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Anthony Giddens, Baron Giddens

    18. Jänner 1938

    Anthony Giddens ist ein britischer Soziologe, der für seine Strukturierungstheorie und seine ganzheitliche Betrachtung moderner Gesellschaften bekannt ist. Er hat die soziologische Theorie maßgeblich geprägt, indem er einen Rahmen entwickelte, der Makro- und Mikroebenen des sozialen Lebens verbindet. Seine Arbeit befasst sich mit zentralen Aspekten der Moderne, darunter Globalisierung, die Transformation von Intimität und Selbstidentität in der heutigen Zeit. Giddens bietet somit eine umfassende Perspektive zum Verständnis der Dynamik und Entwicklung moderner Gesellschaften.

    Anthony Giddens, Baron Giddens
    Jenseits von links und rechts
    Der dritte Weg. Die Erneuerung der sozialen Demokratie
    Konsequenzen der Moderne
    Soziologie
    Die Klassenstruktur fortgeschrittener Gesellschaften
    Die Frage der sozialen Ungleichheit
    • Mit seinem Buch Der dritte Weg hat Anthony Giddens ein umfassendes Programm für politisches Handeln auf allen Ebenen in den Zeiten der Globalisierung vorgelegt. Dieses neue Denken und diese neue Praxis drängten sich auf, da vor allem auf wirtschaftlichem Gebiet weder die Konservativen noch die traditionellen Linken eine angemessene Antwort liefern. Giddens" Kritik an diesen Lagern führte in ganz Europa zu einer Debatte über Ziele und Mittel des dritten Wegs. In seinem neuen Buch antwortet Giddens seinen Kritikern und entfaltet im Detail seine Konzeption.Die neoliberalen Vertreter einer uneingeschränkten Herrschaft des Weltmarktes werfen Giddens vor, seine Vorstellungen von einem globalen Regieren schränkten das Wirtschaftswachstum ein und verstärkten die soziale Ungleichheit. Die traditionelle Linke hält ihm vor, seine Perspektive für den Umbau des Sozialstaates verleihe der Globalisierung zuviel Gewicht, schränke die Handlungsfähigkeit des Nationalstaats ein und führe in seiner Konse quenz zum Abbau der für die Demokratie notwendigen gesellschaftlichen Umverteilungsmechanismen. Giddens zeigt, dass weder ungezügeltes Wirtschaftswachstum noch Globalisierungspessimismus in der Lage sind, die soziale Demokratie zu erneuern. Allein der dritte Weg, der die neuen Faktoren Globalisierung, Individualisierung und ökolologische Notwendigkeiten berücksichtigt, erlaubt, auf neue Anforderungen neue Antworten zu geben.

      Die Frage der sozialen Ungleichheit
      3,5
    • Anthony Giddens Soziologie gilt weltweit als das Einführungswerk in das gleichnamige Fach. Gekennzeichnet durch hohe Lesbarkeit und eine für Lehrbücher ungemeine Aktualität und Zeitbezogenheit, hat es diesen Ruf auch zu Recht: Man wird förmlich in das Werk hineingezogen; der Autor führt einen Dialog mit der LeserIn Waren Sie schon einmal verliebt?, in dem zuerst einmal in groben Zügen die Geschichte der Soziologie präsentiert wird. Danach wird es immer spezifischer: Über Kultur, Gesellschaft und Individuum und Gesellschaftstypen führt der Dialog weiter zu Geschlecht und Sexualität, Körper und Familie, um schließlich Moderne Organisationen, Massenmedien, Arbeit und Wirtschaftsleben oder den Globalen Wandel und die Umweltkrise zu diskutieren. Immer wird dabei mit plastischen Bildern gearbeitet, und immer hat man als LeserIn den Eindruck, mittendrin und dabei zu sein was die Lektüre des Buches zu einem beeindruckenden Gespräch über Soziologie macht und den Lerneffekt garantiert.

      Soziologie
      4,1
    • Konsequenzen der Moderne

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die von Anthony Giddens nahegelegte Blickrichtung auf die Unterschiede zwischen modernen und vormodernen Gesellschaften läßt erkennen, daß die Moderne eine Dynamik aufweist, die vor dem 17. Jahrhundert in vergleichbarer Form nicht existiert hat. Diese Dynamik sieht Giddens als Folge dreier Hauptfaktoren. Der erste Faktor ist das Auseinandertreten von Raum und Zeit: In engem Zusammenhang damit steht der zweite Faktor: die Entwicklung sozialer Mechanismen, durch die bestimmte gesellschaftliche Tätigkeiten aus dem früher ortsgebundenen »Bett« ihres Geschehens herausgehoben und über große raum-zeitliche Distanzen hinweg neu strukturiert werden. Der dritte Faktor: die reflexive Aneignung von Wissen über die Gesellschaft in den Sozialwissenschaften. Giddens zeigt an Beispielen auf, zu welchen Extremen die Dynamik der Moderne führt.

      Konsequenzen der Moderne
      4,0
    • Jenseits von links und rechts

      Die Zukunft radikaler Demokratie

      • 338 Seiten
      • 12 Lesestunden

      In diesem Buch skizziert Anthony Giddens eine radikal-kritische Politik jenseits aller eingefahrenen Denkmuster: Ausgehend von den Begriffen Globalisierung, Enttraditionalisierung und Ungewißheit beleuchtet er die sozialen Revolutionen unserer Zeit, zeigt die Widersprüche konservativer Politik, stellt zwei Theorien der Demokratisierung einander gegenüber und eintwirft ein Programm radikaler Demokratie

      Jenseits von links und rechts
      3,4
    • The Transformation of Intimacy

      Sexuality, Love and Eroticism in Modern Societies

      The sexual revolution: an evocative term, but what meaning can be given to it today? How did sexuality come into being and what connections does it have with the changes that have affected personal life on a more general plane? In answering these questions, Anthony Giddens disputes many of the dominant interpretations of the role of sexuality in modern culture. The emergence of what the author calls plastic sexuality - sexuality freed from its intrinsic relation to reproduction - is analyzed in terms of the long-term development of the modern social order and social influences of the last few decades. Giddens further argues that the transformation of intimacy, in which women have played the major part, heralds radical changes in the relationship between the sexes.

      The Transformation of Intimacy
      4,3
    • On the Edge

      Living with Global Capitalism

      • 252 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Capitalism is analyzed in original essays by Paul Volcker, Polly Toynbee and George Soros, among others.

      On the Edge
      4,0
    • Europe in the Global Age

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Europe's social model, celebrated for promoting social cohesion and care for the vulnerable, is facing significant challenges, particularly with persistently high unemployment rates across many EU states. This strain has led to widespread dissatisfaction with the European project, exemplified by the rejection of the proposed new constitution. Urgent reform of the social model is necessary, aligning with efforts to stimulate economic growth. Weaker-performing nations can learn from those that have navigated these challenges more effectively. However, more radical changes must be considered in light of globalization, increasing cultural diversity, and shifting demographics. The author advocates for a rethinking of the traditional welfare state, emphasizing the need to integrate lifestyle changes into welfare concepts. Additionally, environmental issues should be linked to citizenship obligations. These innovations must coincide with efforts to enhance Europe's competitive position. This original and groundbreaking work is poised to join the ranks of influential texts that have reshaped social and political thought in recent decades.

      Europe in the Global Age
      3,0