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Hugo Marti

    23. Dezember 1893 – 20. April 1937

    Hugo Marti war ein sachkundiger Literaturredakteur und Kritiker, dessen frühes Jurastudium seine einzigartige Perspektive auf Sprache und Ausdruck prägte. Seine Karriere, hauptsächlich als Literaturredakteur einer bedeutenden nationalen Zeitung, ermöglichte es ihm, aufstrebende literarische Talente zu fördern und einen frischen Kontrapunkt zum etablierten literarischen Konservatismus zu setzen. Durch seine eigenen Schriften, oft von scharfem satirischem Biss durchzogen, erforschte er die Nuancen der Sprache und des menschlichen Daseins und hinterließ ein Erbe an aufschlussreichen Kommentaren und Unterstützung für neue Stimmen.

    Die Tage sind mir wie ein Traum. Das erzählerische Werk
    • Hugo Marti spiegelte das Seelische abgründig in fremden Landschaften Die Tage sind mir wie ein Traum enthält Martis stimmungsvollen Ostpreussenroman Das Haus am Haff , das auf Erlebnisse in dem Land basierende Rumänische Intermezzo , den in Norwegen spielenden Roman Ein Jahresring und das als Tuberkulosekranker verfasste Davoser Stundenbuch , das man «Zauberberg in einer Nuss» genannt hat. Werke, die einen für die auf Heimatliches fixierte damalige Schweizer Literatur ungewohnt weltoffenen, Poesie aus der Erfahrung fremder Welten schöpfenden Autor zeigen.

      Die Tage sind mir wie ein Traum. Das erzählerische Werk2026