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Bookbot

Josephine Rijnaarts

    In Zeiten des abnehmenden Lichts
    Widerfahrnis
    Tristan da Cunha oder die Hälfte der Erde
    Simone de Beauvoir
    Der lange Weg
    Lots Töchter
    • Widerfahrnis

      Eine Novelle

      »Bodo Kirchhoff ist ein Meistererzähler, sein ›Widerfahrnis‹ trifft uns alle.« Literarische Welt Reither war bis vor Kurzem Verleger in einer Großstadt, nun lebt er in einem idyllischen Tal am Alpenrand. Eines Abends klingelt es bei ihm – und sein Leben wird ein anderes. Binnen drei Tagen ist er in Sizilien und die, mit der er dorthin fährt, ist Leonie Palm, zuletzt Besitzerin eines Hutgeschäfts. Beide verbindet, dass sie nicht mehr auf die große Liebe vorbereitet sind. Als am Mittelmeer das Glück über sie hereinbricht, schließt sich ihnen ein Mädchen an, das kein Wort redet und einfach nur da ist. Kirchhoff erzählt in seiner großartigen Novelle die Geschichte von einem doppelten Sturz: in die Liebe, ohne ausreichend lieben zu können, und in das Mitmenschliche, ohne ausreichend gut zu sein. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis!

      Widerfahrnis2017
      3,9
    • In Zeiten des abnehmenden Lichts

      Roman einer Familie

      • 425 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr '89 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien bis in die neu gegründete DDR, führt über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein weites Panorama, ein großer Deutschlandroman, der, ungeheuer menschlich und komisch, Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht.

      In Zeiten des abnehmenden Lichts2012
      3,8
    • Der Weltensammler

      • 523 Seiten
      • 19 Lesestunden

      »Trojanow überrascht, wo er nur kann.« Der Spiegel Der britische Offizier Sir Richard Burton ist einer der seltsamsten Menschen des an exzentrischen Figuren reichen 19. Jahrhunderts: Anstatt in den Kolonien die englischen Lebensgewohnheiten fortzuführen und jede Anstrengung zu vermeiden, lernt er wie besessen die Sprachen des Landes, vertieft sich in die fremden Religionen und reist zum Schrecken der einheimischen Behörden anonym in diesen Ländern herum. So betritt er, in Indien zum Islam konvertiert, als einer der ersten Europäer unerkannt die heiligen Stätten von Mekka und Medina; und er reist zu den Quellen des Nils eine seelische und körperliche Zerreißprobe, die zum Zusammenbruch führt. Iljia Trojanow hat einen farbigen Abenteuerroman geschrieben, der durch genaue Sachkenntnis begeistert. Er ist Burton durch drei Kontinente hinterhergereist, um der Faszination, die Hinduismus, Islam und afrikanischen Naturreligionen auf ihn ausübten, aufzuspüren.

      Der Weltensammler2008
      3,5
    • Zwei junge Cree-Indianer verlassen Nordkanada aus Abenteuerlust und ziehen in den Ersten Weltkrieg. In den Schützengräben Flanderns erleben sie den Konflikt zwischen ihrer Kultur und der zerstörerischen Welt der Weißen, was sie für immer verändert. Als die Nachricht von ihrem Schicksal eintrifft, macht sich die alte Cree-Indianerin Niska auf den Weg von den stillen Wäldern in die laute Stadt. Am Bahnhof wartet sie tagelang, bis ein junger Mann mit einem alten Gesicht aus dem Zug steigt: ihr Neffe Xavier, der als Krüppel zurückkehrt. Trotz der Freude über sein Wiedersehen spürt Niska, dass Xavier dem Tod nicht wirklich entronnen ist. Mit dem Kanu reisen sie zurück in die Wälder, während Xavier von den quälenden Erinnerungen des Krieges verfolgt wird. Niska erzählt Geschichten, um ihn ins Leben zurückzuholen, von ihrem Vater, dem Schamanen, und seinem düsteren Vermächtnis. Sie malt Bilder ihrer Kindheit und erweckt die uralten Traditionen der Cree zum Leben. Xaviers Gedanken prallen auf die Schrecken der Schlachtfelder, die ihn mit Angst erfüllen. Er erinnert sich an seinen Freund Elijah und die Erlebnisse im Niemandsland. Ihre dreitägige Reise flussaufwärts ist ein langer Abschied von Vergangenheit und Zukunft.

      Der lange Weg2005
      4,3
    • Eine winzige Insel im Ozean als Brennpunkt der Sehnsucht von vier Menschen: drei Männer und eine Frau, deren Leben und Liebesgeschichten bestimmt werden von dem entlegensten Ort der Welt. Noomi Morholt, südafrikanische Wissenschaftlerin, Edwin Heron Dodgson, Priester und Bruder des berühmten Lewis Carroll; Christian Reval, Kartograph, und Mark Thompson, Briefmarkensammler: ein großer, vieldimensionaler Roman, eine zeitlose Geschichte unstillbarer Passionen und Obsessionen. Der Roman der Sehnsucht.

      Tristan da Cunha oder die Hälfte der Erde2004
      3,8
    • Hart van Congo

      • 316 Seiten
      • 12 Lesestunden

      De Ierse schrijver James Gillespie reist af naar Congo om in de buurt te kunnen zijn van zijn grote liefde, de geëngageerde Italiaanse journaliste Inès Sabiani. James en Inès hebben in Londen samengewoond, maar Inès is naar Congo gegaan om verslag te doen van de onafhankelijkheidsstrijd. Ze verkeert in de naaste omgeving van de charismatische rebellenleider Patrice Lumumba. Gillespie beschouwt zichzelf als een schrijver, een ‘homme de plume’. Maar als hij in Congo betrokken raakt bij dreigende situaties, kan hij zich niet langer afzijdig houden, hoezeer hij dat ook zou willen. Tegenstanders van de Afrikaanse vrijheidsstrijd proberen gebruik te maken van de liefde van James voor Inès om Patrice Lumumba uit te schakelen.

      Hart van Congo2001
    • "Die Lektüre dieses Buches gibt nicht nur eine Fülle von Denksanstößen, sie weckt auch tiefe Zweifel ob unsere kulturelle Evolution Schutz davor bietet, Tausenden von Frauen lebenslänglich zu traumatisieren."

      Lots Töchter1988
    • Alice Schwarzers Klassiker über Simone de Beauvoir - »Dieses Buch wird helfen, die Sache, der ich so tief verbunden bin, besser zu verstehen.« Simone de Beauvoir. Alice Schwarzers Gespräche mit Simone de Beauvoir sind das Herzstück dieses Buches. Sie wurden in den so bewegten Jahren 1972 bis 1982 geführt und damals weltweit veröffentlicht und diskutiert. Die Gespräche gelten als Schlüssel zum politischen Teil von Simone de Beauvoirs Werk und Leben. Die Einheit von Werk und Leben machte Simone de Beauvoir zum Modell der engagierten Intellektuellen unserer Zeit (»Ich hielt mich nicht für eine ›Frau‹, ich war ich.«) Die Gespräche sind – für die als sehr scheu und spröde bekannte Simone de Beauvoir – von einer ungewöhnlichen Offenheit und Intimität. Was der persönlichen Beziehung der beiden Frauen zu verdanken ist: Alice Schwarzer war politische Weggefährtin und Freundin. Die Fragen, die darin aufgeworfen werden – Identität, Macht, Liebe, Kinder, Politik – sind hochaktuell.

      Simone de Beauvoir1986
      4,1