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Silvia Federici

    Silvia Federici ist eine führende Gelehrte und Aktivistin, die in der radikalen autonomistischen feministischen marxistischen Tradition verwurzelt ist. Ihre Arbeit untersucht kritisch die historische Entwicklung des Kapitalismus und argumentiert, dass er durch einen kontinuierlichen Prozess der „ursprünglichen Akkumulation“ durch Enteignung gekennzeichnet ist. Federici verbindet diese ökonomische Dynamik auf einzigartige Weise mit der historischen Unterdrückung von Frauen, ihrer unbezahlten reproduktiven und häuslichen Arbeit sowie der Aneignung gemeinschaftlicher Ressourcen. Ihre Analysen bieten einen Rahmen zum Verständnis, wie gegenwärtige globale Institutionen Zyklen der Privatisierung und Enteignung aufrechterhalten, was einer neuen Ära der Einhegungen gleichkommt.

    Hexenjagd
    Das Lohnpatriarchat
    Witch-hunting, past and present, and the fear of the power of women
    Die Welt wieder verzaubern
    Aufstand aus der Küche
    Caliban und die Hexe
    • Caliban und die Hexe

      Frauen, der Körper und die ursprüngliche Akkumulation

      Caliban und die Hexe ist eine Geschichte des weiblichen wie auch des kolonialisierten Körpers während des Übergangs zum Kapitalismus. Ausgehend von den Bauernaufständen des späten Mittelalters und dem Aufstieg der mechanischen Philosophie untersucht Federici die kapitalistische Rationalisierung der gesellschaftlichen Reproduktion. Sie zeigt, wie der Kampf gegen den Widerstand von Körper und Geist eine wesentliche Bedingung für zwei grundlegende Prinzipien der gesellschaftlichen Organisation darstellt: die Entwicklung der Arbeitskraft und die Verfügung über das eigene Selbst. Jetzt in 4. Auflage mit einem neuen Vorwort der Autorin! Die anschaulich geschriebene Studie ist eine unverzichtbare Ergänzung der Marxschen Schilderung der »Einhegung« und ein wichtiger Schritt in Richtung eines neuerlichen Nachdenkens über Entstehung und Wesen kapitalistischer Verhältnisse.

      Caliban und die Hexe
      4,6
    • Aufstand aus der Küche

      Reproduktionsarbeit im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution

      • 127 Seiten
      • 5 Lesestunden

      In diesem Band formuliert die feministisch-marxistische Theoretikerin und Aktivistin Silvia Federici eine zeitgemäße Kritik der Reproduktionsarbeit im globalen Kapitalismus und plädiert für eine feministische Politik der Commons. Neben zwei neuen Beiträgen wird die 1974 verfasste Kritik „Counter-Planning from the Kitchen“ erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht. Federici erinnert an die „unerledigte Revolution des Feminismus“ und fordert deren Aktualisierung. Sie argumentiert, dass Queer-Feminismus und Ökonomiekritik nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern miteinander verbunden werden müssen. Der Band ist eine Intervention in einen queeren und feministischen Diskurs, der sich zu wenig mit Kapitalismuskritik auseinandersetzt, sowie in den ökonomiekritischen, marxistischen Diskurs, der oft noch androzentrisch geprägt ist und Geschlechterverhältnisse nur am Rande behandelt. Gleichzeitig führt der Band die in den USA und Italien bekannte operaistische Feministin Silvia Federici in Deutschland ein. Er leistet einen Beitrag zur Analyse des globalen Kapitalismus mit Fokus auf Reproduktionsarbeit und zur Geschichte feministischer Kämpfe. Im Rahmen der neuen Buchreihe Kitchen Politics ist dieser erste Band auch als Plädoyer für eine materialistische, antikapitalistische Wende der Queer Theory zu verstehen.

      Aufstand aus der Küche
      4,4
    • Die Welt wieder verzaubern

      Feminismus, Marxismus & Commons

      Silvia Federici ist eine der einflussreichsten feministischen Theoretikerinnen der Gegenwart. In diesem Band, der Texte aus den letzten zwanzig Jahren versammelt, stehen die Commons im Zentrum der Analyse. So gelingt es Federici, die proletarischen Kämpfe gegen die Einhegungen der Vergangenheit und der Gegenwart miteinander in Beziehung zu setzen. Die Commons versteht sie aber nicht als »Inseln der Glückseligen« in einem Meer ausbeuterischer Verhältnisse, sondern als autonome Räume, von denen aus die bestehende kapitalistische Organisation des Lebens und der Arbeit herausgefordert werden kann. Die Kämpfe von Frauen und die von ihnen geleistete reproduktive Arbeit sind dabei von zentraler Bedeutung, nicht nur, weil sie für unser (Über-)Leben entscheidend sind, sondern auch, weil aus dieser Perspektive eine Welt jenseits der Verheerungen des Kapitalismus gedacht werden kann. Die »Entzauberung der Welt« (Max Weber) versteht Federici politischer, nämlich als die Zerstörung jedweder Logik jenseits kapitalistischer Rationalität. Daher ihr Aufruf, die Welt wieder zu verzaubern und andere Welten zu entdecken und für diese zu kämpfen.

      Die Welt wieder verzaubern
      4,4
    • Das Lohnpatriarchat

      Texte zu Marxismus & Gender

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Eine Zeit der Krisen und der weltweiten Ausdehnung kapitalistischer Verhältnisse verlangt geradezu danach, das Marx’sche Werk aus einer feministischen Perspektive neu zu denken. Silvia Federici, die bedeutendste marxistische Feministin der Gegenwart, geht der Frage nach, warum Marx und die marxistische Tradition in ihrer Kritik der Ausbeutung menschlicher Arbeit im Kapitalismus so unnachgiebig sein konnten, während sie gegenüber der Arbeit und den Kämpfen von Frauen in der Reproduktion blind waren. Und warum war Marx nicht in der Lage, die tiefgreifenden Veränderungen, die proletarische Familien erfuhren und ein neues – kapitalistisches – patriarchales Regime schufen, zu begreifen? In ihren Essays, die hier zum ersten Mal auf Deutsch veröffentlicht werden, liefert sie eine umfangreiche Neubestimmung von Arbeit, Klasse und den Geschlechterverhältnissen. Die Bedeutung der reproduktiven Arbeit in den Blick zu nehmen dient aber nicht nur der Kritik der marxistischen Tradition, sondern drückt auch ihr stürmisches Verlangen nach einem neuen, einem anderen Kommunismus aus.

      Das Lohnpatriarchat
      4,2
    • Hexenjagd

      Die Angst vor der Macht der Frauen

      Silvia Federici hat mit »Caliban und die Hexe« einen Grundlagentext des materialistischen Feminismus vorgelegt: Sie stellt darin überzeugend und ausführlich dar, weshalb mit der Verbreitung des Kapitalismus in Europa im 16. und 17. Jahrhundert die Hexenverfolgung einherging. In Hexenjagd fasst sie die Erkenntnisse gut verständlich zusammen und überträgt sie auf die heutige, spezifisch gegen Frauen gerichtete Gewalt, insbesondere in afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern. Damit lässt sich diese Gewalt, parallel zur Hexenverfolgung, als Phänomen im Zusammenhang kapitalistischer Einhegungen im Zuge der Globalisierung begreifen. Dies führt auch für soziale Bewegungen heute zu der elementaren Frage, wie die frauenspezifische Ausbeutung im Kapitalismus sowie die brutale Gewalt durch Zwangssterilisationen, Vergewaltigungen und Morde überwunden werden können. Federici legt somit eine historische, feministische Aufsatzsammlung vor, welche die Bedeutung der Analyse für heutige soziale Kämpfe nicht aus dem Blick verliert.

      Hexenjagd
      4,2
    • Re-enchanting The World

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      An edited collection Silvia Federici's work, spanning over twenty years, in which she provides a detailed history and critique of the politics of the commons from a feminist perspective. In her clear and combative voice, Federici provides readers with an analysis of some of the key issues and debates in contemporary thinking on this subject. Drawing on rich historical research, she maps the connections between the previous forms of enclosure that occurred with the birth of capitalism and the destruction of the commons and the 'new enclosures' at the heart of the present phase of global capitalist accumulation.

      Re-enchanting The World
      4,3
    • Patriarchy Of The Wage

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      In Patriarchy of the Wage, Silvia Federici, best-selling author and the most important Marxist feminist of our time, asks why Marx and the Marxist tradition were so crucial in their denunciation of capitalism's exploitation of human labor and blind to women's work and struggle on the terrain of social reproduction. Why was Marx unable to anticipate the profound transformations in the proletarian family that took place at the turn of the nineteenth century creating a new patriarchal regime? In this fiery collection of penetrating essays published here for the first time, Federici carefully examines these questions and in the process has provided an expansive redefinition of work, class, and class-gender relations. Seeking to delineate the specific character of capitalist "patriarchalism," this magnificently original approach also highlights Marx's and the Marxist tradition's problematic view of industrial production and the State in the struggle for human liberation. Federici's lucid argument that most reproductive work is irreducible to automation is a powerful reminder of the poverty of the revolutionary imagination that consigns to the world of machines the creation of the material conditions for a communist society.

      Patriarchy Of The Wage
      4,3
    • "Written between 1974 and the present, Revolution at Point Zero collects forty years of research and theorizing on the nature of housework, social reproduction, and women's struggles on this terrain...to escape it, to better its conditions, to reconstruct it in ways that provide an alternative to capitalist relations. Indeed, as Federici reveals, behind the capitalist organization of work and the contradictions inherent in "alienated labor" is an explosive ground zero for revolutionary practice upon which are decided the daily realities of our collective reproduction. Beginning with Federici's organizational work in the Wages for Housework movement, the essays collected here unravel the power and politics of wide but related issues including the international restructuring of reproductive work and its effects on the sexual division of labor, the globalization of care work and sex work, the crisis of elder care, the development of affective labor, and the politics of the commons."...Publisher description

      Revolution At Point Zero (2nd. Edition)
      4,2
    • All Of Me

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Through personal essays and interviews about what it is like to live as a woman (cis + trans) in the modern world, All of Me includes vulnerable, painful truths and bold inspiration. This anthology is for anyone looking to find inspiration in radical activism, creativity, healing, and more. It covers topics of social and economic justice, creativity, racism, transgender perspectives, sexuality, sex work, addiction and recovery, reproductive rights, assault, relationship dynamics, families, fitting and not fitting in, radical self-care, witchcraft, and more.

      All Of Me
      4,2
    • Beyond the Periphery of the Skin

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      More than ever, the 'body' is today at the centre of radical and institutional politics. Feminist, antiracist, trans and ecological movementsall look at the body as a ground of confrontation with the state and a vehicle for transformative social practices. Concurrently, the body has become a signifier for the reproduction crisis the neoliberal turn in capitalist development has generated and for the international surge in institutional repression and public violence. Here, Silvia Federici examines these complex processes, placing them in the context of the history of the capitalist transformation of the body into a work-machine.

      Beyond the Periphery of the Skin
      4,0