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Bookbot

Günter Grass

    16. Oktober 1927 – 13. April 2015

    Günter Wilhelm Grass (* 16. Oktober 1927 in Danzig-Langfuhr, Freie Stadt Danzig, als Günter Wilhelm Graß; † 13. April 2015 in Lübeck) war ein deutscher Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker. Grass gehörte seit 1957 zur Gruppe 47 und wurde mit seinem Debütroman Die Blechtrommel 1959 zu einem international geachteten Autor der deutschen Nachkriegsliteratur.

    Günter Grass
    Die Artur-Knoff-Geschichten
    Gedichte und Kurzprosa
    Figurenstehen
    Der Kampf um die Polnische Post
    Hundejahre. Illustrierte Jubiläumsausgabe
    Lyrische Beute
    • 2023

      Essays und Reden IV (1992–2011)

      Neue Göttinger Ausgabe Band 23

      Von poetologischen Texten bis zu seinen Wahlkampfreden spannt sich der Bogen dieser Essays und Reden. Damit zeichnet er zugleich die Entwicklung nach, die Günter Grass seit 1955 genommen hat: Begriff der Bildhauerschüler und Nachwuchsdramatiker Freiheit zunächst allein als eine der Kunst, wurde ihm mehr und mehr die Unmöglichkeit einer Existenz im Elfenbeinturm bewusst. Wachsendes gesellschaftliches Engagement führte ihn deshalb mitten hinein in das politische Alltagsgeschäft. Die Absage an jegliche Heilslehre, komme sie von rechts oder von links, ließ ihn jene Position zwischen allen Stühlen einnehmen, die ihm bis heute zu eigen ist.

      Essays und Reden IV (1992–2011)
    • 2023

      Essays und Reden II (1970–1975)

      Neue Göttinger Ausgabe Band 21

      Von poetologischen Texten bis zu seinen Wahlkampfreden spannt sich der Bogen dieser Essays und Reden. Damit zeichnet er zugleich die Entwicklung nach, die Günter Grass seit 1955 genommen hat: Begriff der Bildhauerschüler und Nachwuchsdramatiker Freiheit zunächst allein als eine der Kunst, wurde ihm mehr und mehr die Unmöglichkeit einer Existenz im Elfenbeinturm bewusst. Wachsendes gesellschaftliches Engagement führte ihn deshalb mitten hinein in das politische Alltagsgeschäft. Die Absage an jegliche Heilslehre, komme sie von rechts oder von links, ließ ihn jene Position zwischen allen Stühlen einnehmen, die ihm bis heute zu eigen ist.

      Essays und Reden II (1970–1975)
    • 2023

      Essays und Reden III (1976–1991)

      Neue Göttinger Ausgabe Band 22

      Von poetologischen Texten bis zu seinen Wahlkampfreden spannt sich der Bogen dieser Essays und Reden. Damit zeichnet er zugleich die Entwicklung nach, die Günter Grass seit 1955 genommen hat: Begriff der Bildhauerschüler und Nachwuchsdramatiker Freiheit zunächst allein als eine der Kunst, wurde ihm mehr und mehr die Unmöglichkeit einer Existenz im Elfenbeinturm bewusst. Wachsendes gesellschaftliches Engagement führte ihn deshalb mitten hinein in das politische Alltagsgeschäft. Die Absage an jegliche Heilslehre, komme sie von rechts oder von links, ließ ihn jene Position zwischen allen Stühlen einnehmen, die ihm bis heute zu eigen ist.

      Essays und Reden III (1976–1991)
    • 2023

      Six Decades grants us a privileged look behind the normally closed door of Nobel Laureate Günter Grass’ studio. For well over half a century Grass worked unceasingly as a writer, sculptor and graphic artist. While capturing the pulse of each decade of his long life in his novels, Grass also produced theatre pieces, poems, short stories, essays, etchings, lithographs, drawings and sculptures. He was furthermore politically active in his native Germany, set up several foundations, and was passionately dedicated to issues he saw of artistic, social and humanitarian importance. Combining Grass’ writings with over 800 reproductions of his visual art, documents and photographs, Six Decades allows us to follow his working processes from book to book, from year to year. He shares with us moments of private happiness and crises through texts and images, many of which were not originally intended for publication, including preparatory sketches, draft manuscripts, book cover designs and work plans.

      Six Decades
    • 2022

      Als er gefragt wurde, mit welcher Frau in der Geschichte der Kunst er gerne zu Abend essen würde, nannte Umberto Eco Uta von Naumburg. So geht es auch dem Erzähler dieser Geschichte. Ende der 1980er Jahre auf Lesereise in der DDR, findet er sie, die schönste Frau des Mittelalters, mit elf weiteren Stifterfiguren im Naumburger Dom. Und weil auf dem Papier alles möglich ist, bittet er alle, nach deren Abbild der Künstler im 13. Jahrhundert die lebensechten Skulpturen geschaffen hat, in seinem Garten zu Tisch. Die Tochter des Goldschmieds, die für Uta Modell stand, hat es ihm besonders angetan. In einem gewagten Zeitsprung steht sie in der Gegenwart für ihren Lebensunterhalt auf Plätzen in Köln, Mailand oder Frankfurt »Figuren«. So sehr verfällt ihr der Erzähler, dass er überall nach ihr Ausschau hält und sich schließlich sogar für einen verhängnisvollen Botengang einspannen lässt. Die Erzählung, zunächst als Kapitel für Beim Häuten der Zwiebel konzipiert, wurde erst kürzlich von Grass' langjähriger Mitarbeiterin Hilke Ohsoling im Archiv entdeckt – allerdings nicht einfach in einer verstaubten Schublade. Hinweise auf Figurenstehen hatte sie schon vorher gefunden: in einzelnen Manuskriptseiten im Archiv, in Arbeitsplänen, in einer Skulpturengruppe im Atelier, in Lithographien. Eine bislang ungekannte, feinsinnige Erzählung des Literaturnobelpreisträgers, die nicht in der Neuen Göttinger Werkausgabe enthalten ist.

      Figurenstehen
    • 2021

      Gedichte und Kurzprosa II

      Neue Göttinger Ausgabe Band 2

      Gedichte, Kurzprosa und Doppelstücke (1955-2015)»Meine grüne Wiese« bis »Vonne Endlichkait«Die Lyrik bildet in Günter Grass' Werk eine durchgehende Konstante. Sie ist nicht nur zusammen mit Zeichnung und Bildhauerei seine früheste künstlerische Ausdrucksform, Grass hat sie auch immer wieder aufs neue gepflegt, sei es in eigenständigen Gedichtsammlungen oder eingestreut in seine Prosaveröffentlichungen. Das Gedicht ist im doppelten Wortsinne die Keimzelle seines Werkes: "Alles, was ich bisher geschrieben habe, ist aus lyrischen Momenten entstanden, gelegentlich mit Ausweitungen bis zu 700 Seiten ... Das Gedicht erscheint mir immer noch als das genaueste Instrument, mich neu kennen zu lernen und neu zu vermessen."

      Gedichte und Kurzprosa II
    • 2021

      Gedichte und Kurzprosa I

      Neue Göttinger Ausgabe Band 1

      Gedichtsammlungen (1956-2012)»Die Vorzüge der Windhühner« bis »Eintagsfliegen. Gelegentliche Gedichte«Die Lyrik bildet in Günter Grass' Werk eine durchgehende Konstante. Sie ist nicht nur zusammen mit Zeichnung und Bildhauerei seine früheste künstlerische Ausdrucksform, Grass hat sie auch immer wieder aufs neue gepflegt, sei es in eigenständigen Gedichtsammlungen oder eingestreut in seine Prosaveröffentlichungen. Das Gedicht ist im doppelten Wortsinne die Keimzelle seines Werkes: "Alles, was ich bisher geschrieben habe, ist aus lyrischen Momenten entstanden, gelegentlich mit Ausweitungen bis zu 700 Seiten ... Das Gedicht erscheint mir immer noch als das genaueste Instrument, mich neu kennen zu lernen und neu zu vermessen."

      Gedichte und Kurzprosa I
    • 2020

      Abitur Deutsch Niedersachsen 2022 EA - Königs Erläuterungen-Paket

      Ein Bundle mit allen Lektürehilfen zur Abiturprüfung: Unter der Drachenwand, Katz und Maus, Der goldne Topf

      • 377 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Das Königs-Erläuterungen-Paket bietet umfassende Lektürehilfen für das Deutsch-Abitur EA 2022 in Niedersachsen. Es umfasst drei sorgfältig zusammengestellte Hilfen, die gezielt auf die Anforderungen des Abiturs eingehen und Schülern eine effektive Vorbereitung ermöglichen. Der Sparpreis macht dieses Paket besonders attraktiv für Abiturienten, die ihre Kenntnisse vertiefen und ihre Prüfungsfähigkeit steigern möchten.

      Abitur Deutsch Niedersachsen 2022 EA - Königs Erläuterungen-Paket
    • 2019

      Gespräche 1958-2015

      • 895 Seiten
      • 32 Lesestunden
      5,0(1)Abgeben

      »Tanzen Sie noch? Leiden Sie unter dem Alter? Was war das größte Unglück in Ihrem Leben? Wären Sie lieber eine Frau?« – Es ist bemerkenswert, mit welcher Ausdauer Günter Grass über sechs Jahrzehnte auf die unterschiedlichsten Fragen seiner Gesprächspartner eingegangen ist, mal mit Humor, mal kompromisslos, stets auf hohem Sprach- und Reflexionsniveau. Ob als Schriftsteller, Bildhauer oder Grafiker, ob als gelernter Sozialdemokrat, Staatsbürger mit besonderer Reputation oder Literaturnobelpreisträger, immer wieder wurde er bis an sein Lebensende wie kaum ein Zweiter »ausgefragt«. Und stets nahm er in wechselnden Rollen Stellung zu ästhetischen, gesellschaftspolitischen und tagesaktuellen Problemen. Jederzeit auskunftsfreudig erläuterte der engagierte Zeitgenosse seine künstlerischen Ansätze und bewährte Arbeitsprozesse, äußerte sich zu Fragen der Poetik und zu Vorbildern seines Schaffens in Literatur und Politik, sprach offen über Frühprägungen, späte Einsichten und anhaltend belastende Traumata.

      Gespräche 1958-2015