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Jo Lendle

    28. Februar 1968
    Akzente 2/21
    Mein letzter Versuch die Welt zu retten
    Was wir Liebe nennen
    Alles Land
    Eine Art Familie
    Die Himmelsrichtungen. Roman
    • Die Himmelsrichtungen. Roman

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      „Die Himmelsrichtungen“ erzählt die Geschichte von Amelia Earhart, die am 2. Juli 1937 über dem Ozean fliegt, um die Welt zu umrunden. Jo Lendle porträtiert eine mutige Frau, die mit ihrer Identität hadert und sich nicht in gängigen Geschlechterrollen sieht. Der Roman beleuchtet Erinnerungen und erzählt Amelias Geschichte rückwärts, bis zu ihrem letzten Tag.

      Die Himmelsrichtungen. Roman
      3,8
    • Eine Art Familie

      • 368 Seiten
      • 13 Lesestunden

      »Sehr lesenswert – Jo Lendle gelingt mit Detailwissen, Humor und philosophischer Reflexion eine wahrhafte Fiktion über eine ganze Epoche.« WDR 5 Die Zeiten, in die man gerät, prägen einen – so auch Lud und Alma. Lud, 1899 geboren, und sein Bruder Wilhelm teilen eine Verehrung für Bach und Hölderlin, doch Wilhelm tritt früh in die nationalsozialistische Partei ein und misst andere an seinen Idealen, was Lud ein Leben lang quält. Alma, die als Kind ihre Eltern verlor, findet in Lud, ihrem Patenonkel, und seiner Haushälterin eine Art Familie. Als Professor für Pharmakologie erforscht Lud den Schlaf und seine Erzeugung. Während er an der Universität arbeitet, kann Alma nicht aufhören, an ihn zu denken. Lud beginnt, Giftgas zu erforschen, ohne ihr davon zu erzählen, und sein Ringen mit den Idealen wird verzweifelter. Auch Gerhard, sein Kamerad aus dem Ersten Weltkrieg, lässt ihn nicht los. Der Roman spannt einen Bogen vom Kaiserreich über den Nationalsozialismus und die junge DDR bis zur Bundesrepublik der Nachkriegszeit und thematisiert das Zerbrechen einer Familie, Schuld, Wissenschaft und deren Verhältnis zur Welt sowie die feinen Unterschiede zwischen Schlaf, Narkose und Tod. Es ist die Geschichte einer deutschen Familie – zufällig seiner eigenen.

      Eine Art Familie
      3,8
    • Ein fesselnder Abenteuerroman über den letzten großen Helden der Polarforschung Alfred Wegener ist ein Getriebener. 1930 bricht er auf, um der Menschheit zu zeigen, dass es möglich ist, am einsamsten Punkt der Erde, im grönländischen Inlandeis, zu überwintern. Aber es gibt Schwierigkeiten – er schafft es nicht mehr zurück zur Küste. Von Wegeners eisigem Grab aus blickt Jo Lendle zurück auf das Leben dieses letzten großen Helden der Polarforschung und verharrt überall dort, wo sich Geschichten darin finden: wie Wegener unfreiwillig einen Rekord aufstellt, indem er 52 Stunden mit einem Heißluftballon in der Luft bleibt, oder wie er von der versammelten Wissenschaftsgemeinde für seine verwegene Theorie der Kontinentaldrift ausgelacht wird, für die er erst drei Jahrzehnte nach seinem Tod Anerkennung findet. Alfred Wegener verschrieb sein Leben der Forschung, war voll der Faszination für Abwegiges, aber auch ein Zweifler mit einer großen Sehnsucht nach Einsamkeit. Ein Leben wie ein Abenteuerroman – den Jo Lendle jetzt erzählt.

      Alles Land
      3,8
    • Was wir Liebe nennen

      Roman

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Lambert ist Zauberer, aber er ist es nicht gern. Bei einem Auftritt in Kanada lernt er Fe kennen, die ausgestorbene Tierarten erforscht. Sie geht ihm nicht aus dem Kopf. Bald muss Lambert sich entscheiden: Will er zurück in sein altes Leben in Osnabrück, wo seine Freundin auf ihn wartet – oder setzt er alles aufs Spiel und geht mit Fe in die Wildnis? Ein zauberhafter Roman über das Wesen der Liebe – und warum manchmal nur ein Trick die Rettung bringt

      Was wir Liebe nennen
      3,2
    • Im Dreiviertelanzug durch den Gorlebener Forst 1984 reist die halbe Republik ins Wendland, um gegen die Castortransporte zu protestieren. Auch Florian, siebzehn Jahre alt, will die Welt verbessern und macht sich mit Freunden auf den Weg. Es ist der Tag, bevor er stirbt. Der Roman ist voller untergründiger Spannung und spielt in einer politisch bewegten Zeit, in der man ohne „Atomkraft Nein danke“-Anstecker verloren war. In den achtziger Jahren war es kaum denkbar, dass niemand zu einer Demo ging. Florian protestiert gegen die Atommülltransporte und trägt zum ersten Mal den Familienanzug seines kleinwüchsigen Onkels, der ihm viel zu kurz ist. Der 28. April, der Tag seines Todes, beginnt wie ein Ferienausflug, doch im Zeltlager brechen erhitzte Diskussionen zwischen Gewaltfreien, Anarchos, Frauengruppen und einheimischen Bauern aus. Als ein Polizeiauto überfallen wird, beginnt eine wilde Jagd durch den Landkreis, und bald weiß niemand mehr, wer hier wen blockiert. In dieser spannungsreichen Geschichte, die voller subtiler Ironie ist, erzählt Jo Lendle von einer Gruppe junger Menschen mit einem klaren Ziel, die jedoch nicht wissen, was sie tun. Ein prägnantes Generationenporträt der heute um die 40-Jährigen, das starke identifikatorische Momente bietet.

      Mein letzter Versuch die Welt zu retten
      3,1