla letteratura. Qui, la letteratura è definita come un «sistema di “oggetti eterni”» che brillano e si eclissano alla luce della verità. Queste parole, unite a quelle che affermano che la letteratura rappresenta la forma più pura della verità, rivelano come ciò che era personale e intimo per Sciascia si intrecciasse con gli eventi della cronaca. Il libro, frutto di dieci anni di lavoro tra il 1969 e il 1979, è guidato da un imperativo di chiarezza e nettezza, risultando indispensabile per comprendere Sciascia, in particolare il suo ultimo periodo. Il titolo stesso risponde in modo parodistico alle accuse di pessimismo che lo colpirono, offrendo «la nera scrittura sulla nera pagina della realtà».

      Schwarz auf Schwarz
    • Gli Zii Di Sicilia

      • 233 Seiten
      • 9 Lesestunden

      A collection of four stories. The first two, "Aunt from America" and "The Death of Stalin," provide a satirical portrait of the Sicilian population, abandoned by God after World War II and caught between the sweet promises of the American Way of Life and the great hope of communism. "The Quarantotto," synonymous in Sicily with disorder and chaos, takes us to 1848, the year when the spirit of unification and nationalism brings "revolution" to a lost town on the Italian island. Finally, "Antimony" unexpectedly connects Italy to Spain due to the dire circumstances of the time: an Italian miner, driven by need and hunger, is forced to enlist in the fascist ranks fighting alongside Franco during the Civil War. Irony and paradox permeate these youthful tales of the great Italian writer.

      Gli Zii Di Sicilia
      4,0
    • Opere

      1971-1983

      • 1281 Seiten
      • 45 Lesestunden

      Contiene:Il Contesto, Todo Modo, La scomparsa di Majorana, I pugnalatori, Candido, L'affaire Moro, Nero su nero, Dalle parti degli infedeli, Il teatro della memoria, Cruciverba.

      Opere
      4,7
    • Tre racconti

      Il lungo viaggio - Il mare colore del vino - L'esame. Lektüre mit digitalen Extras

      • 48 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Das Buch enthält drei Erzählungen von Leornardo Sciascia, der im deutschsprachigen Raum vor allem durch seine Werke über die Mafia bekannt geworden ist. Il lungo viaggio erzählt vom Verlassen der Heimat. In Il mare colore del vino gibt ein temperamentvolles Mädchen Anlass zum Gespräch zwischen ihrer sizilianischen Familie und einem norditalienischen Ingenieur. L’esame handelt von Ursachen für Emigration und ihren Folgen.

      Tre racconti
      3,0
    • Geniální jaderný fyzik z Fermiho týmu, dvaatřicetiletý Ettore Majorana, záhadně zmizel vpředvečer druhé světové války. Brilantní esej-příběh proslulého italského spisovatele o této události je pokusem dokumentárně rekonstruovat drama předcházející Majoranovu zmizení, které nebylo dodnes uspokojivě vysvětleno. Je navíc také strhující literaturou s detektivní zápletkou, již se L. Sciascia s vlastní pozoruhodnou invencí pokouší rozplést. Svou morální naléhavostí pak Sciasciova esej může připomenout protiválečné prózy a dramata Karla Čapka.

      La scomparsa di Majorana
      3,9
    • Román Candido (1977) se svým titulem prezentuje jako remake Voltairova románu z roku 1759 Candide aneb o optimismu. Leonardo Sciascia tu reprízuje slavnou Voltairovu postavu: prosťáčka Candida, „divocha“ plného idealistické důvěry v náš svět jako „nejlepší z možných světů“ – důvěry, jež se v konfrontaci se skutečností postupně rozkládá.Candido, Sicilan jako Sciascia, a tedy dítě velmi specifické kulturní zóny se specifickým morálním kodexem a specifickými vzorci chování, prochází v této travestii třemi desetiletími italského poválečného vývoje a zažívá podobně jako Voltairův hrdina nekonečnou sérii rozčarování. Vyústění této pouti však není tragické: Sciasciův Candido se v závěru románu distancuje od všech ideologických mýtů a napříště se hodlá nechat unášet iracionalitou životního pohybu – tím, čemu staří Řekové říkali bios a eros – a být ve svém metafyzickém sobectví prostě šťastný.

      Candido, aneb, Sen sněný na Sicílii
      4,0
    • Le Chevalier et la mort

      • 120 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Une mystérieuse association subversive, des crimes inexpliqués, et l'enquête d'un commissaire de police amoureux de la gravure de Dürer, Le Chevalier, la Mort et le Diable. Ce récit est l'un des derniers textes écrits par Sciascia : derrière l'intrigue policière serrée et l'atmosphère étouffante du " thriller ", on devine comme une désespérance. Leçon : le Diable n'a plus besoin de s'occuper du monde, les hommes le font pour lui et réussissent parfaitement dans cet emploi.

      Le Chevalier et la mort
      4,0
    • Sicilia: «Una terra difficile da governare perché difficile da capire». A questa terra, a tutte le sue «corde» («la seria, la civile, la pazza» scrisse una volta Pirandello), al passato più oscuro come al presente più invadente Sciascia prestò sempre un’attenzione puntuale, appassionata, partecipe e al tempo stesso inflessibile nella descrizione dei mali. E per una volta provò ad articolare tutti questi temi e questi livelli della realtà in un solo libro: questa Corda pazza (1970), che si presenta, rispetto all’isola, «vuote le mani, ma pieni gli occhi del ricordo di lei», come scrisse Ibn Hamdis, poeta arabo-siculo opportunamente citato da Sciascia.

      La corda pazza: Scrittori e cose della Sicilia
      3,3
    • La tante d'Amérique

      • 84 Seiten
      • 3 Lesestunden

      En Sicile, à la fin de la Seconde Guerre mondiale, un jeune garçon assiste au débarquement américain dans son petit village de Catane. Mais il est surtout le témoin d’un débarquement autrement plus décisif, au sein de sa famille celui-là : celui de sa «tante dAmérique», avec son cortège de dollars et de marchandises made in USA… Mêlant avec brio la grande et la petite histoire, le récit cocasse d’une période mouvementée à travers un regard d’enfant.

      La tante d'Amérique
      3,6
    • L'adorabile Stendhal

      • 225 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Ha detto Sciascia, a proposito di adorabile: «Può darsi che questa parola io l’abbia qualche volta scritta, e sicuramente più volte l’ho pensata: ma per una sola donna e per un solo scrittore. E lo scrittore – forse è inutile dirlo – è Stendhal». Sciascia aveva per Stendhal un’ammirazione intima e appassionata (lo leggeva «in continua rotazione», e sempre facendo capo alla Certosa di Parma), imparagonabile a quella che nutriva per altri autori. Un’ammirazione che è anzitutto mimesi, identificazione – e che come tale corre, simile a un fiume sotterraneo, in molti suoi romanzi –, ma che, se si guarda agli scritti qui per la prima volta radunati, ha assunto forme molteplici e inaspettate. Come osserva Massimo Colesanti, Sciascia è stato insieme stendhaliano e stendhalista. Da romanziere ha intuito «le strutture e gli scatti psicologici più riposti» della scrittura di Stendhal, ma, da vero lettore-detective, ha anche indagato «i congegni, le “finzioni”, i trucchi, di cui quella scrittura è costruita», e ha saputo sventare depistaggi e mistificazioni, smascherando Stendhal – e seguendo dunque a ritroso quel percorso, a lui ben caro, che muove dalla cronaca e sboccia nell’invenzione.Gli scritti qui radunati erano dispersi in vari libri di Sciascia, apparsi fra il 1970 e il 1990.

      L'adorabile Stendhal
      3,5
    • «Forse è a questa storia minima che io debbo l’attenzione che ho sempre avuto per la grande» scriveva Sciascia a proposito di questo libro. Pubblicato nel 1984 e qui riproposto con l’aggiunta di altre voci, che Sciascia aveva accumulato negli ultimi anni, Occhio di capra è forse la più agile e acuta introduzione alla civiltà siciliana che possiamo leggere. Il fondo è il più ricco e misterioso: la lingua. E Sciascia la indaga amorosamente, riconoscendo nei più bizzarri modi di dire la concrezione di interi racconti, di oscure intuizioni metafisiche, di temi favolistici. Così è nato questo libro, che Sciascia intendeva anche come omaggio, derivante quasi da un eccesso di conoscenza («Ho detto che mi pare di conoscere il paese anche nei suoi silenzi»), a Racalmuto, a quell’«isola nell’isola» dove «si ama più tacere che parlare» e perciò «quando si parla si sa essere precisi, affilati, acuti ed arguti».

      Occhio di capra
      3,8
    • Diese Kriminalgeschichte aus Sizilien hatte ganz einfach begonnen: ein Anruf bei der Polizei, ein offensichtlicher Selbstmord, klarer Fall. Doch letztlich wurde alles viel komplizierter als es den Anschein hatte ...

      Una storia semplice
      3,9
    • Todo modo

      • 120 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Un pintor de éxito, escéptico y cultivado, llega por azar a un extraño lugar donde don Gaetano, un sacerdote mundano, ha construido un hotel para ejercicios espirituales peculiares. Intrigado, el protagonista solicita participar en el retiro que comienza al día siguiente. Los asistentes son figuras destacadas de la Iglesia, la política y las finanzas, unidas por el deseo de un reparto más lucrativo del poder. Durante un acto religioso, se comete un crimen, y pronto se revela que los miembros de esta élite tienen motivos para desear la muerte de sus pares. A través de una trama de novela policíaca, el autor explora la búsqueda de la voluntad divina, llevando al lector a una situación límite que expone los vínculos inconfesables de los poderosos. Con un juego dialéctico de alusiones y un uso corrosivo de la ironía, la historia se convierte en una reflexión sobre la naturaleza y arrogancia del poder, la degradación de la convivencia cívica en un sistema de clanes con tintes mafiosos, y la imposibilidad de la justicia.

      Todo modo
      3,8
    • Morte dell’inquisitore (1964) occupa un luogo del tutto a parte nell’opera di Leonardo Sciascia. La ragione ne fu data dall’autore stesso: «è un libro non finito, che non finirò mai, che sono sempre tentato di riscrivere e che non riscrivo aspettando di scoprire ancora qualcosa». Un libro, dunque, fondato su un mistero non del tutto svelato, forse non del tutto svelabile. E inoltre il libro dove Sciascia ha disegnato la figura di un suo antenato ideale, l’eretico Diego La Matina («personaggio che non doveva più lasciarmi»). Il tema dell’Inquisizione, infine, rimane (e rimarrà sempre) quanto mai delicato, perché – come scrisse Sciascia stesso con memorabile efficacia – «appena si dà di tocco all’Inquisizione, molti galantuomini si sentono chiamare per nome, cognome e numero di tessera del partito cui sono iscritti». Parole che ci fanno intendere, come meglio non si potrebbe, l’attualità immediata che questo libro ha per noi e confermano un’altra annotazione di Sciascia: «Mi sono interessato all’Inquisizione poiché questa è lungi dal non esistere più nel mondo».

      Piccola Biblioteca - 279: Morte dell'Inquisitore
      3,8
    • In un tempo, come l'attuale, di dolorosi e talvolta dilaniati assilli giudiziari e processuali, forse nessun testo può risultare all'ordine del giorno meglio di queste scarne e terribili pagine della Storia della colonna infame di Alessandro Manzoni. E' vero che si trattava in quel caso di sventurati innocenti. Argomento, la ricostruzione giuridico-normativa del processo svoltosi nel 1630, durante la peste che fa da tragico fondale dei Promessi sposi, contro due incolpati di "unzione". Destinata dapprima a formare un capitolo del romanzo, ne fu poi avulsa e fu pubblicata come appendice all'edizione del capolavoro del 1840.

      Storia della colonna infame
      3,4
    • Zbierka poviedok z pera talianskeho znalca Sicílie a Sicílčanov More vínovej farby (1973; Dlhá cesta, More vínovej farby, Skúška, Džuffa, Filológia, Spoločenská hra, Otázka svedomia, Apokryfy o prípade Crowley, Wester á la cosa nostra, Proces, Eufrosina) a novela Todo modo (1974).

      More vínovej farby
    • Italský spisovatel zachytil na pozadí detektivního příběhu morální profil společnosti v malém městě na Sicílii. Vraždy dvou vážených občanů v městečku se ujímá na svou pěst profesor na gymnasiu...

      Každému, co jeho jest
    • Svazek obsahuje dva romány (Egyptská rada, 1963; Todo modo, 1974), v nichž autor analyzuje společnost rodné Sicílie. První, zpracovávající autentickou historii z konce 18. století, se rozvíjí kolem bezcenného arabského kodexu, vydávaného za sbírku důležitých listin z normanské doby. Druhý román, tentokrát odehrávající se v současnosti, vypráví o podivných duchovních cvičeních kněze-kapitalisty.

      Sicilské variace
    • Dvě povídky soudobého italského spisovatele. Obě se odehrávají na Sicílii v dobách rychle se měnící politické situace, první (Vzácní hosté, 1958) v bouřlivých letech 1848–⁠1860 a druhá (Tetička z Ameriky, 1958) na konci druhé světové války a těsně po ní. Výsměchem stíhají politické a názorové chameleonství a vypočítavé chytračení, ať už jsou zobecněny v požitkářském baronovi anebo ke všemu ochotnému fašistovi.

      Vzácní hosté
    • Místy detektivními rysy značený příběh ze současné Sicílie, kde mafie, násilnická organizace ve službách kapitalismu a reakce, všemi silami brzdí pokrok. Vyšetřováním dvou vražd na sicilské vesnici se odhalí nejen metody a způsoby banditské činnosti mafie, ale i její spojení s nejvyššími místy, neboť stopy vedou až k členu vlády.

      Den sovy