Henning Mankells Afrika - fremd, erschreckend und voller Zauber Ein jahrzehntelanger Bürgerkrieg hat in Mosambik grausame Spuren hinterlassen. Hier lebt Sofia mit ihrer Familie - zwischen Dörfern, deren Bevölkerung fast ausgerottet wurde, und inmitten von Minenfeldern, die spielenden Kindern zum Verhängnis werden. Flucht und Hunger gehören zum Alltag. Dazu kommt die Bedrohung durch die Krankheit Aids. Auch Sofias Familie wird von den Auswirkungen des Krieges nicht verschont. Doch immer wieder gibt es hoffnungsvolle Momente in Sofias Leben - wie ihre erste Liebe oder die Erfahrung, dass selbst die Schwachen stark sein können, wenn sie sich gemeinsam wehren. „Die Macht des Feuers. Sofias Geschichte“ basiert auf einer wahren Geschichte.
Henning Mankell Bücher
Henning Mankell war ein international anerkannter schwedischer Autor von Kriminalromanen, Kinderbüchern und Theaterstücken. Sein Werk zeichnet sich durch tiefe Einblicke in die menschliche Psyche und soziale Fragen aus. Mankell erforschte häufig Themen wie Gerechtigkeit, Moral und die Komplexität menschlicher Beziehungen. Seine Schriften werden für ihre atmosphärische Qualität und scharfsinnigen Beobachtungen über die Gesellschaft geschätzt.







Das Geheimnis des Feuers
- 159 Seiten
- 6 Lesestunden
Sofia ist eins der unzähligen Kinder, die Opfer des fast zwanzig Jahre währenden Bürgerkrieges in Mosambik wurden. Es ist eins der am stärksten verminten Länder der Erde. Sofia, damals zehn Jahre alt, ist auf eine Mine getreten. Sie verlor dabei beide Beine, ihre Schwester das Leben. Es dauerte lange, bis Sofia lernte, auf künstlichen Beinen zu gehen. Es muss auf der Krankenhaustreppe gewesen sein, wo sich Sofia und Henning Mankell zum ersten Mal begegnet sind. Er hat ihre Geschichte aufgeschrieben, die inzwischen auch verfilmt wurde.
Hacker planen den globalen Crash: die Weltwirtschaft soll ins Chaos gestürzt werden. Wallanders neunter Fall Zwei junge Mädchen überfallen einen Taxifahrer, betäuben ihn mit einem Hammer und töten ihn mit einem Küchenmesser. Als die Polizei sie verhört, zeigen sie keinerlei Schuldgefühl. Wallander kann es kaum fassen. Finden junge Menschen heutzutage wirklich nichts dabei, jemanden hinterrücks zu ermorden? Kurz darauf geschehen die merkwürdigsten Dinge: ein Mann fällt vor einem Bankautomaten tot um. Seine Leiche wird aus der Pathologie gestohlen und wieder an den ursprünglichen Fundort transportiert. In ganz Schonen geht das Licht aus. In der Transformatorstation liegt eine verkohlte Leiche. Wallander ist sich sicher, daß etwas anderes, Größeres, hinter all dem steckt...
Mittsommermord
- 602 Seiten
- 22 Lesestunden
Samstag, 22. Juni 1996: Drei junge Leute um die Zwanzig feiern zusammen Mittsommer an einem geheimen Ort. Danach sind sie spurlos verschwunden. Zur gleichen Zeit wird der Polizist Svedberg ermordet in seiner Wohnung aufgefunden. Kommissar Wallander ahnt, dass es einen Zusammenhang gibt, und am Ende meistert er auch diesen Fall eines offenbar wahnsinnigen Mörders bravourös.
Die falsche Fährte
- 492 Seiten
- 18 Lesestunden
Sommer 1994, der wärmste Sommer seit Jahren. Die Schweden sitzen vor dem Fernseher, um die Fußball-WM zu verfolgen, und Kommissar Wallander in Ystad macht Ferienpläne. Da ruft ihn ein verstörter Bauer um Hilfe, dem auf einem seiner Felder das merkwürdige Verhalten eines jungen Mädchens aufgefallen ist. Als Wallander eintrifft, legt das Mädchen Feuer an sich und verbrennt sich vor seinen Augen. Kurz darauf schlägt ein Serienkiller mit einer Reihe brutaler Morde zu. Wallander steht vor seinen kompliziertesten Ermittlungen. „Die falsche Fährte“ ist ein unerhört spannender Roman voll emotionaler Kraft, eine literarische Ermittlung, die mitten ins Herz unserer Gesellschaft zielt.
Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt
- 142 Seiten
- 5 Lesestunden
2003 ist Henning Mankell für einige Wochen nach Uganda gereist, um mit Aidskranken und deren Angehörigen zu sprechen. Entwicklungshelfer unterstützen die mit ihrem vorzeitigen Tod konfrontierten Eltern dabei, Erinnerungsbücher für ihre Kinder zu verfassen, in denen sie die wichtigsten Ereignisse ihres Lebens festhalten. Mankell schreibt in seinem sehr persönlichen Text über dieses Projekt und ruft zum Kampf gegen Aids in der Dritten Welt auf. Das Buch enthält im Anhang eine Beschreibung des Memory-Book-Projekts von Plan International in Uganda sowie den Abdruck eines übersetzten Memory-Books von Christine Aguga. Ein Nachwort der deutschen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt zur Situation von Aids weltweit beschließt den Band.
Wallander soll die brutalen Morde an fünf Männern – alles scheinbar achtbare Bürger – aufklären. Wallanders sechster Fall. Bei der Mordserie, die Kurt Wallander gerade aufzuklären hat, kann es selbst erfahrenen Polizisten kalt den Rücken hinunterlaufen: Einen alten Mann findet man in einer Pfahlgrube aufgespießt, einen anderen halbverhungert, beinahe nackt an einen Baum gebunden und erwürgt. Ein dritter wurde in einem mit Steinen beschwerten Sack in einem See ertränkt. Die Opfer scheinen auf den ersten Blick achtbare Bürger gewesen zu sein, doch stellt sich bei genaueren Nachforschungen sehr bald heraus, daß auch sie Frauen grausam mißhandelt haben. Wenn nun aber der Mord die Rache eines Opfers an Mördern und Vergewaltigern ist, muß Wallander sich beeilen, bevor das nächste, noch grausamere Verbrechen geschieht ...
»Eines Tages wird dieser barbarische Wahnsinn verschwinden«, sagt Ana, die Immigrantin aus Afrika. »Es wird keine verzweifelten Menschen mehr geben, die gezwungen sind, als unsichtbare Phantome zu leben, als Höhlenmenschen unserer Zeit.« Zwei Afrikanerinnen auf ihrem Weg nach Europa. Was sie suchen, ist ein Ort, an dem sie Mensch sein dürfen. Was sie finden? Ein Auffanglager, kriminelle Schlepper und Mädchenhändler. Sie hatten nicht damit gerechnet, so wenig willkommen zu sein. – Szenen aus dem Leben zweier Frauen, die von niemandem erwartet werden und statt eines Passes nur einen toten Schmetterling vorweisen können. Ein eindringliches Theaterstück über Menschen auf der Suche nach einer Heimat.
Ein Kater schwarz wie die Nacht
- 127 Seiten
- 5 Lesestunden
Von der ganz und gar wunderbaren Liebe eines kleinen Jungen zu seinem Kater erzählt Bestsellerautor Henning Mankell, bekanntlich ein Meister der leisen Töne, mit viel Einfühlungsvermögen und Humor. Als Lukas sechs Jahre alt wird, bekommt er von seinen Eltern ein Geschenk, von dem er nicht einmal zu träumen gewagt hätte: einen Kater, schwarz wie die Nacht, den er Munkel nennt. Munkel ist ein verspieltes kleines Katzenkind, das herumhüpft und herumkugelt, an den Vorhängen hinaufklettert und Schuhe durch den Flur zerrt. Und obwohl er nur miauen oder piepsen kann, versteht er alles, was Lukas sagt. Lukas redet viel mit Munkel, besonders abends vor dem Einschlafen, wenn Munkel sich neben ihm auf dem Kopfkissen zusammenrollt. Dann ist es, als ob er eine unsichtbare Tür schließt und eine Welt betritt, die nur ihm und Munkel gehört. Plötzlich, an einem Regentag, drei Wochen bevor Lukas in die Schule kommt, ist Munkel verschwunden. Lukas ist verzweifelt. 'Er kommt schon wieder, wenn er Hunger hat', sagt seine Mama tröstend. Aber Munkel kommt nicht wieder. Alles Suchen hilft nichts. Nicht einmal das Sparschwein, das Lukas in den Wunsch- brunnen beim Supermarkt wirft, bringt Munkel zurück. Ob Papa Recht hat? Ob Munkel jetzt im Regenwetterland lebt?



