Bookbot

Evke Rulffes

    Eingeschnürt. Wie der weibliche Körper in Form gebracht wurde
    Die Erfindung der Hausfrau
    Die Erfindung der Hausfrau – Geschichte einer Entwertung
    • Eingeschnürt. Wie der weibliche Körper in Form gebracht wurde

      Schönheitspraktiken im Patriachart | Für Leserinnen und Leser von Moshtari Hilal »Hässlichkeit« | Body Positivity | Körperideale | Botox

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      <b>Wer bestimmt, was schön ist? Ein Buch gegen das Gefühl, dem fremden Blick nicht zu genügen</b> Der Wunsch, unseren Körper einem Schönheitsideal anzupassen, lässt sich zu allen Zeiten und überall auf der Welt finden. Das betrifft nicht nur, aber sehr oft Frauen, die in patriarchalen Gesellschaften bestimmten Normen genügen müssen, um in ihrer sozialen Schicht bestehen zu können. Exemplarisch stehen dafür zwei Praktiken, die den weiblichen Körper einschnürten und teilweise nachhaltig schädigten: die in der bürgerlichen Schicht Europas übliche Mode, Korsett zu tragen und die chinesische Praxis, die Füße zu binden. Evke Rulffes erzählt die Geschichte weiblicher Körperdeformationen und vom Kampf um Emanzipation um 1900: Während sich in China Initiativen zur »Fußbefreiung« formierten, kämpften Frauen in Europa gegen das Korsett. Gleichzeitig fragt sie, inwiefern Schönheitsnormen bis heute tief in unserem kollektiven Gedächtnis verankert sind: Sind Botox, Filler und andere Eingriffe für Frauen in Zukunft unabdingbar? Können wir eine andere, befreite Beziehung zu unseren Körpern aufbauen? »Eingeschnürt« wagt einen anderen Blick auf unsere Körperideale und zeigt, wie sich politische Strukturen in Leib und Seele einschreiben.

      Eingeschnürt. Wie der weibliche Körper in Form gebracht wurde2025
    • Ein Plädoyer für mehr Gerechtigkeit und Wertschätzung in der Hausarbeit »Das bisschen Haushalt« – diese unsäglich anstrengende, undankbare Aufgabe kostet viele Frauen bis heute den letzten Nerv. Egal, ob sie berufstätig oder »nur« Hausfrau (und Mutter) sind. Doch unter welchen ökonomisch-gesellschaftlichen Verhältnissen konnte sich überhaupt ein solches Rollenmodell etablieren, das Frauen nicht nur in finanzielle Abhängigkeit drängte, sondern enormen psychischen Belastungen aussetzte? Pointiert, fundiert und erhellend zeigt uns die Autorin die historischen Gründe für unseren Gender-Gap und was die Erfindung der Hausfrau mit dem schlechten Gewissen der Mutter zu tun hat. Über Arbeitsteilung, Rollenbilder und gekippte Machtverhältnisse – ein Buch, das in keinem Haushalt fehlen sollte.

      Die Erfindung der Hausfrau – Geschichte einer Entwertung2023
      4,1
    • Die unsägliche Aufgabe des Haushalts belastet viele Frauen, unabhängig davon, ob sie berufstätig sind oder als Hausfrauen und Mütter agieren. Die Autorin untersucht die ökonomisch-gesellschaftlichen Bedingungen, die ein Rollenmodell etablierten, das Frauen in finanzielle Abhängigkeit drängt und psychische Belastungen verursacht. Sie beleuchtet die historische Entwicklung der Hausfrau und zeigt auf, wie alte Strukturen trotz politischer Bemühungen um Gleichheit weiterhin bestehen. Dabei stellt sich die Frage, warum Mütter oft das Gefühl haben, alles allein bewältigen zu müssen, und warum es ihnen schwerfällt, Hilfe zu organisieren. Die Autorin analysiert die Gründe für den Gender-Gap und die Verbindung zwischen der Erfindung der Hausfrau und dem schlechten Gewissen von Müttern. Das Buch ist ein Plädoyer für mehr Gerechtigkeit und Wertschätzung von Care- und Hausarbeit. Es bietet amüsante Einblicke in die Alltagsstrategien des 18. Jahrhunderts und verdeutlicht, wie ideologische Motive zu nachteiligen Rollenbildern für Frauen führten. Leserinnen und Leser erhalten eine präzise und fundierte Analyse der Thematik, die zum Nachdenken anregt und die Relevanz der Thematik in der heutigen Zeit unterstreicht.

      Die Erfindung der Hausfrau2021
      3,6